Glarner Mosaik 6 / Sonntag, 18. Februar 2018

 

"Grippeferien"

 

Wenn's als Entschuldigung dienen mag... ich lag seit letzten Samstag, 10. Februar 2018 in der Klappe. Eine regelrechte Schlafkur. Ausser Fieber und gelegentlich Kopfweh war ich eigentlich beschwerdefrei. Auch kein Husten, aber die ganzen Bronchien belegt.

Keine Fasnacht, keine Guggen, kein Fasnachtsumzug, keine Schnitzelbänke... nur Grippeschlaf, Fieber und spannendende Träume!
Keine Fasnacht, keine Guggen, kein Fasnachtsumzug, keine Schnitzelbänke... nur Grippeschlaf, Fieber und spannendende Träume!

Das wär's dann für diese Woche...!

 

Geplant:

Teilnahme an TV-Aufnahme der Sendung "Aeschbach" am Mittwoch, 11. April 2018

Wenn noch jemand mitkommen möchte... es hätt, solangs's hätt!

 

 

Die Crew der Sendung Aeschbacher verhilft uns zu einer Teilnahme an der beliebten Fernsehsendung. 

Wer immer Lust hat teilzunehmen, melde sich und seine Freundinnen und Freunde ein… es hätt Platz solang’s hätt! Geplant ist ein Bus ab Näfels 17:45 h, Raststätte Fuchsberg Pfäffikon 18:00 h oder nach Ansage. Kosten entstünden nur für den Bus Fr. 30.- pro Person (inkl. Trinkgeld Chauffeur).

 

 

Anmeldung

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Name, Vorname: …………………………………………       Anzahl Personen.  ................

 

Adesse……………………………………………………        Telefon: …………………….....

 

PLZ, Ort: …………………………………………..   E-Mail: ………………………….............

 

Gewünschter Einsteigeort: Näfels (    )              anderswo:  ……………………………...

 

Senden an:

 

VNG, Gerbi 34, 8752 Näfels

oder

E-Mail: hauserfridolin@bluewin.ch Tel: 055-612 35 13  



Glarner Mosaik 5 / Mittwoch, 7. Februar 2018

 

Überparteiliches Wahlpodium Jakobsblick Niederurnen

Montag, 5. Februar 2018 / über 160 Besucher  / 2 1/2 Stunden Show down

Sechs Kandidaten für das Gemeindepräsidium. zwölf Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat stellten sich vor und gaben Red und Antwort. 

Bild oben und unten rechts: Grosse Fragerunde mit allen Kandidatinnen und Kandidaten. Unten rechts: Ein engagierter Stimmbürger bringt sein Votum vor.

 

Das Podium ist elektronisch aufgezeichnet worden und kann unter folgender Adresse ab-gerufen werden:

 

www.glarus-nord-sind-wir.ch

 

Hier nochmals die beteiligten Anwärterinnen und Anwärter für die Gemeindebehörde von Glarus Nord.

Gemeindepräsidenten in spe: obere Reihe

Bruno Gallati, CVP, Stefan Gasser, überparteilich, Thomas Kistler, SP, Kaspar Krieg, SVP, Roger Schneider, FDP, Ruedi Schwitter, GLP.

 

Mitglieder des Gemeinderates in spe: untere Reihe

Sibylle Huber, Grüne, Christian Beglinger, GLP, Graziella Brügger, SVP, Andreas Hefti, SVP, Priska Müller Wahl, Grüne, Conny Schmid, FDP, Hansjörg Stucki, überparteilich, Dominique Stüssi, BDP, Pascal Vuichard, GLP (am Podium vertreten durch Franz Landolt)

Ebenfalls kandidieren aus der oberen Reihe für den Gemeinderat: Bruno Gallati, CVP, Thomas Kistler, SP, und Kaspar Krieg, SVP.

 

 

Medienberichte:

Glarus Nord - Dienstag, 6. Februar 2018 18:39

Verhältnis zwischen Bevölkerung und Behörden kitten

Von: Jürg Huber

 

Die Einwohner der Gemeinde Glarus Nord und ihre gewählten Vertreter sollen sich wieder näherkommen. Dies das einhellige Fazit an der überparteilichen Podiumsdiskussion von letzten Montag.

 

Egal, wer am 4. März dann wirklich gewählt wird; der Gemeinderat Glarus Nord wird sich deutlich neu zusammensetzen. Neben einem neuen Präsidenten werden auch mindestens drei neue Gemeinderäte Einsitz in das Gremium haben. Und das Amt in der grössten Ge-meinde im Glarnerland ist heiss begehrt:

 

Für das Präsidium kandidieren mit Bruno Gallati (CVP), Stefan Gasser (parteilos), Thomas Kistler (SP), Kaspar Krieg (SVP), Roger Schneider (FDP) und Ruedi Schwitter (GLP) gleich fünf Personen und für den Gemeinderat sind es sogar gleich ein ganzes Dutzend.

Hier die bisherigen Bruno Gallati (CVP), Sibylle Huber-Regli (Grüne) sowie Kaspar Krieg (SVP) und neu Christian Beglinger (GLP), Graziella Brügger (SVP), Andreas Hefti (SVP), Thomas Kistler (SP), Priska Müller Wahl (Grüne), Cornelia Schmid (FDP), Hansjörg Stucki (parteilos), Dominique Stüssi (BDP) sowie Pascal Vuichard (GLP).

 

Obwohl die Motivation und einzelne Themen von Kandidat zu Kandidat unterschiedlich sind, stellten sich doch drei Herausforderungen auch im Gespräch mit den zahlreichen Be-suchern der Veranstaltung am letzten Montag im Jakobsblick in Niederurnen heraus.Am wichtigsten scheint dabei, die Kluft zwischen Bevölkerung und Behörden kitten zu können. Hier sei vor allem die frühzeitige und transparente Kommunikation zum Beispiel vor Ge-meindeversammlungen eine gute Möglichkeit.

 

Einen Schritt weiter möchte hier Gasser gehen, wie in einem kürzlich eingereichten Antrag möchte er Fokusgruppen zum Beispiel in den einzelnen Dörfern einführen, die ihre Empfeh-lungen vor den Versammlungen abgeben können und auch sonst Themen mit dem Ge-meinderat beraten sollen. Aber auch die Finanzen und der hängige Nutzungsplan seien in einem ersten Schritt von grösster Priorität. Was bereits vom aktuellen Gemeinderat ange-schoben wurde, ist die Aufgaben und Kompetenzen innerhalb des Gemeinderats zu über-denken und gegebenenfalls anzupassen. Gerade in einer neuen und so grossen Gemeinde sei es für alle wichtig, die Strukturen immer wieder zu überdenken.

 

Was sich an der Podiumsdiskussion deutlich gezeigt hat ist, dass Glarus Nord in der glück-lichen Lage ist, aus einer grossen Möglichkeit an fähigen Kandidatinnen und Kandidaten auswählen zu können.

 

 

 

 

Dienstag, 06. Februar 2018, 19:07 Uhr

 

Glarus Nord, wir müssen reden

 

Vier Kandidatinnen und zehn Kandidaten für den Gemeinderat Glarus Nord sind in Niederurnen auf Tuchfühlung mit den Wählern gegangen. Die am meisten diskutierte Person war mit der Gemeindeschreiberin aber eine, die gar nicht auf dem Podium sass.

 

 

Von Daniel Fischli

 

Die Gemeinde Glarus Nord habe nur ein einziges Problem, sagt Roger Fischli, der Präsi-dent des Verkehrsvereins Oberurnen: «Das Vertrauen fehlt.» Man werde, und das sei viel-leicht ein wenig übertrieben, aber manchmal müsse man eben übertreiben, angelogen. Mit Roger Fischli sind rund 150 Personen am Montagabend in den Jakobsblick in Niederurnen gekommen, um auf dem Podium die Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat zu hören und zu sehen. Fast so viele wie an einer Gemeindeversammlung. Am 4. März wird gewählt.

 

Das Thema «Vertrauen» durchzieht wie ein roter Faden die von Fridolin Hauser organisier-te und moderierte Veranstaltung. Die Kandidaten für den Gemeinderat haben drei Minuten und diejenigen für das Präsidium fünf Minuten Zeit, um sich vorzustellen. Ein Glöcklein gibt das Signal. Fast jede und jeder der vier Frauen und zehn Männer spricht davon, dass das Vertrauen wiederhergestellt werden müsse. Dass es verloren gegangen ist, ist ein unaus-gesprochener Konsens. Ebenso, wer dafür verantwortlich sein soll. Zwar wird der Name des abtretenden Gemeindepräsidenten Martin Laupper während der zweieinhalb Stunden kein einziges Mal genannt. Aber jeder weiss, wer gemeint ist, wenn die SVP-Kandidatin Graziella Brügger davon spricht, die Gemeinde dürfe kein Königreich sein.

 

Wendepunkt Nutzungsplatz

Maximale Distanz zum Bisherigen ist die Devise. Auf den Punkt bringt es GLP-Kandidat Ruedi Schwitter mit seinem Slogan: «Jetzt gestalten wir gemeinsam.» Mit der Betonung

auf dem «Jetzt». Es droht eine Verbrüderung des Publikums und des 14-köpfigen Podi-

ums gegen den abtretenden Gemeindepräsidenten.

 

Einer hält dagegen: Jakob Fehr, ehemaliger Gemeindepräsident von Oberurnen, fragt, wes-halb die vier wiederkandidierenden Bisherigen trotz ihrer Mehrheit im Gemeinderat nicht schon früher etwas an der Situation geändert hätten. Ihm antwortet Bruno Gallati, Kandidat der CVP: Erst nach der Rückweisung des Nutzungsplanes im vergangenen Herbst habe man gemerkt, dass etwas nicht stimme. Gallatis Fazit: «Die Kommunikation war nicht gut.»

 

Die Kommunikation verbessern, das wollen alle Kandidaten. Man müsse den Kontakt pfle-gen, auch zu den einfachen Leuten, meint etwa SVP-Kandidat Kaspar Krieg. Thomas Kist-ler von der SP will die Bevölkerung bei wichtigen Geschäften wie der SGU-Sanierung oder dem Nutzungsplan früher in die Diskussion einbeziehen. Und der Parteilose Stefan Gasser schlägt «Interessengemeinschaften» vor, die als kleine Gemeindeversammlungen in den Dörfern die Geschäfte der grossen Gemeindeversammlung vorberaten und Empfehlungen abgeben. Aber Conny Schmid von der FDP gibt den Ball auch ans Publikum zurück: Wenn man etwas auf dem Herzen habe, müsse man sich regen und sich für seine Anliegen einsetzen.

 

Die «Partnerin Andrea»

Wenn das Drama um den gescheiterten Nutzungsplan der Auslöser für die Vertrauenskrise war, kommt es in der Diskussion mit dem Publikum erstaunlich wenig zur Sprache. Dafür bringt der ehemalige Niederurner SVP-Gemeinderat und heutige Gemeindeschreiber von Schänis, David Reifler, eine Personalie aufs Tapet. Roger Schneider von der FDP hatte in der Vorstellungsrunde auch über seine «Partnerin Andrea» gesprochen. Es sei «nicht ohne Brisanz», so Reifler, dass es sich dabei um die Gemeindeschreiberin Andrea Antonietti handle. Denn diese sei, anders als es Schneider darstelle, nicht einfach eine von acht Be-reichsleitern in der Gemeindeverwaltung. Sondern nach dem Glarner Gemeindegesetz nehme der Gemeindeschreiber mit beratender Stimme an den Sitzungen des Gemeinde-rates teil und könne auch Anträge stellen. Ob Schneider etwa die Rechte der Schreiberin beschneiden wolle, fragt Reifler ironisch. Schneider entgegnet, jeder der acht Bereichsleiter könne, wenn ein Geschäft von ihm behandelt werde, im Rat anwesend sein. Und dass die Gemeindeschreiberin spontan Anträge stelle, sei in seiner Gemeinderatszeit nicht vorge-kommen.

 

Weniger Leute als in Filzbach

Der unermüdliche Filzbacher Ernst Menzi beklagt nicht nur den mangelhaften Unterhalt der Wanderwege auf dem Kerenzerberg, sondern will auch von allen Kandidaten wissen, wie sie wieder mehr Bürger an die Gemeindeversammlungen bringen wollen. «Es hat ja weni-ger Leute als früher an den Gemeindeversammlungen in Filzbach», sagt Menzi. Leider geht seine Frage dann in der Diskussion bald unter. 

 


Glarner Mosaik 4 / Freitag 26. Januar 2018

 

Diese Wochen beherrscht  unübersehbar ein Thema die ganze Medienwelt: Das WEF (world economic forum) Davos. Dabei überragte die Teilnahme des amerikanischen Präsi-denten Donald Trump alles. Von den Medien zelebriert wurde nicht nur die Ankunft der un-glaublich aufwendigen Vorbereitungen mit dem Eintreffen  des gewaltigen Düsenriesen aus den USA und die Ankunft des Präsidenten in Kloten, sein Weiterflug in mächtigen Helikop-tern nach Davos und die Anfahrt in gepanzerten Autos des ganzen Trosses zum Hotel- und Kongresszentrum. Als Laie hat man keine Ahnung von den grossflächigen Sicherheits-vorkehrungen zur Überwachung des Luftraums und der ganzen Region.

 

Zentrum und Höhepunkt war der Auftritt des US-Präsidenten. Mit Empfängen und kurzen Statements mit der britischen Premierministerin Theresa Mary May und des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Nethanjahu und natürlich unserer Bundesratsdelegation, angeführt von Bundespräsident Alain Berset, setzte Donald Trump sein Zeichen, der mäch-tigste Mann der Welt zu sein und unterstrich dies in seiner Lobrede über seine kaum mehr zu toppenden Erfolge und das Wohlergehen der USA.

 

Der ganze Rummel ist grosser internationaler "Bahnhof". Für ein paar wenige Tage war Davos Mittelpunkt der politischen und wirtschaftlichen Welt. Globalisierung auf einen Mittel-punkt fokussiert und unter der Parole begründbar: Wichtig ist, dass die Mächtigsten der Welt sich treffen und austauschen statt Kriege zu führen.

 

Der Applaus hing noch in der Luft, als die US-Helikopter wieder abflogen und der präsidiale Jet in Kloten wieder abhob.

 

In den Redaktionen der Medien herrschte Hochbetrieb, und  wir werden von Berichten und Kommentaren, Analysen und Wertungen fast zugeschneit.

 

Nun ist das WEF 2018 - vom 23.-26. Januar bereits wieder Geschichte! 

Donald Trump, US-Präsident, und Alain Berset, Bundespräsident der Schweiz  im Zentrum des Interesses.  Unerschiedliche Machtposiitionen und unterschiediiche Frisuren. (Foto: Luzerner Zeitung)
Donald Trump, US-Präsident, und Alain Berset, Bundespräsident der Schweiz im Zentrum des Interesses. Unerschiedliche Machtposiitionen und unterschiediiche Frisuren. (Foto: Luzerner Zeitung)

*                   *                  *

 

Um den "Mister President" of Glarus Nord wird derzeit wacker geworben. Die "Südost-schweiz-Glarus" bringt täglich Porträts der Präsidentenbewerber für die fusionierte Glarner

Gemeinde im untersten Kantonsteil.

Mal sehen, aus welchen Dörfern die Kandidaten kommen: (alphabetisch)

 

Bilten (Gasser)

Mollis (Schneider

Näfels (Gallati/Schwitter) 

Niederurnen (Kistler/Krieg)

 

Mals sehen, welchen Parteien sie angehören: (alphabetisch)

 

CVP (Gallati)

FDP (Schneider)

GLP (Schwitter)

parteiunabhängig (Gasser)

 SP (Kistler)

SVP (Krieg)

 

Mals sehen. welche Vornamen sie haben.- (alphabetisch)

 

Bruno (=der Braune, der Bär) althochdeutsch

Kaspar (=Schatzmeister) persisch

Roger (=Ruhm und Speer) althochdeutsch

Ruedi (=Ruhm und Wolf) althochderutsch

Stefan (=Siegeskranz) griechisch

Thomas (=Zwilling) aramäisch

 

Mal sehen, wie alt die Herren Kandidaten sind

 

57: Bruno Gallati

56: Thomas Kistler

52: Kaspar Krieg,

52: Ruedi Schwitter

51: Stefan Gasser

49: Roger Schneider

  

Mal sehen, wann sie Geburtstag haben (ich bin noch am Sammeln)

 

11.März Ruedi Schwitter

 

Mal sehen, was in ihrer Homepage steht

 

www.auto-gasser.ch

www.kasparkrieg.ch

www.rogerschneider.ch

www.ruedi-schwitter.ch

www.thomas-kistler.ch

 

Wollen Sie die interessanten Persönlichkeiten der Gemeindepräsidenten in spe direkt kennenlernen?

 

Ja? Dann nehmen Sie doch am überparteilichen Wahlpodium Glarus Nord teil.

 

Montag, 5. Februar 2018 - 19:30 Uhr, Jakobsblick, Niederurnen

 

Auch die Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat stellen sich vor.  Der Abend ist dreiteilig geplant:

 

1. Runde: Kurzpräsentation der Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten (3 Min.)

                 Fragen oder Rückfragen (2 Min.)

2. Runde: Kurzpräsentation der Gemeindepräsidenten-Kandidaten (5 Min.)

                 Fragen oder Rückfragen (2 Min.)

3. Runde: Dialog Publikum mit allen Kandidierenden

 

Sie sind eingeladen, am Abend Fragen zu stellen. Fragen können aber auch im Voraus

eingereicht werden an :

                                      E-Mail: hauserfridolin@bluewin.ch

                                      oder

                                      Postkarte oder Brief: Wahlpodium 5.2.18, Gerbi 34, 8752 Näfels

 

 

Der Wochenlimerick:

 

Der Wahlkampf ist längstens im Gange

und Anwärter stehen schon Schlange.

Sie kämpfen und werben,

um Sitze zu erben.

Zum Glück dauert's gar nicht mehr lange...                       Fridolin Näfelser


Glarner Mosaik 3 / 19. Januar 2018 

keine Ausgabe


Glarner Mosaik 2 / 12. Januar 2018

 

Heute Freitag, 12. Januar 2018 wurde in der Hilariuskirche Näfels der Trauergottesdienst für Bertram Hauser-Schaupp (1939-2017) gehalten. Br. Gottfried Egger OFM, Guardian vom Franziskanerkloster Näfels zelebrierte den Gottesdienst und berichtete in seiner An-sprache von seinen letzten Begegnungen mit Bertram Hauser. Die Dixieband "Zigerhorns" umrahmten den Gottesdienst eindrücklich. (Bertram war Gründermitglied und langjähriger Banjo-Spieler).

Hier soll ein Kurzlebenslauf, publiziert in der "Südostschweiz" eingerückt werden.

 

Bertram Hauser (20. November 1939 bis 18. Dezember 2017) Unternehmer, Aroma- und Gewürzfachmann, Banjo-Spieler, Fotograf, Segler, feiner Mitmensch (Foto: Jean Pierre Hauser)
Bertram Hauser (20. November 1939 bis 18. Dezember 2017) Unternehmer, Aroma- und Gewürzfachmann, Banjo-Spieler, Fotograf, Segler, feiner Mitmensch (Foto: Jean Pierre Hauser)

 

Bertram Hauser-Schaupp gestorben

 

Am 18. Dezember 2017 verstarb nach einer langen Leidenszeit in seinem Heim am Son-nenweg 43 Bertram Hauser-Schaupp, Näfels.

Der gelernte Drogist und Fotograf musste schon als 23-jähriger das Familienunternehmen Landolt, Hauser & CO AG übernehmen. Er entwickelte sich zu einem herausragenden Ken-ner für Aromen, Düfte und Gewürze und war gefragter Referent im In- und Ausland.

Mit grossem Engagement stand er dem Unternehmen 42 Jahre erst als CEO und dann als Verwaltungsratspräsident vor.

Bertram Hauser war aber in der Öffentlichkeit sehr bekannt: als Mitbegründer und Banjo-spieler der Dixie-Band «Zigerhorns». Er war ein begeisterter Segler auf dem Walensee, be-stritt 1968 das Kerenzerbergrennen, war zielsicherer Bogenschütze und liebte mediterrane Ferienorte. Als Mitglied der FDP-Näfels enthielt er sich politischen Aemtern, stellte sich aber mehrere Jahre als Waisenrat zur Verfügung. Er gehörte dem Rotary Club Glarus an.

 

Der sehr glücklichen Ehe zwischen Bertram und Lydia Hauser-Schaupp von über 53 Jahren, erwuchsen die Töchter Wanda und Tanja. Letzte führt das Familienunternehmen ab 2004 bis 2014 weiter.

 

Bertram Hauser war ein ausgesprochener Kontaktmensch, der auf die Menschen zuging, Lebensfreude und mitreissende Begeisterung verströmte. Vom Feinsten waren sein Humor, seine Sprachgewandtheit und Originalität. Wegen seiner Leutseligkeit, Zugänglichkeit und Einfachheit genoss Bertram weit über die Dorf- und Kantonsgrenzen hinaus viel Zuneigung und grosse Sympathie.   (F.O.)

 

 

Pressebild vom 24. Februar 1988 "Vaterland-Glarus": Bertram Hauser am Keyboard mit Tropenhelm und weissem Anzug vor dem Freulerpalast Näfels. (Archiv: Bertram Hauser)
Pressebild vom 24. Februar 1988 "Vaterland-Glarus": Bertram Hauser am Keyboard mit Tropenhelm und weissem Anzug vor dem Freulerpalast Näfels. (Archiv: Bertram Hauser)
"Künstler"-Treff bei Herbi Leiser in Obstalden am Samstag, 21. Oktober 2017. "Herbi" bei seiner "Festrede" zur Einweihung von Skulpturen, und  Bertram sitzend.
"Künstler"-Treff bei Herbi Leiser in Obstalden am Samstag, 21. Oktober 2017. "Herbi" bei seiner "Festrede" zur Einweihung von Skulpturen, und Bertram sitzend.
Heitere Festlaune auf dem Balkon, Fototermin, unten eine der eingeweihten Figuren beim Haus von "Herbi".
Heitere Festlaune auf dem Balkon, Fototermin, unten eine der eingeweihten Figuren beim Haus von "Herbi".
Letzte Erinnerung an Bertram, unsern "Bert", den jüngsten, originellsten, einfallsreichsten  in unserem Klassenjahrgang der 39-er. (Fotos: Li Hauser-Leiser, Chur)
Letzte Erinnerung an Bertram, unsern "Bert", den jüngsten, originellsten, einfallsreichsten in unserem Klassenjahrgang der 39-er. (Fotos: Li Hauser-Leiser, Chur)

 

Was wir seiner Ehefrau und Lebensgefährtin Lydia gerne ins Tagebuch schreiben würden, ist der lyrische Song von Ella Fitzgerald  "Everytime we say goodby..."

 

Everytime we say goodbye

 

 Everytime we say goodbye, I die a little,
            Everytime we say goodbye, I wonder why a little,
Why the Gods above me, who must be in the know.
    
Think so little of me, they allow you to go

 

When you're near, there's such an air of spring about it,
I can hear a lark somewhere, begin to sing about it,
There's no love song finer, but how strange the change from major to minor,
Everytime we say goodbye.

 

When you're near, there's such an air of spring about it,
I can hear a lark somewhere, begin to sing about it,
There's no love song finer, but how strange the change from major to minor,
Everytime we say goodbye.

 

Jedes Mal, wenn wir uns verabschieden, sterben wir ein wenig.

Jedes Mal, wenn wir uns verabschieden, wundere ich mich ein wenig warum.

Warum die Götter über mir, die es wissen (müss(t)en)

so wenig an mich denken und mich gehen lassen.

 

Und wenn und wenn du mir nah bist, ist drüber ein Hacuh von Führling

und ich kann hören wie irgendwo eine Lerche zu singen beginnt.

Es gibt kein Liebeslied feier,  aber der Wechsel vom Grossen zum Kleineren,

jedes Mal, wenn wir  Abschied sagen.

 

Und wenn und wenn du mir nah bist, ist drüber ein Hacuh von Führling

und ich kann hören wie irgendwo eine Lerche zu singen beginnt.

Es gibt kein Liebeslied feier,  aber der Wechsel von Dur zu Moll,

 jedes Mal, wenn wir  Abschied sagen.

 

 

Zu hören unter: 

https://www.youtube.com/watch?v=nP-8dzS1_rM 

 

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Gemeindepräsidenten und Gemeinderatswahlen Glarus Nord 2018:

Derzeitige Liste der Kandidatinnen und Kandidaten

Stand: 14. Januar 2018


 

Glarner Mosaik 1 / 6. Januar 2018

 

Und schon sind wieder 6 Tage des neuen Jahres verflossen… die Zeit ist nicht aufzuhalten und schreitet unerbittlich und kontinuierlich voran.

Auf die Tage über den Jahreswechsel waren Stürme angesagt:

Der neuste hiess «Orkan Burglind».

Er ist datiert auf den 3. Januar 2018.

Seine Spitzenwerte:

«Berg: 254 kmh Konkordiahütte»

«Tal: 154 kmh Wädenswil»

Auch das Glarnerland war mit Sturmschäden betroffen, mit Dachabdecken, mit umgestürzten Bäumen, mit Schiffen, die ans Ufer geschoben wurden, mit Verkehrsstau u.a.m. Die Schadenmeldungen werden publik werden.

Siehe weitere Infos: www.sturmarchiv.ch/index.php?title=Hauptseite

Das Jahr 2018 hat im wahrsten Sinn des Wortes stürmisch begonnen! Na ja, das Wahljahr 2018 steht bevor. Eigentlich hat es schon in den vorigen Monaten begonnen; denn die ersten Nominationen gelangten schon im Oktober an die Öffentlichkeit. Früher nannte man Wahljahre etwas ironisch «Chäferjahr», ein solches war ja immer dann, wenn besonders viele Mäikäfer flogen…

Für die Gemeinde Glarus Nord ist ein überparteiliches Wahlpodium in Planung auf

MONTAG, 5. FEBRUAR 2018 um 19:30 Uhr im Jakobsblick Niederurnen

 

Zu besetzen sind:

ein vakantes Gemeindepräsidium

und einige Gemeinderatssitze.

 

Bisher haben sich drei bisherige Gemeinderäte für eine Kampfwahl um das Präsidium entschieden. (Bruno Gallati, Kaspar Krieg und Ruedi Schwitter).

Falls einer von ihnen gewählt wird, ist für ihn eine Gemeinderatsnachfolge notwendig.

Von den bisherigen Gemeinderäten stellen sich zur Wiederwahl: Sibylle Huber, Grüne, für den Fall einer Nichtwahl als Gemeindepräsident: Bruno Gallati, Kaspar Krieg. Alles auf eine Karte setzt Ruedi Schwitter.

Offizielle Rücktritte: Ruedi Menzi, SVP; Fridolin Elmer, parteilos, Martin Laupper als Gemeindepräsident.

Als weitere Kandidaten für das Gemeindepräsidium haben sich vorgestellt: Peter Kistler, SP, Niederurnen, und Stefan Gasser, parteilos, Bilten.

Auch für den Gemeinderat liegen Kandidaturen vor: Priska Müller Wahl, Grüne, Niederurnen, Pascal Vuichard, GLP, Mollis, Christan Beglinger, GLP, Mollis, Grazielle Bürgger, SVP, Niederurnen, Andreas Hefti, SVP, Oberurnen.

Es ist also allerhand Dynamik angesagt. Die Wahlwerbung wird uns umschwirren wie die Maikäfer, allerdings schon vor dem Mai und in allfälligen Nachwahlen.

Auguren sagen einen zweiten Wahlgang voraus, da die Anwärterschaft erheblich ist.

Es ist anzunehmen, dass die Wahlen nicht so stürmisch an uns vorüberziehen wie die Stürme der Natur in den ersten Januartagen.

 

Wahljahre waren früher "Käferjahre"...  und die parteipolitisch vorgeschlagenen oder "wilden" Wahlkandidaten für die lokalen und kantonalen Regierungen waren flügge! (Bild: Wilhelm Busch)
Wahljahre waren früher "Käferjahre"... und die parteipolitisch vorgeschlagenen oder "wilden" Wahlkandidaten für die lokalen und kantonalen Regierungen waren flügge! (Bild: Wilhelm Busch)

Politischer Paukenschlag zum Wahljahr:

Justament auf das Wahljahr 2018 steigt der Vorstoss der SP im Kanton Glarus: Einführung des Gemeindeparlaments, Aufhebung der Gemeindeversammlung! Dieses Thema wurde dieser Tage angestossen und in der Glarner Tagespresse wie auch bei Tele Südost-schweiz präsentiert. 

Glarus Nord hatte als erste Gemeinde im Kanton ein Gemeindeparlament mit 33 Mitglie-dern. Dieses wurde aber auf Antrag eines einzelnen Mitbürgers (selber Parlamentsmit-glied) - trotz gegenteiliger Empfehlung der politischen Parteien und des Gemeinderates von der Gemeindeversammlung wieder abgeschafft.

Mit dem Vorschlag des SP wird im Kanton Glarus im Hinblick auf die Landsgemeinde die Diskussion eröffnet. Sie wird bestimmt kontroverse Wellen schlagen. Man erwartet diese gespannt. Was immer dabei herauskommt - strategisch ist der SP-Vorstoss ein politischer Knaller, der für Wirbel rund um das Wahljahr sorgen dürfte. Man erwartet den Dialog mit Spannung!

                                                         *          *          *

 

Der Sturm hat nicht nur in der Natur Bäume gefällt. Zeitlebens noch nie habe ich so viele Todesanzeigen gleichzeitig im Kirchenkästchen gesehen. Zeitweilig waren bis sechs Trauerfälle angezeigt. Ob klimatische Einflüsse auf den Tod vor allem älterer Menschen einen Einfluss haben? Freilich ist diese hohe Zahl auch erklärbar, seit auch die im Alters- und Pflegeheim Näfels Verstorbenen, die aus verschiedenen Dörfern stammen, in der hiesigen Pfarrei angezeigt werden. Auch gilt die katholische Pfarrei Näfels als regionale Gemeinschaft mit Schwändital (Oberurnen) und den Gemeinde östlich der Linth (Mollis, Filzbach, Obstalden und Mühlehorn).

Eine alte Redensweise besagte früher:

 

                          «Liit überä Sunntig ä Liich im Huus,

gitt’s gwöhndli nuch ä zwäiti druus!»


und

 

 «Wänn’s zwäitälet, dä drittälet’s!»

 

*     *    *

Limerick der Woche:

 

Stürmisch begann ja das brandneue Jahr

und die Natur zeigte ihre Gefahr.

Auch wenn wir dreister,

zeigt sie den Meister!

Und man erkennt, dass es immer so war.

                                                                                               Fridolin Näfelser


Freitag, 29. Dezember 2017 - 52

 

In zwei Tagen ist das Jahr 2017 endgültig Vergangenheit. Aus und vorbei. Nicht mehr zu-rückzuholen, aber gelebt. Die meisten Medien bringen Jahresrückblicke mit unterschiedli-chen Akzenten: Politik, Katastrophen und Unfälle, Sport, Prominente, Lokales und Inter-

nationales. Die Medienschaffenden haben mit hohem Fleiss in den Archiven nach den ihnen am wichtigsten erscheinenden Ereignissen gegraben und zur Präsentation aufge-. arbeitet. Auffällig: am meisten haften Bilder, Schnappschüsse, Videos, Kurzreportagen.

 

Ein Kuriosum flitzt durch die lokalen Medien: Der Dauerbrenner Eisfelddach Glarus!

Die Berliner haben ihren Flughafen, die Stuttgarter ihren  Bahnhof und die Stadtglarner ihr Eisfelddach.

 

Mit dem Einbruch des Winters war damit zu rechnen, dass sich auch auf grossen  Flächen wie dem Eisfelddach entsprechend viel Schnee aufhäuft, der - was den Winterthurer Archi-tekten offenbar entgangen scheint - abrutschen kann. Unvorhergesehen musste ein pro-vsorisches Eingangsdach zum Schutz der Eisfeldbesucher erstellt werden und Parkplätze wurden vorübergehend gesperrt.

 

Lasst uns in Silvesterstimmung, die etwas Ausgelassenheit enthalten dürfen möchte, den Neujahrswunsch an die Hauptstädter in Mundartworte fassen:

 

 

Ä guätä Rutsch!

 

Ds Glaris uffem Iisfäld-Tach

häig's gad wagger Schnee,

d Archideggtäläischtig schwach(1),

häig-mä chännä gseh.

 

Zeerscht chämm's tüürer as-mä säit,

und wänn's dä nuch schniit,

hä-p-mä zwänig überläit,

as'r abägkiit.

 

Wündschä tüämer immerdaar,

's göng nüd alles futsch!

Und derzuä zum nüüä Jahr

nuch... ä guätä Rutsch!

 

-y.

 

(1) Ob es in Winterthur nicht schneit?

 

Auf dem Dach der Schnee, rutscht hinunter, hee!
Auf dem Dach der Schnee, rutscht hinunter, hee!

 

Schnee hin oder her - allen Leserinnen und Lesern auf meiner Homepage wünsche ich einen fulminanten Spurt in ein glückliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2018!

 

Nüüjahrsmorgä

 

                     Äs Schtäubli fiinä wiissä Schnee                   

                             we Zugger uff p Paschteetä,                          

                        verzuggäret ds Nüüjahr, juhee!                      

         und alles, was-mä gseht-dä.       

                

      Und d Sunnä schtrahlet wiiss und hell,

      ds Nüüjahr chunnt etz uf d Wält;

                das gseht au, wer’s nüd wahr haa well,         

 

                                          und güggslet dur all Schpält!

 

 Au p Bäum sind wiiss und d Schtraassä-n-au,

                                           und silberig dr Gläärnisch,

ds Nüüjahr - so gmergged’s Maa und Frau -

    mäint’s nämä würggli äärnisch’.

 

  -y.

 

   publiziert im «Fridolin», Schwanden,  8. Januar 2009