Das

 

  Bild

 

  der

 

  Woche

 

  2025

West-Portal im Konstanzer Münster:

Epitaph für Weihbischof Georg Sigismund Miller (1615-86). Er weihte 1667 die Kapelle im Freulerpalast Näfels, 1679 das Kloster auf dem Burgstock ein. (Foto: David McLion, Schwanden, 1942-2021)


Samstag, 20. Dezember 2025

 

Morgen ist der vierte Adventssonntag

 

Die Krippe ist schon aufgestellt

 

Seit 125 Jahren in der Hilariuskirche

 

„…Blasius Braun1 …schrieb schon früh, dass das Hochaltarbild von Johann Mel-chior Wyrsch2 wohl das Weihnachtsgeschehen malerisch unvergleichlich dar-stelle, um aber auch die Kinder vom Weihnachtsereignis zu begeistern, sei eine figürliche Darstellung zu schaffen…“

 

Die Auslöser und Adressaten zur Anschaffung einer Weihnachtskrippe waren also Kinder.

 

Die Krippe wird seit 1920, also schon 125 Jahre, jedes Jahr auf Weihnachten auf dem Marienaltar aufgestellt und speziell beleuchtet. Auf Epiphanie, 6. Januar werden auch die Drei Könige, Kaspar, Melchior und Balthasar, aufgestellt.

 

Sehr beträchtlich waren Anschaffungskosten

 1920 bereitgestellt durch den Krippenkünstler und Bildhauer Karl Kuolt4 in München

Auftrag durch Pfarrer Blasius Braun

Kostenvoranschlag Fr. 20‘000.-

Rechnung Fr. 25‘000.-, weil 11.5 %  Ausfuhrkosten und Verpackungsmaterial

Die Krippe wurde massgeschneidert auf den Josefsaltar5 angepasst.

Pfarrer Braun wollte 90 cm hohe Figuren. Der Künstler riet ab und wollte höchsten 50 cm-Figuren empfehlen.

Bestelldatum 23. März 1920

 

 

1 Blasius Braun, Pfarrer von Näfels, später auch Domherr, *1888 +1947, Pfarrer in Näfels von 1915-1947.

 

2 Johann Melchior Wyrsch, Kunstmaler, *1732 +1798, Schöpfer des Hochaltarbildes der Hilariuskirche

 

3  Jean Landolt * 1871 + 1912, eingetragen als Kaufmann, Kirchenrat Johann Alois, Gründer der Gewürzmühle 1900,

 

4  Professor Karl Kult, München *1979 + 1937

 

5 Aus meiner Jugendzeit und später erinnere ich mich, dass die Krippe nie beim Josefsaltar, sondern auf dem Marienaltar aufgestellt war. In den letzten Jahren wurde sie neben der Aufgangstreppe zum Schiff im Chor präsentiert.

Pfarrer/Domherr Blasius Braun               Kunstmaler Joh.Melchior Wyrsch

Jean Landolt als Kräzenträger der Krippe  Jean Landolt Porträt

Prof. Karl Kuolt, München


Donnerstag, 18. Dezember 2025

 

Nur noch sieben Mal schlafen bis zum Heiligabend

 

Weihnachtskrippe in Näfels (Ausschnitt)


Mittwoch, 17. Dezember 2025

 

Mitteiiung des Gemeinderates Glarus Nord

 

Feuerwerks-Lärm

 

 

"Publikation gemäss Art. 78  Abs.2 GPR

 

Bernadette Epprecht, Näfels, hat zuhanden einer kommenden Gemeindeversammlung am 09.09.2025 nachfolgenden Antrag eingereicht.:

 

Es sei gestützt und in Abänderung der einschlägigen Weisungen, Wegleitungen und gesetzlichen Bestimmungen, der Verkauf und das Abbrennen von lärmen-dem Feuerwerk (Petarden, Böller, Mörser, Raketen etc.) per sofort ganzjährig auf dem gesamten Gemeindegebiet, insbesondere auch am 1. August und in der Nacht vom 31. Dezember, zu verbieten. Nichtlärmendes Feuerwerk soll weiterhin erlaubt bleiben.

 

Der Gemeinderat hat den Antrag an seiner Sitzung vom 26. November 2025 im Rahmen der gesetzlich notwendigen Prüfung zur Zulässigkeit des Antrags ( Art. 78, Abs. 2 des Gesetzes über die politischen Rechte) teilweise als rechtlich zu-lässig, bzw. unzulässig erklärt. Art. 35 des Gemeindegesetzes besagt, dass jede stimmberechtigte Person das Recht hat, Anträge über Gegenstände einzurei-chen, die in die Zuständigkeit der Stimmberechtigten an der Gemeindeversamm-lung oder an der Urne fallen. Die rechtliche Prüfung des Antrags hat ergeben, dass die Einführung eines Verbotes für das Abbrennen von Feuerwerk recht-

lich zulässig ist. Ein Verbot des Verkaufs von Feuerwerk hingegen ist unzulässig, zumal für den Handel und Verkauf sowie die entspechenden Bewilligungen der 

Kanton zuständig ist. Folglich sind die formalrechtlichen Voraussetzungen von

Art. 35, bs. 1 Gemeindegesetz nur in Bezug auf die Einführung eines Verbotes für das Abbrennen von Feuerwerk erfüllt.

 

Dieer gemeinderätliche Entscheid über die Zulässigkeit, bzw. Unzulässigkeit des Antrags kann innert dreissig Tagen ab Publikation im Amtsblatt mit Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Glarus, Rathaus, 8750 Glarus, angefochten werden

 

Der Gemeinderat Glarus Nord

 

Die Juristensprache ist eine schwierige Sprache, aber nach mehrmaligem Durch-lesen könne ich zum Verstäntnis einen Vergleich bringen.

 

Würde man da Milchtrinken verbieten wollen, könne man lokal über ein Verbot des Milchtrinkens entscheiden, nicht aber darüber, ob die Milch gemolken und verkauft werden darf.

 

Gesetzt den Falls, dass die Gemeindeversammlung dem gesetzlich möglichen Teil des Verbotes des Abbrennens von (nichtlärmenden) Feuerwerk zustimmt, wäre der Einkauf lärmigen Feuerwerks weiterhin erlaubt, ausser der Regierungs-rat, bzw. die Landsgemeinde würde das Verkaufsverbot gesetzlich einführen.

 

Aus präventiv-ökonomischen Gründen müsste also zuerst der Kanton (Landsge-meinde, falls nicht der Landrat zuständig ist), den Verkauf verbieten, aber die Gemeindeversammlung das Abbrennen untersagen, weil ja der Einkauf ausser-halb des Kantons noch möglich wäre. Kunsch nuch druus?

 

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Aber....

bereits der Nationalrat und Bundesrat haben sich mit der Frage bereits befasst.

 

Zwischen Freiheit und Rücksicht – Debatte um Feuerwerksverbot

Die grosse Kammer stellt sich gegen die Feuerwerksinitiative, bewegt sich aber auf einen Kompromiss hin.

Autor: Leonard Flach

Donnerstag, 11.12.2025,

 

Dem Lärm von Raketen und Knallkörpern ein Ende setzen: Das ist das Ziel der «Feuerwerksinitiative». Sie fordert ein grundsätzliches Verbot von lautem Feuer-werk. Für überregionale Anlässe, etwa am 1. August, würden Ausnahmen gelten.

 

Die «Feuerwerksinitiative» und der indirekte Gegenvorschlag

Auf Zustimmung stiess das Anliegen im Nationalrat bei den Grünen: «Das Thema bewegt die Menschen», sagt Kilian Baumann (Grüne/BE). «Viele Leute sind nicht mehr bereit, tagelang unter dem Feuerwerkslärm zu leiden, der nur wenigen Freude bereitet.» Auch Haus-, Nutz- und Wildtiere litten.

 

Es ist ein Plädoyer für mehr Rücksicht.

Autor:Meret Schneider Nationalrätin (Grüne/ZH) «Es ist kein Plädoyer für Zwang, Verbote und Einschränkungen, sondern ein Plädoyer für mehr Rücksicht», findet Meret Schneider (Grüne/ZH) zum Gegenvorschlag, der Feuerwerkskörper verbieten will, die nur Knallgeräusche erzeugen.

Kilian Baumann (Grüne/BE): «Viele Leute sind nicht bereit, unter dem Feuer-werkslärm zu leiden»

Anna Rosenwasser (SP/ZH): «Der Rechtsrahmen würde damit schweizweit klarer»

Beat Flach (GLP/AG): «Viele haben das Gefühl, dass Rücksicht und Vernunft verloren gegangen sind»

Die durch Feuerwerke verursachten Lärmbelastungen und Luftverschmutzungen seien belastend für Grundwasser, Landwirtschaft und vulnerable Personen, wie Menschen mit posttraumatischer Belastungsstörung, sagt Anna Rosenwasser (SP/ZH).

Die Initiative hat an der Urne grosse Chance auf Annahme.

Autor: Anna Rosenwasser Nationalrätin (SP/ZH) Sie betont: «Die Initiative ge-niesst breite Zustimmung in allen Bevölkerungsschichten und hätte grosse Chan-cen auf Annahme.» Die Vorlage werde im Bundeshaus wohl unterschätzt.

 

Für Beat Flach (GLP/AG) ist die Initiative Ausdruck eines realen Problems: «Die Eigenverantwortung hat plötzlich aufgehört, nachdem Feuerwerkskörper derartig günstig und in grossen Mengen verkauft worden sind.»

 

Der Gegenvorschlag ist ein gezielter Eingriff.

Nationalrat (GLP/AG) Trotzdem: Ein generelles Verbot würde laut Flach jene be-strafen, die verantwortungsvoll mit Feuerwerk umgehen. Deshalb bevorzugt er den Ansatz gegen die Knallgeräusche, den Gegenvorschlag: «Es ist ein gezielter Eingriff in die Freiheit, dort, wo die Belastung am stärksten ist.»

 

Die Politik müsse «das Ruhebedürfnis und den Wunsch nach festlicher Ge-staltung» ernst nehmen, findet Andreas Meier (Mitte/AG). Der Gegenvorschlag setze genau dort an.

 

Verfassung ist nicht für Detailregelungen.

Autor:Andreas Meier Nationalrat (Mitte/AG) Die Initiative auf Verfassungsebene sei zu undifferenziert. «Verfassungsartikel sollten nur dort eingesetzt werden, wo es um Grundrechte und gesellschaftliche Weichenstellungen geht – nicht für Detailregelungen», so Meier.

Andreas Meier (Mitte/AG): «Sollte nicht in einen Verfassungsartikel»

Bettina Balmer (FDP/ZH): «Sind radikale Verbote die Antwort auf alles?»

Roman Hug (SVP/GR): «Feuerwerk schafft Gemeinschaft, Freunde und Staunen»

Regine Sauter (FDP/ZH) sieht durch Verbote die «kleine, aber feine» Schweizer Feuerwerksindustrie gefährdet. Zudem nennt sie eine diskutierte Ausweispflicht «völlig übertrieben und einen administrativen Overkill».

Ist Eigenverantwortung wirklich nur noch eine leere Worthülse? Autor:Regine Sauter Nationalrätin (FDP/ZH)

Ihre Kollegin Bettina Balmer (FDP/ZH) ergänzt und fragt in den Saal: «Wie weit muss man der Bevölkerung durch den Staat alles verbieten? Ist es Sache des Staates, die Bevölkerung zu bevormunden? Ist Eigenverantwortung nur noch eine leere Worthülse?»

«Es geht nicht nur um Feuerwerk, es geht um unsere Freiheit und unsere Tra-ditionen», sagt Roman Hug (SVP/GR). Für ihn ist es ein Eingriff in die Kultur. Seine Partei lehnt auch den Gegenvorschlag ab.

Die Bevölkerung vor Ort weiss selber, was gut für sie ist. Autor:Roman Hug Nationalrat (SVP/GR)

«Viele Gemeinden beschränken Feuerwerke bereits auf wenige Tage, achten auf Ruhezeiten oder bestimmen klar definierte Abbrandorte», so Hug. Das sei ver-nünftig, denn die lokale Bevölkerung wisse selbst, was gut für sie sei.

 

Auch der Landesregierung geht ein grundsätzliches Verbot für Private, wie es die Initiative quasi vorsieht, zu weit. «Gemäss Bundesgericht gibt es ein schüt-zenswertes öffentliches Interesse an der Einhaltung der Tradition von Feuer-werken», sagt der zuständige Bundesrat Albert Rösti.

  • Der Nationalrat debattierte über die «Feuerwerksinitiative».
  • Diese Initiative fordert ein Verbot von lärmigem Feuerwerk.
  • Bundesrat und Kommission lehnen ein komplettes Verbot ab.
  • Ein Gegenvorschlag wurde mit 97 zu 85 Stimmen angenommen.

Feuererksverbote in Deutschland

 


Dientag, 16. Dezember 2025

 

Wänn's zwäitälet, so drittälets's

 

 Drei liebe Näfelser Frauen sind verstorben

 

Rösli Heeb-Schaffenrath

22. März 1935 bis 8. Dezember 2025

 

Agi Koller-Wattenhofer

28. November 1964 bis 11. Dezember 2025

 

Rosmarie Tremp-Schwitter

13. Septermber 1944 bis 12. Dezember 2025

 

Die Beerdigungen finden statt:

 

Do 18.12.2025 10 Uhr Rosmarie Kirche Näfels

 

Sa 20.12.2025 Rösli im engsten Familienkreis Kirche Näfels

 

Sa 20.12.2025 Agi 14 Uhr Kirche Näfels

 

Quelle: Südostschweiz Glarus 16.12.25


Montag, 15. Dezember 2025

 

Eröffnung heute

 

Landgasthof Bahnhöfli Näfels

 

14 Uhr: Auf dem Latrinenweg erfahre ich, dass das "Bahnhöfli" ab heute geöffnet ist. Nix wie los, eine dicke Nebeldecke überdacht das Rautidorf. Tatsächlich, das aufwändig renovierte und restaurierte "Bahnhöfli" ist geöffnet, zwar stehen noch Malerautos vor dem Haus, aber das Restaurant ist offen. Design vom Feinsten,

gemütliches Restaurant, nobel restauriert, Designbeleuchtung, sogar auf dem Tisch. Superneue Küche, noch ist der Garten leer, aber fein aufgeräumt und im kleinen Anbau ist ein Salon mit Sessel und Zigarrenbar. Hier wurde viel Geld in-vestiert, herausgekommen ist etwas Gefreutes. Ich lerne den Hotelier und Gast-wirt kennen, Jonas, Sohn des Thomas, Enkel des Kurt.

Erster Eindruck: fabelhaft, gefreut, eine echte Aufwertung der Näfelser Gastroszene.

Hotelier und Gastwirt Jonas Hauser, frisch geknipst im total erneuerten "Bahnhöli"

Auf gut Glück! Guten Start!

Eingang neu und gestylt - Laternen machen des Nachts Weihnachtstimmung

Im Sommer lädt hier die Gartenwirtschaft ein - jetzt ist alles noch neu gestylt, verkupfert, im Hinergrund der spezielle Salon mit gemütlichen Sesseln und einer Zigarrenbar.

Blick durchs Fenster in die hochmoderne nigelnagelneue Küche

Sogar die Tischlampen sind gestylt

Und dann gab's obendrein noch einen Schirm mMit dem Schriftzug des neuen Bahnhöfli.

 

Der Sockel im südwärts gerichteten Giebel wartet noch auf eine Überraschung

Man beachte den Sockel beim Giebelfenster

Hier stand die Mdoanna des "Marienhauses"

Wir sind für die Überraschung bereit.

 

Historische Daten siehe "Bild der Woche" vom 28. Nov. 2025


Montag, 15. Dezember 2025

 

Freulerpalast: Wehnachtsmarkt

 

 

Kinderchor geleitet von Sylvia Küng-Eugster

(Bild: Fridolin Rast Südostschweiz Glarus)

Total verpasst habe ich die lobenswerte Premiere im Freulerpalast und -Garten..

Endlich wieder einmal eine Super-Nutzung für lokal wichtige Belebung. Herzliche Gratulation für diese Initiative.

 

Lassen Sie sich in der Vorweihnachtszeit von der stimmungsvollen Atmosphäre des ehrwürdigen Baudenkmals verzaubern und schlen-ern Sie durch den Weihnachtsmarkt im Freulergarten.
Dort finden Sie ein vielfältiges Angebot aus regionaler Glarner Produktion und von ausserhalb. Von feinsten Esswaren über Textil-produkte und Floristik bis zum kreativen Handwerk: Sie werden wunderbare Geschenke für Ihre Liebsten und sich selbst finden.
Abgerundet wird das Erlebnis durch Kulinarisches: Mit Glüh-weihn, Grillwürsten, Süssem & Co. ist für das leibliche Wohl ge-sorgt.


MARKTSTÄNDE:
- glarnersteg mit den allseits beliebten Produkten wie  Teigwaren,      Textilem, Grusskarten u.v.m.
- Tanja Schröder mit Schmuck
- Judith Nann mit Keramik
- Familie Heussi mit Holzfiguren und Glühwein
- Karin Zimmermann mit Glaskunst
- Bäckerei Märchy mit Gebäck, Süssem und Kaffee
- Eberle mit Floristik und allerlei Schönem fürs Zuhause
- Sharon Suter & Corina Zbinden mit Schmuck und Kerzen
- Barré mit Schönem aus Stoff
- Hans Hager mit Grillwürsten, Raclette, Bier und Getränken


BEGLEITPROGRAMM:
Samstag:
- Kinderchor Näfels: 17.15 & 18 Uhr
Sonntag:
- Weihnachtliche Bastelangebote
- Wintermärchen um 11 & 14.30 Uhr (ca. 15 Min.)
- Geschichte des Freulerpalasts in 20 Min. um 14, 15 & 16 Uhrlyer

Erinnerungsbild an den 1. Adventsmarkt im Freulerpalast

(Bilder aus der Reportage Fridolin Rast Sudostschweiz Glarus)


Sonntag, 14. Dezember 2025

 

Gaudete-Sonntag

 

Gestern, am Luziatag feierte Lia ihr neunzigstes

 

Wiegenfest!

Ich nenne nur ihren Vornamen "Lia", damit ihre Türe nicht mit Gratulanten einge-rannt wird. Ein rauschendes Fest, ein leckeres Mahl, aufgestellte Gäste, ein tan-zender und singender Hausarzt, DJ in Weiss, der Schlager aus allen neunzig Jahren abrief und statt eines "Halleluja" ein gebrülltes "Hallelia!" gingen gestern Abnd über die Bühne und eine kleine Laudatio, die nur Eingewiehte entziffern können. (Die Auflösung der verschiedenen Namen ihrer Vorfahren wurde auf Papier direkt an die Jubilarin übergeben. )

 

 

90 Jahre Lia .....

 

13. Dez. 1935 / 2025

 

Etz gaht’s dä nuch bi Huut und Haar

bis hunderti bloss zächä Jahr;

drum hogge-mer etz da im Leuä

und chänd-is hinecht mäineid freuä. Refrain: Hallelia!

 

Ds Gebuurtstaagschind isch ds ... Lia

daas gseh-p-mer-ärä uch gag-glii aa,

         und chaa zum nüünzigschtdä vu Maalä        

schiär we-nä Mäiächäfer schtrahlä! Hallelia!

 

Deer flotti Puurscht gad näbädraa,

isch, we-mä wäiss, dr Schüll, dr Maa.

vrnaaret hätt’r-si i sii,

är isch eerscht driiäzwanzgi gsii. Hallelia!

 

und sii, ich säge’s tüütsch und tüütli,

ä chogä-n-eeländ hübsches Brüütli.

Und we’s dä-n-isch si chunnt bimeich,

vu Netschtel abä gad i d Eich. Hallelia!

 

Hütt fiiremer au d Luzia.

‘s will äinä diä as Bruut si haa,

de hätt-si dä gad mäinäid gwehrt

und hätt dr Bäsä wider gkehrt. Hallelia!

 

Aso gaht ebä z Sirakuus,

de Liäbälii gad wider uus.

wäär abr duä dr Schüll dett gsii,

dä hett’s bimäid s Hochzet g’gii.Hallelia!

 

Doch zrugg zu üüs ids Glarnertaal,

daas isch für d Liäbi ä nüd z schmaal,

dr Schüll, deer hät vu Näfels undä

dä z Netschel obä siini gfundä. Hallelia!

 

Dett händ dr Melgg und ds Lisäbeth.

äs Mäitli, we-me’s daa gad gseht.

schint’s i dä driissg’r Jahrä schu.

äs chrottä Gööfli übrchuu. Hallelia!

 

Groossvatter isch dr Martiin gsii

d Margrethä Carolinä sii,

dr Uurgroossvatter Sepp Martin

und d Mariannä Michelin. Hallelia!

 

Drvoor dr Horner Fridli Sepp

hätt Energii und wagger Pepp.

hätt mit dr Annä Mari Schmuggli

viärzächä Goofä i siim Truggli. Hallelia!

 

Dr Sepp und Miggi Tiidi Stogger

nänd’s vorethäärä nämä logger,

händ abr blooss sächs Goofä gkaa,

viil weniger as deer drnaa. Hallelia!

 

Und deer, dr Josef Fridolin

isch dä vum Bethli Kyd dahiin,

händ, wänn dr Ahnäbaum nüd lügt,

nu viäri zämä dä-n-erzüügt.Hallelia!

 

Dr früänscht vu denä Hornerbuäbä,

si möged iätz im Grebli ruäbä

vu Prüäff ä Broot- und Wegglibegg,

hüüraatet ds Küngä Mäitli weg. Hallelia!

  

Si händ zwee Buäbä übrchuu,

und zum ä denä naachäschluu,

händ dä dr Schüll und siini Frau

dernaa zwee Buäbä ja dä-n-au. Hallelia!

 

Soo wär dr Chräis dä wider gschlossä,

ja, hochv’rtruuti Eiggenossä,

mer wündsched beednä halle-lia,

äm Schüll und ä dr liäbä Lia. 

 

À schüünä Grüäz nuuch ä dr Bäsi

sehr häärzli Fridli Oschterhazy

 

Luziataag, 13. Dezember 2025  

aus: https://coloringonly.com/de/feiertage/st-lucias-tag/

 

Gemäss Jahresrechner hat Lia bis zum heutigen Geburtstag

 

                                                    32 539 Tage

 

gelebt.

 

Würde sie aber 100 Jahre wären das

 

36 525 Tage

 

3 155 760 000 Sekunden

52 596 000 Minuten

876 600 Stunden

36 525 Tage

5217 Wochen und 6 Tage

 


Samstag, 13. Dezember 2025

 

Erinnerungen

Über 25 Jahre genossen wir - unsere Familie (mit Ehefrau Elisabeth und den Kindern Markus Andreas Fridolin, Gabriela Elisabeth, Urs Patrick und unser Zwerghäschen Stubsi - auf Sulzbioden Sommerferien in der Hütte rechs im Bild..

Hähpunkt war jeweis die Erstaugustfeier: Lampionumzug, Laubfresserfahne, Augstenfeuer auf dem Weiherdamm (Polenweiher), Sulzboden Nussgipfel und Ovi, Landsgemeinde auf dem Wintelerplatz, Juuchgerwettbewerb, Triichlergrup-pe, Sulzbodächinderchöörli "Häidelbeerischpatzä" Dr ghülpet Bott/Sulzbodäziitig, "Shuelreisli" mit den Kindern auf dem "Sulzbdäblitz" Abibus zum Obersee, immer weider ene Sulzbidäliädli.(Zeichnung, letzter Ferientag 1977)

  

Ausschnitt aus der Sulzbodäziitig "Dr ghülpet Bott" 1. August 1999

Partitur " 's isch niänä uff dr Wält 'so schüü"

Text. Fridli Osterhazy,

Melodie: Fridli Osterhazy, 

Notensatz mehrstimmig: Fritz Fischli, Musiklehrer Kt. Solothurn,

Mithilfe: Markus Kühnis, Organist Näfels, später Leiter der Musikschule in Emmen, Konzertorganist.


Freitag, 12.. Dezember 2025

 

Suizid eines Bundesrates

Satirische Karikatur des Bundespräsidenten im Nebelspalter

 

1880: Der Suizid im Bundesrat

 

Fridolin Anderwert hat sich am 25. Dezember 1880 das Leben genommen. Dem Suizid des Bundesrats ist eine mediale Schlammschlacht vorausgegangen.

Dieser Inhalt wurde am 12. Dezember 2025 veröffentlicht.

 

Marina Amstad, Blog des Nationalmuseums

 

 

SWI swissinfo.ch publiziert regelmässig Artikel aus dem Blog des National-museums Externer Link, die historischen Themen gewidmet sind. Die Artikel sind immer in deutscher und meistens auch in französischer und englischer Sprache verfasst.

 

Am 25. Dezember 1880 nimmt sich Bundesrat Fridolin Anderwert auf der «Kleinen Schanze» in Bern das Leben. Der Ostschweizer ist bis heute der einzige Bundesrat, der durch Suizid aus dem Leben schied. Was hat zu seinem tragischen Tod geführt?

 

Fridolin Anderwert stammt aus einer alteingesessenen Familie aus dem thur-gauischen Emmishofen bei Kreuzlingen. Er studiert Geschichte und Philosophie, später Rechtswissenschaften und eröffnet 1851 ein Anwaltsbüro in Frauenfeld.

 

1875 wird Anderwert in den Bundesrat gewählt. Davor war er bereits seit 1861 in der Politik tätig, als Kantonsrat, Grossratspräsident, Nationalrat und Regie-rungsrat.

Zudem ist er 1872 und 1874 Mitglied der Revisionskommission und prägt mit zahlreichen Anträgen die neue Bundesverfassung mit.

 

Die Amtszeit von Bundesrat Fridolin Anderwert ist vor allem von der Arbeit am schweizerischen Obligationen- und Handelsrecht (lateinisch obligatio «Verpflich-tung», ist das Recht der Schuldverhältnisse) geprägt.

 

Doch daneben muss er sich mit parteipolitischen Auseinandersetzungen herum-schlagen. Anderwert ist es zuwider, sich blind dem Parteidiktat der radikalen Frakion (heute FDP) zu fügen und stellt deshalb die Interessen der Partei oft hintenan.

Dies wird ihm von der Partei als Verrat ausgelegt. Teilweise wird er dafür heftig angegriffen. Als er beispielsweise den Rekurs eines ausgewiesenen Asylanten abweist, wird er als «Sozialistenfresser» beschimpft.

 

Gehässige Medienkampagne

Am 10. Dezember 1879 wird Vizepräsident Emil Welti zum Bundespräsidenten und Fridolin Anderwert zum Vizepräsidenten gewählt.

Gemäss dem geltenden parlamentarischen Brauch, dass der Vizepräsident zum Präsidenten nachrückt, wird der Ostschweizer im Dezember 1880 zum Bun-despräsidenten gewählt.

 

Darauf folgt eine boshafte Pressekampagne gegen den Junggesellen. Der Nebel-spalter druckt mehrere diffamierende Illustrationen. Nicht nur die Essgewohn-heiten des übergewichtigen Bundesrates, sondern auch nie bewiesene Gerüchte über Bordellbesuche werden verbreitet.

 

Das Andelfinger Volksblatt und die Berner Tagwacht schreiben am 25. De-zember 1880 sogar: «Wir dürfen nicht nur, wir sind es der Wahrheit schuldig, zu sagen, dass das Amt eines Bundespräsidenten noch nie von einem Manne bekleidet wurde, der desselben moralisch unwürdiger war als Anderwert. Seine Wahl ist eine Schande für die ganze Eidgenossenschaft.»

 

Der Nebelspalter veröffentlichte am 18. Dezember 1880 bitterböse Illustrationen von Fridolin Anderwert. Zentralbibliothek Zürich / Tagwacht-Zeitung vom 25. Dezember 1880.

Die Tagwacht nahm das Thema am 25. Dezember 1880 wieder auf und hetzte weiter gegen den Thurgauer Bundesrat. Zentralbibliothek Zürich,

 

Anderwert ist zu dieser Zeit körperlich angeschlagen. Er fühlt sich krank und ab-gekämpft, ignoriert aber den dringenden ärztlichen Rat, sich aller Geschäfte zu enthalten – zuerst möchte er den Gesetzesentwurf zum Obligationen- und Handelsrecht vollenden.

 

Auch am 25. Dezember 1880 arbeitet er zusammen mit Bundesrat Welti noch einige Stunden daran. Abends will Fridolin Anderwert für die Feiertage zu Mutter und Schwester nach Zürich fahren und danach zu einem längeren Kuraufenthalt nach Italien.

 

Doch es kommt anders: Anderwert setzt sich auf eine Bank auf der «Kleinen Schanze» und beendet sein Leben mit einem Pistolenschuss. Was diesen spon-tan erscheinenden Suizid ausgelöst hat, wissen wir bis heute nicht.

 

Die Nachricht von Fridolin Anderwerts Tod löst in der ganzen Schweiz Entsetzen aus. Über die Schuldfrage bilden sich schnell zwei Lager: Die einen machen al-lein die masslose Hetze der Presse für das tragische Ereignis verantwortlich, die anderen sehen die angeschlagene Gesundheit des Bundesrates als ausschlag-gebenden Grund.

Die genauen Gründe, wieso sich der Thurgauer Politiker zu diesem tragischen Schritt entschlossen hat, werden wohl nie ganz geklärt werden können.

 

Aus dem heute verschollenen Abschiedsbrief an seine Mutter und Schwester wurde nur der letzte Satz veröffentlicht: «Ihr wollet ein Opfer, Ihr sollet es haben.»

   

Archivbild Fridolin Anderwert um 1870


Freitag,, 12. Dezember 2025

 

Bundespräsident Guy Parmelain

 

mit 203 Stimmen gewählt!

 

Der glänzend gewählte Bundespräsident in der Bundeshaushalle


Donnerstag, 11. Dezember 2025

 

Übermorgen ist Luziatag

 

                                                            13. Dezember

 

 Die hl. Lucia, von Domenico Beccafumi (1486–1551)

 

Gemälde von Lorenzo Lotto, 1532

 

Ein Brauchtumstag, der in Vergessenheit zu fallen droht ist der Luziatag.

 

Lucia (* um 283

in Syrakus, Italien; † 304 ebenda) ist eine frühchristliche geweihte Jungfrau und Märtyrerin. Sie wird in der katholischen und der orthodoxen Kirche, den skandi-navischen und amerikanischen lutherischen Kirchen und der evangelischen Kirche in Deutschland als Heilige verehrt, beziehungsweise als Glaubenszeugin in Erinnerung gerufen. Ihr Name Lucia bedeutet „die Leuchtende“, von lateinisch lux „Licht“. Die heilige Lucia gehört zu den Heiligen, die im Kanon des ersten Hochgebets genannt werden.

 

Leben

Eine Grabinschrift um 400 in der Katakombe San Giovanni in Syrakus und ihre Erwähnung in allen Martyrologien lassen es als sicher erscheinen, dass sie ge-lebt hat. Um 600 gab es bereits Luciaklöster in Syrakus und Rom.

 

Nach einer Legende, die sich auf ihren Namen bezieht, soll Lucia nachts Lebens-mittel in die Katakomben von Syrakus gebracht haben, wo sich Christen geheim trafen. Um den Weg im Innern zu beleuchten und gleichzeitig die Hände zum Tragen frei zu haben, setzte sie sich einen Kranz aus Kerzen auf den Kopf. Diese Tradition des Lichttragens wird bis heute am Luciafest besonders in Nordeuropa fortgeführt. Es kündigt vor der Wintersonnenwende das Licht an, das an Weih-nachten in die Welt kommt.

 

Die frühesten Beschreibungen ihres Martyriums sind aus dem 5. oder 6. Jahrhun-dert erhalten und wurden mit zahlreichen Wundern ausgeschmückt. Nach diesen Quellen war Lucia die Tochter eines reichen römischen Bürgers von Syrakus, der jedoch früh starb. Ihre Mutter Eutychia wollte sie verheiraten, doch Lucia hatte die Jungfräulichkeit um Christi willen gelobt und schob die Verlobung hinaus. Als ihre Mutter schwer krank wurde, unternahm Lucia mit ihr eine Wallfahrt zum Grab der heiligen Agatha in Catania. Dort wurde die Mutter von den Leiden des Blutflusses (d. h. Unterleibsblutungen) geheilt und stimmte dem Gelübde der Tochter zu, ein Leben als Jungfrau zu führen.

 

Manche Fassungen der Legende berichten, Lucia habe ihrem Verlobten ihre aus-geissenen Augen geschickt, worauf die Mutter Gottes ihr dafür noch schönere Augen zurückgegeben habe. Lucias zurückgewiesener Bräutigam klagte sie we-gen des Verkaufs des Erbteils beim Präfekten, dem die Diokletianische Chri-stenverfolgung unterstand, als Christin an. Der Präfekt wollte sie in ein Bordell bringen lassen, doch nicht einmal ein Ochsengespann und 1000 Männer waren in der Lage, die gefesselte Lucia zu überstellen. Unbeschadet überstand sie auch das Wirken eines Zauberers, das Übergießen mit heissem Öl und die Folter mit Feuer.

 

Schließlich wurde Lucia ein Schwert in die Kehle getrieben. Sie starb jedoch erst, nachdem ihr eine Hostie durch einen Priester gereicht wurde.

 

Reliquien

Die Reliquien der hl. Lucia in San Geremia in Venedig in einem silbernen Schrein

Ihre Reliquien sollen um 1038 nach Konstantinopel und von dort 1204 nach der Erstürmung und dreitägigen Plünderung der Stadt durch den venezianischen Do-gen Enrico Dandolo, einen erbitterten Gegner des orthodoxen Byzanz, nach Ve-nedig gebracht worden sein. Dort wurde sie zunächst in der Kirche Santa Lucia beigesetzt. 1860 wurde diese abgerissen, da man Platz für den Bahnhof Venezia Santa Lucia benötigte. Ihre Reliquien wurden in die nahegelegene Kirche San Geremia e Lucia umgebettet. 1955 liess Angelo Roncalli, damals Patriarch von Venedig, später Papst Johannes XXIII., das Gesicht der Heiligen mit einer silber-nen Maske bedecken, um es vor Staub zu schützen. 1981 wurden die Reliquien der Heiligen geraubt, konnten aber noch im gleichen Jahr wiederaufgefunden und in die Kirche zurückgebracht werden.

 

Nach anderen Berichten kamen die Reliquien Lucias Anfang des 8. Jahrhunderts nach Corfinium und 970 nach Metz.

 

2014 wurden sie für einige Tage zur Verehrung an den Dom von Syrakus und nach Erchie ausgeliehen.

 

Gedenktag

Der Gedenktag der heiligen Lucia ist der 13. Dezember. Er ist oft verbunden mit Lichtriten, mutmasslich da er vor der gregorianischen Kalenderreform zeitweise auf die Wintersonnenwende fiel. Dementsprechend gibt es auch folgende Bauer-nregeln:

 

An Sankt Lucia ist der Abend dem Morgen nah.

Sankt Luzen tut den Tag stutzen.

 

Die Heilige wird bei Augenleiden, Blutfluss, Halsschmerzen und Ruhr angerufen. Sie ist die Patronin der Armen, der Blinden, reuigen Dirnen, der kranken Kinder und der Städte Syrakus und Venedig. Auch die Anwälte, Bauern, Elektriker, Gla-ser, Kutscher, Messerschmiede, Näherinnen, Pedelle, Polsterer, Sattler, Schnei-der, Schreiber und Weber haben sie zur Patronin.

 

In der Ikonographie wird die Heilige meist mit dem Schwert und dem Palm-zweig (beides Attribute des Martyriums), dem Buch, einem Kranz aus Rosen oder einer Öllampe (beides Attribute der geweihten Jungfrauen) dargestellt, oft auch mit ihren ausgerissenen Augen, die sie in einer Schüssel trägt.

 

Auf der nach der Heiligen genannten Insel St. Lucia ist ihr Gedenktag ein gesetz-licher Feiertag.

 

Brauchtum

→ Hauptartikel: Luciafest

 

Mädchenchor beim Luciafest in Vaxholm / Schweden

 

Lucienhäuschen-Ausstellung

In Schweden und anderen nordischen Ländern ist das Luciafest am 13. Dezem-ber ein fester Bestandteil des vorweihnachtlichen Brauchtums. Es ist geprägt vom Tragen weisser Gewänder und häuslichen Elementen wie traditionellem Gebäck und Gesang. Die Feierlichkeiten beginnen meist am Morgen in der Familie und setzen sich in Kindergärten, Schulen und am Arbeitsplatz fort.

 

Eine besondere schwedische Ausprägung des Festes lässt sich frühestens für das Mittelalter nachweisen. Aus dieser Zeit gibt es Berichte über Feierlichkeiten, mit denen die Landbevölkerung das Ende der vorweihnachtlichen landwirt-schaftlichen Arbeiten und den Beginn des Weihnachtsfastens beging. Zu einem landesweiten Brauch entwickelte sich das Luciafest dagegen erst in den letzten hundert Jahren. Ende des 19. Jahrhunderts griff das Stockholmer Freilicht-museum Skansen die westschwedischen Luciatraditionen auf, um sie für kom-mende Generationen zu bewahren. In der Folge fand das Luciafest einen festen Platz im schwedischen Brauchtum.

 

In Kroatien wird am Gedenktag der hl. Lucia traditionell ein wenig Weizen in einer Schale ausgesät. Der Luzienweizen grünt bis zum Weihnachtsfest und steht als Symbol für das neue Leben und die Hoffnung inmitten des Winters. Manchmal wird der Weizen mit einem Band in den kroatischen Nationalfarben (rot, weiß und blau) umfasst. Teilweise werden ein Apfel oder eine Kerze in der Mitte des Weizens aufgestellt. Nach den Feiertagen wird das Getreide nicht weggeworfen, sondern an Vögel gegeben.

 

In der oberbayerischen Kreisstadt Fürstenfeldbruck wird jährlich am 13. Dezem-ber das sogenannte Lucienhäuschenschwimmen durchgeführt. Dabei werden über hundert, von Schülern gebastelte schwimmfähige Gebäudenachbildungen mit brennenden Kerzen als Beleuchtung bei Einbruch der Dunkelheit der Strö-mung der Amper überlassen.

 

In manchen Gegenden Bayerns, zum Beispiel in der nördlichen Oberpfalz, im Landkreis Wunsiedel in Oberfranken und in der Gegend von Eichstätt und Ingolstadt wurde der Name der Lucia mit heidnischen Perchtengestalten ver-bunden. Als „Luzie“, „Heuluzi“ oder „Luz“ trat Lucia hier bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts als vorweihnachtliche Kinderschreckfigur auf, ähnlich der Specht.

 

Literatur

Ottavio Garana: Santa Lucia di Siracusa. Siracusa, 1955.

Sigebert von Gembloux, Tino Licht (Hrsg.): Acta Sanctae Luciae. In: Editiones Heidelbergenses. Band 34, Winter, Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8253-5368-1 (deutsch/lateinisch).

Maria-Barbara von Stritzky: Lexikon der Heiligen und der Heiligenverehrung. In: Lexikon für Theologie und Kirche kompakt Band 2. Herder, Freiburg im Breisgau 2003, ISBN 3-451-28190-2.

Otto Wimmer, Hartmann Melzer, Josef Gelmi (Bearb.): Lexikon der Namen und Heiligen. Nikol, Hamburg 2002 (Erstausgabe bei Tyrolia Innsbruck 1956), ISBN 3-933203-63-5.

Ekkart Sauser: Lucia. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 21, Bautz, Nordhausen 2003, ISBN 3-88309-110-3, Sp. 854–856.

St. Lucia. In: Wolfgang Menzel: Christliche Symbolik, G. Joseph Manz, 1854 (Wikisource).

 

Weblinks

Commons: Lucia von Syrakus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Auszug aus einem Buch von Belski Lagazzi.

Manfred Becker-Huberti: Lexikonartikel über Lucia.

Lucia von Syrakus. In: Joachim Schäfer: Ökumenisches Heiligenlexikon

Einzelnachweise

 Hiltgart L. Keller: Lexikon der Heiligen und biblischen Gestalten. 11. Auflage. Philipp Reclam jun. GmbH & Co. KG, Stuttgart 2010, S. 398.

 Hiltgart L. Keller: Lexikon der Heiligen und biblischen Gestalten. 11. Auflage. Philipp Reclam jun. GmbH & Co. KG, Stuttgart 2010, S. 398–399.

 Nel santuario di Erchie dal 23 aprile al 2 maggio il corpo di Santa Lucia. Abgerufen am 9. Februar 2023 (italienisch).

 Santa Lucia "in viaggio verso casa", le reliquie a Siracusa. Abgerufen am 9. Februar 2023 (italienisch).

 Erich Straßner: Berchtengestalten in Ostfranken. Sonderdruck aus Jahrbuch für fränkische Landesforschung, Band 24, Jahrgang 1964.

 Landheimatpfleger Harald Fähnrich spricht über Naturdämonen: Luz und Specht. In: onetz.de. Abgerufen am 14. Februar 2023.

Normdaten (Person): GND: 118819623 (lobid, GND Explorer, OGND) | LCCN: no2002086865 | VIAF: 5727687 |

 

Lucia vor dem Richter kann nicht von der Stelle bewegt werden.

Gemälde von Lorenzo Lotto, 1532

Lichterbrauch in Schweden

 

Bilder und Text aus Wikipedia


Mittwoch, 10. Dezember 2025

 

Vorschau und Einladung Kulturforum Brandluft

 

Erinnerungen an Idaheimzeiten

 

Fridolin Elmer, selber mit Idaheimerfahrung, hat die Sache an die Hand genom-men und mit dem Vorstand des Kulturforums ein spannendes Programm vor-bereitet und ist aktiv beteilitgt. Merken Sie sich den Sonntag, 8. Februar 2026 vor!

Matinee um 10 Uhr 30, Tolderhaus.Untenstehend der Flyer, der auch als Ein-ladung gilt.


Montag, 8. Dezember 2025

 

Nachtrag

 

Feierliches würdiges Hochamt im Kloster

 

Eindrückliche Festpredigt von Bischof Markus

 

Fröhliches Bankett im Refektorium

 

 

Bischof Markus in Inful und mit Hirtenstab am Hochaltar

              Bei der eindrücklichen Festpredigt über                     Beim Auszug

    Immakulata nannte Bischof Markus die Ordensleute

                    "Leuchttürme und Kraftwerke"

 

Eine Vierzigschaft fand sich im Refektorium zum Bankett ein. Guardian Dr. Br. Paul Zahner war heiterer Gastgeber. Vertreten waren die beiden Regierungsräte Markus Heer und Thomas Fridolin Tschudi, die Obergerichtspräsidentin Dr. Petra Hauser, Gemeinderat Bruno Gallati, die Kloster-Stiftungsräte, der Vorstand der Freunde der Klosters, der Vorstand des Klosterschulvereins, der Dirigent und Organist des Cäcilienchores, das Dekanat mit Dekan und rund ein Dutzend Priester und weitere Gäste.

 

Hotelmässig wurde aus der klösterlichen Küche ein leckeres Mal mit anschlies-sender Schlemmertorte und zum Kaffee "Geistliches" aus dem "Allerheiligsten" von der Südostecke, serviert vom Guardian persönlich.

 

Zwischen Hauptgang und Dessert wurde folgende Moritat und schillerpreis-verdächtige (Katha)Strophensammlung vorgetragen, jeweils lauthals unterstri-chen durch ein mehrstimmiges Jawohl der Anwesenden (Jawohl ist die Näflesser-Tüütsche Form von "Amen"):

 

 

Ich sage dir zu Nutz und Frommen:

Sei hier in Näfels sehr willkommen!

Ich geb‘s dir schriftlich auf Papier.

zum fünften Male bist du hier.

Jawohl!

 

Du ehrst uns heute wohl mein Bester

begleitet auch von deiner Schwester

die für dich sorgt von früh bis spät,

die liebe Frau Elisabeth.

Jawohl!

 

Zum Aebtejarzet kamst du schon,

2011 war eins davon,

hieltst damals schon an unserm Ort,

das Hochamt und das Kanzelwort.

Jawohl!

 

2021 kamst du wieder,

wir sangen damals auch noch Lieder.

Und auch anschliessend das Bankett,

im Schwert war nämlich schampar nett.

Jawohl!

 

Vorgänger Angehrn, Abt, der Beda,

sprach dann zu unser‘n Gunsten: „He da!“

und stiftete den Hochaltar,

was wirklich schaurig nobel war!

Jawohl!

 

Abt Pankraz Vorster war der letzte,

den Müller-Friedberg Karl entsetzte,

der Abt ein Jahrzet liess errichten

und es zu halten uns verpflichten.

Jawohl!

  

Dein drittes Mal zu uns kamst du

zum Bistumsausflug mit der Crew.

Es waren wohl gut vierzig Leute,

geblieben ist uns dies bis heute!

Jawohl!

 

Zum vierten kamst als Exzellenz,

mit zant der Bischofskonferenz.

um damals auch etwas betreten

für uns‘re Kirchgemeind’ zu beten.

Jawohl!

 

(Hier konnte nicht ermittelt werden, welche Einzelstimme Jawohl gerufen hatte)

 

Und heute ist ein Freudentag,

den jeder hier bejubeln mag.

Denn unser aller Wohlgefallen,

gilt freudig dir und auch Sanggallen.

Jawohl!

 

Zur Tilgung deiner Fleischeslust

bring ich dir aber heute just,

von ganzem Herzen, aber tami,

‚nen echten Glarner Wurstsalami!

Jawohl!

 

Und selbstverständlich auch, mein Bester,

für deine herzensgute Schwester

für schwere Zeiten und zur Not

ein echtes Glarner Biräbrot.

Jawohl!

 

Und nuch ä liäbä Grüäz a-p Bäsi

sehr häärzli Fridli Oschterhazy

 

 

Im nächsten Jahr lasst uns etwas Besonderes einfallen; denn dann dürfen wir "40 Jahre Franziskaner im Rautidorf  1986 bis 2026 feiern.

 

Es wäe auch schön, wenn am ersten Mittwoch im November eine Näfelser/ Glarner Delegation am "Aller Aebte Jahrzeit" in St. Gallen teilnehmen könnte.

Mittwoch, 4. November 2026, 09.00 Uhr Kathedrale St. Gallen


Historische Aufnahme Franziskanerkloster mit Plattenkreuz auf dem Plattenkopf

(Foto Privatsammlung Priska Michel)

Heute, 8. Dezember 2025

 

Maria Unefleckte Epfängsnis - Schneckenessen im Franziskanerkloster

Der em. Bischof Markus Büchel, St. Gallen, ist Ehrengast und Ehrenrpediger im Kloster Näfels (Bild Bistum St. Gallen)

Bischof Markus Büchel, Ehrengast im Franziskanerkloster

Zum diesjährigen Hochfest Maria Unbefleckte Empfängnis ist der emeritierte Bischof Markus Büchel Hauptzelebrant und Festprediger. Seit Urgedenken werden die Näfelser Behörden, nunmehr die von Glarus Nord, zum sogenannten „Schneckenessen“ eingeladen.

 

Nach dem feierlichen Gottesdienst um 10 Uhr 30 mitgestaltet von Cäcilienchor, sind die Lokalpolitiker im Refektorium des Kloster zum Festmahl eingeladen. Früher wurden Schnecken, das „Fleisch der Armen“, aus dem klösterlichen Schneckengarten aufgetischt.

 

Bischof Markus ist zum fünften Mal in Näfels, zweimal als Zelebrant des Aebtejarzets, einmal mit seiner ganzen Crew auf dem Bistums-ausflug, einmal sogar mit der ganzen Bischofskonferenz und nun am kommenden Montag im Franziskanerkloster (FO)


Sonntag, 7. Dezember 2025

 

 Diesjährige Vorweihnachtsgeschichte

am Adventskonzert in Schwanden am 6.12.25

 

Tja, ich mues Inä äppis biichtä: Äs isch nämli uus chuu, as di letzschte Wiänachtsgschicht am Schluss nüd äsoo usä chuu isch, wen-i färig vrzelt haa.

 

Si eerinnäred si ad Tiidäli, wo ds Glaris i dr Stadtchilchä muusäläi i des nuch läär   Chrippli glägä-n-isch und ämal hätt wellä ds Chrisch-chindli schpilä. Und Si wüssed nuch, as de drii altä Mannä uffem Häiwääg vum Jassä gu gwündärä sind und das Tiidäli im Chrippli gseh händ. Und dernaa sind si mitem Tidäli schtatt id Altershäim zruug, uffä Buss und händ ds Nipfurä bi dr Grosmuäter kaffenet und gjasset und vu dem Guggelchopf schnabuliärt wo äso schüü gwället uusgeh haät, we ä dr Grosmuäter iri Frisur nachem Gwafföör

Und Si erinnered Si nuch, as p Polizii vu-nnerä Frau, wo de drii Mannä und ds Tiidälii gseh hätt z Nipfurä uusschtiigä, erfarä händ, de siged waahrschiindli bim Tiidäli siner Grosmuäter.

Und dernaa sind si sälber verhogget und händ ä kaffänet und gugelchöpflet

 

Und äs isch ä nüd wahr, a-si de drii Mannä wider im Altershäim Glaris abglifäret händ, nänäni - und etz chunt^s- bim Füräwääg, händs sie chuurz vor Glaris ä-n-uumärä Liächterschii gseh vu dr Wiggiswand bis uf d Ännetbäärg überä.

 

Will’s ja öppä Polzischta giit, wo ächlä gwünderig sind, händs gsäit: "Hee, da müämer gu luägä, was da los isch! Üüch drii tuämer dä nachanä häi. Und de drii händ wagger gniggt, ja,.ja. da siged sie gäärä derbii.

 

Bim zwäitä Chräisel ds Netschtel  gsänd sie uff zmaal ä ganzi Wisä voll Campigwägä und ä ganzi Ziletä Toi Toi WC. Si sind aber abgschwänggt gägä Mullis und wo si zum Flugplatz chänd, chunnt ä Sekuritas miterä Lampä: Aahaltä!

 

"Wo wänd dän Ihr hii?"

"Mer bringed drii Mannä ids Altershäim zrugg, aber was isch dä daa loos ?"

"Wüssed Ihr dä  nüüd. as de beedä Landsechilchä und dr Regiärigsrat beschlossä händ, wämä schu ä sonä herrlis Schwingfäscht chäm duräfüärä, dä wäär' s gad ä guät für-nä schüüni Apfäntsfiir."

 

All Glaarner Harmonniimusigä sind ufferä Tribüni gsii und händ wun-derbar „Tschingel Bell, tschingel bell gschpilt und ds Echo vu dr Wiggis wand isch zurggchuu, as e äim gad gforä hätt.

 

Und  Chöör ussem ganzä Glarnerland, Chilchächöör, Männerchöör Jodler, ds Rämblers natüürli und logädaa z vorderscht voornä dr Impuls-Chor und ä Huffä dernig, wo vu usswärts chuu sind, händ gsungä as es ä Freud gsii isch

 

Überaal hätt’s mächtigi Reklamätafälä gka für Elmer Citro, Läde-achschoggi, Geska Ziger, Adler Piär, Glaarnerpaschteetä, Töödi Tüä-chli und ummäneggä ummä sind nuch g Glaarner Pipes und Drums mit irnä Tudelsegg iigmarschiärt.

 

Zvorderscht i dr eerschtä Räihä isch d Regirig gsässä i Fragg und Zilinder, drnäbed de 60 Migglider vum Landrat, g Gricht, g Chilchrät und Pfarerig vu bedä Landsechilchä und der drii Gmäindsbehördää Glaris Süd, Mitti und Nord in corpore.

 

Uf dr zwäitä Tribüni d Sportveräin, d Schützen, d Jäger, Fischer, d  Schwinger, Trachtä usw. usw und., und sust ä Huuffä Lüüt meh s ädr Landsgmeind und ä dr Fahrt zämä.

 

Dr Sekuritas hätt-nä uusnamswii ä Parggplatz zuägwisä und derna sind de Polizitschtä und de dri Altersheimtrabanta au uf d Tribüni ufä.

 

Dua gsänd sie gad der Fahrtsbriäfläser, wo uufträttet und säit:

 

„Halleluja, liäbi Mitlandllüüt und Gescht, schüü, as si chuus sind.“

 

"Im Namä vu dr refermiärtä und katholischä Landescihilchä und vum Regiärigsrat begrüässs ich si häärzli zum eerschtä öffentlichä Chrip-päschpiil und wünschech viil Vrgnüägä.

 

Vergässed Si nüd nachhäär nuch dr Gaabätämpel gu aaluägä, äs sind alles Gschänggli vum Chrischchindli für de braavä Chind im Glaar-nerand .“

 

Dr Vorhang gaht uuf und mä seht ä schlächt belüüchtätä Gadä miterä Schtallatäärnä und di häilig Famili.

 

Dr häilig Josef isch dr Roger Rychen, Superschwinger,  und p Mariiaa ds Vreni Schneider, wo gad ds Jeseschindli ussem Chrippli usäninnt und wiägälä tuät. Ä chliises Esäli isch da und wil's im Glaarnerland bald ä kä Ochsä meh hätt, ä verchlinerti Uusgaab vum hölziga Schwingfäschtmuni Max. G Kantonsaarbeiter sind d Hiirtä gsii mit erä Puschla Schaaf und sind vorem Chrippli abägknüündlet.

 

Äm Aabedhimel sind ä huffe wiiss Aengel ummägflattäret und händ gjublet und gsungä und p Musigä händ äsoo schüü gchpilt und de viilä Chöör äsoo schüü gsungä, as mes sogaar zhinderscht im Chliitaal und ds Lintel hindä und bis uff Biltä-n-abä nuch ghöört hett.

 

Und uffem Taach isch ä grooses oranschnigä M belüüchttet: „Meeerssi!“ !, wesoo än oranschnigä  M? Rüäft dr Ängel „Tängg „Merry chrismas!““

 

Etz händ aber nu de drii Königä gfäält.

 

P Polizischtä händ gsäit, „ Soo i drii, daas wäär gad öppis für üüch  vum Altersheim:. Avanti hauet's uff p Büni!“

 

Abr de dri händ si gwehrt we-n es Pörzi und händ all Uusreedä gkaa. Und wo de nuch äm chäärä sind, chänd ufzmall drii schtarch  Mannä mit Müüs we Chuäuuter und ä Chranz uffem Tschüder, de drii letschtä Schwingerkönigä, dr Armon Orlik, dr Joel Wicki und dr Christian Schtuggi.

 

Dr bräitäwääg sind-s‘ chuu  und anschtatt mit Gold, Wiiauch und Mürrä, mit drüü Gschänggli ussem grossä Gabätämpel. Sie chnüüdlet abä und dr Armoon säit:

 

„Iich kumä ussem Püntnerland und bringa diir ä groossi Nusstuurtä. Viva la Grischä“

 

Dr Joel als Luzäärner:

„Eech chomä ussöm rüdig schöinä Seeland und hat dr da ä rüüdig grossä bölzigä Sack Willisouer Ringli,“

 

Und dr Bäärner Chrigel Stucki:

"Du mi Gottseuw, i reiche dir vum Zibälämärit ä Hampflä Zibälä!“

 

Und uffem Wiggis obä händ-si Rageetä und Füürwärch abluh. Und si händ gschossä, Mörser we früäner anärä Fronliichnam oder bi dr Iiwiichig vu Isäbahnä.

 

Drnaa isch es müüslischtill woordä, as mä schiär ä Nadle uf p Flug-pischtä hett ghörä abägkiiä.

 

Dr Fahrtsbriäfverläser hätt d Wiänachtsgschicht uss dr Biblä voor-gläsä.

Und woner dä fertig  isch und ds Buäch wider zuäklapptt, tüünt ä mächtigi Schtimm vum Himel, waarschiindli wider vumä-n- Ängel:

 

«Gloria in excelsis deo! Halleluja! Und etz hämmer nuch driiI Überraschigsgescht.

 

Und er list abä  «Ich bittä diä fürä z schuu uf Bümi:

 

Xaver Tschuudi, Jeger, Altersheim Glaris

Patrick Fäpmä, Pfiiffäraucher, Altershiäm Glaris

Fridli Adelbärt Marti, wo nümmä-n-äso guät gkört

 

Duä chunnt us dr Tüngglächi gad nuch dr Samichlaus und ä Schmutzli

«Hoho, und was fiiremer sust nuch? Hütt isch ja ä nuch Chlaustaag."

 

Säit dr Samichlaus: «Hohoo! Ihr siged schiint’s ussem Altershäim vrloffä! Ihr chäm-mer etz gad rächt"

 

Rund ummä ä uumäärs Glächter. De drii schtönd äso da we Ölgötzä und wüssed nüd wohii luägä.

 

"Was säged’r daa derzuä?"

 

Säit dr Xaveeri «Nänäi, mer händ üs bi Häiguu vriäräed.»

 

Und dä händs  vor allä Lüüte em Samichlaus de Gschicht vrzellt.

 

«Hoho, abr daas törfed’r nümmä machä, uhni as er’s im Altershäim saäged. Was gilts des neechscht Jaahr chumi da wider und wänn's nüd bessäret, nim-ech i Sagg!»

 

Säit der Pankraz: " Wä-mer dä nuch läbed!."

 

Und dr schwärhöörig Fridli fraget «Was hätt’r gsäit?»

 

Dr Samichlaus: «Ihr chänd etz abr gliich nuch äs Gschänggli vum Gaabätampel  übr.

 

Duu , Fridli, überchundsch äs Höörrohr, as besser gkörsch.

Und du Patrick ä Tubaggpfiifä und ächlä Tubagg.

Und du Xaveei as früänerä Jeger ä Fäldschtächer.

So und etz wette-mer vu üüch nuch äs Schprüchli gkörä."

 

«To du, säit dr Patrick, näi du, dr Xaveeri und dr Fridli fraget Hä was meindsch?"

 

Duä säit dr Samichlaus:

"Duu, Xaveeri Tschuudi bisch dr eltischt! Fach aa! Odr söll di dr Schmutzli i Sagg nih?

 

Das hätt gnützt:

 

«Samichlaus, du guätä Maa,

bisch etz du gad ä nuch daa,

wäisch we’s öppä-n-äso gaht

simmer etz hal ächlä z schpaat.

Wäisch daas tuät üüs halt bimäid,

würrggli, würggli eeländ läid`»

 

Und etz bricht ä toosendä Applaus uus und p Musigä mached drüümall ä Tusch und ä paar Lüüt händ nuch gjuuchzget..

 

Und dr Patrick Fälpmä fart wiiter:

 

«Samichlaus du gutä Maa,

chumi etz gad ä nuch dra:

Bi des ganz Jahr we-nes Schaaf

Gsunt und gfräss und immer brav.»

 

Und wider Applaus we veruggt und drüümal Tusch und nuch meh händ gjuuchzget.

 

Erz chunnt der Frildi nuch:

 

«Samichlaus du guätä Maa,

wäisch ich muäs äs Hörrohr haa

chumä-n-äigetli vu Schwande,

ha käs Woort vrschtandä.»

 

Wieder toosendä-n-Applaus. Tusch und Bravoruäe, sogar nuch pifffä wiirt.

 

Dä chunnt p Maria, ebä ds Vreeni Schneider und hätt ä-n-eeländs Verbärmischt mit denä driinä:

"Ich han-ech ä nuch äs Gschängli!" Und si paggt usserä Schtofftäschä drüü g Läbchuächähäärz uus.

De drii sind ganz grüärt und gänd ä dr Maria aaschtändig  d Hand und nigged wagger.

 

Abr dr Clou:

Ds Tiidäli un-g-Grosmuäter ds Nidufrä hindä händ zuäfelligerwiis ds Färnseh iigschaltä und gseh as de Apfäntsfiir übrträit wiirt: «Hou, Grosmuäter! Daa sind ja üüser drii Königä!», - «Jee, logädudaazuä, bimäid, de z Tuusigstschäbärä!»

Und si händ ä eeländi Freud gkaa. Und si händ gseh, we de i dr ganzä-n-Areenä mit äiner Inbrunscht gsungä und gsmusiget händ.

 

 

Abr ds Mullis undä mahned de Polizischtä: « So etz aber hantli häi!»

 

im Altersheim wartet die Leiterin under der dr Tüür, die Arme in den Hüften, lüägd drii we dr Ruuchägläärisch h und pfuttäret:

 

.«Das mer ä mäineids chäibä nüd Häichuu!»

 

De drii lönd dr Chopf lampa und murmlet «Tuä üs läid… aber mer händ Inä da nu öppis mi’pracht» und si schtregged de drüü Läb-huächähärz enggägä.

 

Das rüärt dä de Frau äso, äs isch erä gad ä ds ds Häärz g’gangä. Si hätt fascht  mösä böögä. Sie ninnt de drii i Aarmä. Sine, dä chänd inä.

 

Äs wiili schpeeter abr luäget dr Xaveeri mit em Fädlschtcher zum Fänschter usä gägä Mullis abä und säit:"Ohä, si sind immer nuch droob.." Und der Patrick suuget äm Tubaggpfiifli und der Fridli fraget mit em Hööruhr: «Hä?»

 

Du säit d Altershäimleiteri:

"Bin iich ä frööni, as'r wider daa sind: Fröhlichi Wiänacht!!!  Chänd wäidli inä, mer singed nuch äis!"

 

Drnaa händ-si ds "O du fröhllichi..." gsungä.

 



Samstag, 6. Dezember 2025

 

Adventskonzert des IMPULS Ensembles in Schwanden

 

Das diesjährige Adventkonzert des Impulsmännerchores mit namhaften Instru-menalisten und Gesangssolisten David Kobelt, Orgel/Klavier, Prisca Alsdorf, Hackbrett, Joelle Wachsmuth, Harfe, Martina Gautschuk-Küng, Sopran, und An-drej Krutois, Tenor, unter der Gesamtleitung von Marcel Frischknecht vermochte eine fast volle Schwander Kirchen zu begeistern. Das diesjährige Konzert stand unter dem Zeichen von "Frieden und Liebe" und war ausserdem ein Gedenken an den Gründern und Allrounder des IMPULS-Chores, der seit 2003 existiert, von Oswald Zangerle, der an Ostern 2025 verstarb. Bernadette Zangerle verteilte am Schluss des Konzertes in traditioneller Szene, seit Jahren, wie sie kaum andere Chöre pflegen, Dankessüssigkeiten.

Der Abend war eine Einstimmung in die Vorweihnachtszeit und ist ein fester Bestandteil der Kulturszene im Glarnerland.


Samstag, 6. Dezember 2025

 

Beatrice Egli Show - tolle Leistung

 

Die Vorschau kündiget Folgendes an:

 

Schlagerstar Beatrice Egli blickt in der kommenden Ausgabe ihrer Musikshow auf das Jahr 2025 zurück.

 

Dabei legt sie neben den musikalischen Highlights des Jahres auch Wert auf menschliche Begegnungen und Geschichten, die ans Herz gehen. Mit guter Laune, Emotionen und viel Musik zaubert sie weihnachtliche Magie ins Studio. Sowohl mit Stars und Legenden wie auch mit musikalischen Newcomern feiert die Gastgeberin die Liebe und die Musik.

 

Für musikalische Unterhaltung und weihnachtliche Vorfreude sorgen ausserdem internationale Kultstars wie Smokie-Legende Chris Norman, der dieses Jahr seinen 75. Geburtstag feiert, oder Dick Brave, der mit «Back for Good» sein Comeback gibt. Aus der Schweiz verbreitet Francine Jordi mit «ein Stückchen Weihnacht» festliche Vorfreude. «Alpentainer» Trauffer stimmt mit Beatrice Egli ein rockiges Mundart-Duett an und sorgt für Partystimmung im Studio. Eine weitere Bühnenpremiere feiert die «Beatrice Egli-Band», die die Gastgeberin und ihre Gäste musikalisch unterstützen.

Mit dabei sind wie immer viel Pop- und Schlagerprominenz: Maite Kelly, Ben Zucker, Kerstin Ott, Ella Endlich & Queen of Piano, Heinz Rudolf Kunze und Annett Louisan, Youtube-Star Oimara, «The Voice Kids»-Gewinnerin Nele Wilke, SOPHIA, Santiano, Pietro Basile, 2themoonbeats sowie der Hamburger Kinder- und Jugendchor Alsterfrösche.

 

«Die Beatrice Egli Show» ist eine Koproduktion von ARD, SWR und SRF.

 

Soweit die Ankündigung und Vorschau. 

 

 

Das Ergebnis

Ich gebe zu, ich bin kein ausgesprochener Schlagerfan. Dennoch machte mich die Vorschau neugierig, zumal ich den Märchler Grossvater von Beatrice Egli persönlich gekannt habe und im Gespräch mit ihm gespürt und gehört habe, wie stolz er auf seine Enkelin war.

 

Nach der Show kann ich nur Gutes berichten. Erstens beobachtete ich wie Beatrice mit einem sauberen, unkomplizierten, ja emphatischen Auftritt durch die Showsendung führte und perfekt moderierte. Zum zweiten berührten mich vor allem die menschlichen Szenen aussergewöhnlicher Schicksale, die erlebbar wurden. Ihre eigenen Auftritte als Sängerstar waren erfrischend und professionell. Besonders auffällig war ihre Empathie, wie sie Gespräche führte. Die Echtheit dieser Begegnung, die einen vergessen liess, dass es eine Show ist, hob sich angenehm von anderen Sendungen ab, die offensichtlich den Akzent auf Show und nicht Begegnung setzen, 

 

Der Eindruck kam nicht auf, dass die Moderation oder die/der Moderierende das Wichtigste seien. Angenehm waren die schweizerischen Akzente dieser Sen-dung, die ja eine Koproduktion zwischen ARD, SWR und SRF ist. Phänomenal, wenn auch gar üppig. war das Bühnenbild und die Begleitshowelemente, die die Szenen in eigene Wunderwelten verzauberte Sie zeigten, dass hinter den Kulissen ein Riesenstück Arbeit geleistet wird, eine fantasievolle und schillernde Staffage für die Szenen der Auftretenden.

Ich habe mir die Sendung bis zum Schluss angesehen und muss sagen, eine

Meisterleistung.

Beatrice Egli im Gespräch mit "Alpentainer" Trauffer


Gespräch auf dem Sofa mit dem ESC-Star-Berichterstatter, der gar eine Ansage machte.


Freitag, 5. Dezember 2025

 

"Schneckenessen" an Maria Empfängnis

mit Bischof Markus Büchel am Montag, 8.12.2025 10.30 h

 

Postkarte Kloster mit Plattenkreuz (Archiv Priska Michel)

Der emeritierte Bischof Markus Büchel, St. Gallen, ist Ehrengast


Donnerstag, 4. Dezember 2025 Barbaratag

 

Rorate in Einsiedeln

 

Ein besonderes Erlebnis

Roratemesse in aller Herrgottsfrüh in der Gnadenkapelle im Kloster Einsiedeln

 

An den drei Samstagen im Advent, dem 6. / 13. / 20. Dezember 2025, wird jeweils um 06.15 Uhr bei der Gnadenkapelle eine Rorate-Messe gefeiert.

 

Das Besondere an diesen Messfeiern ist, dass sie frühmorgens in der dunklen Einsiedler Klosterkirche stattfinden und dass nur der Raum um die Gnadenkapelle vom Kerzenlicht stimmungsvoll beleuchtet ist. Mit zunehmendem Näherrücken des Weihnachtsfestes werden mehr und mehr Kerzen angezündet, so dass der Advent bewusst als Weg vom Dunkel ins Licht erfahren werden kann. Die Rorate-Messen wollen so den Weg zur Krippe weisen, wo jenes Licht aufstrahlt, das alle Menschen erleuchten will.

 

Eine Besonderheit ist auch, dass die Einsiedler Rorate-Messen ihren Namen auch wirklich verdienen! Denn die Bezeichnung stammt vom lateinischen Eröffnungsgesang: «Rorate caeli desuper – Tauet, ihr Himmel, von oben». Dieser gregorianische Gesang erklingt jeweils zu Beginn des Gottesdienstes von der Galerie der Klosterkirche.

 

Die besinnlichen und stimmungsvollen Rorate-Messen in der Einsiedler Gnadenkapelle sind sehr beliebt und lassen die Adventszeit bewusst erleben. Frühaufstehen lohnt sich! Alle Reaktionen.

(Bild und Text aufgeschnappt im Facebook)


Donnerstag, 4. Dezember 2025

 

Kapuzinische Fröhlichkeit

 

Heute warf ein Heinzelmännchen oder gar ein Franziskaner aus dem Kloster eine Schrift in meinen Briefkasten. "Reminiszenzen MEMORABILA", eine 68-seitige Schrift mit einem Titelblatt, das vermuten lässt, dass viel Heiterkeit und Humor franko Haus geliefert worden war. Br. Hanspeter Betschart ist seit 1977 Kapu-ziner mit einem bewegten Leben und einer bewundernswerten "Karriere" als Priester, Schriftsteller, Gymnasiallehrer, Dozent an der Theologischen Fakultät der Uni Luzern, Guardian, Präfekt, Pfarrer in Olten, Bibliothekar der Schweizeri-schen Kapuzinerprovinz, Seelsorger.....und und und.

Was da aus seinem 48-jährigem, segensreichen Kapuzinerwirken an Fröhlichkeit, Heiterkeit und Humor entgegenstrahlt, ist einmalig. Der "Don Camillo", wie ihn die Oltener nannten, sprüht vor Lebensfreude, Ideen und Einfallsreichtum bekränzt von einer Zwanzigschaft von Karikaturen, Zeichnungen, Fotos, die meisten in Farbe. Seine Reminiszenzen begleiten einem auf seinem Weg von Hochdorf - Fribourg -Rom - Tübingen - Stans - Olten - Luzern und Wil. Ein muntere Lektüre, die Freude macht und das Herz erwärmt.

Beziehbar aus dem Martin-Verlag, Konstanzerstrasse 45, 9500 Wil.

Man kann ihn kontaktieren unter:

 

Telefon: 071-913 37 12 oder E-Mail: [email protected]



Mittwoch, 3. Dezember 2025

 

"Fahrtsplatz"

 

verschollen und wieder gefunden

Dieses Öl-Gemälde von Johann Jakob Ulrich (1798-1877) wurde durch die Bemühungen von Werner Hauser-Felber als FGN-Präsident im Hotel Schwert platziert. Es ist im Besitz der Gemeinde Näfels (heute Glarus Nord). Seltsamerweise war das Bild für längere Zeit verschwunden. Dank der Sucharbeit von Georges Müller-Harder, heutiger Präsident der FGN, wurde es wiedergefunden... im Lan-desarchiv in Glarus, wohlver-wahrt, aber immer noch da.

 

Über dem runden kleinen Tisch der "Lugenbörse" hing eine Kopie davon Johann Jakob Ulrichs Lehrer.


Mittwoch, 3. Dezember 2025

 

Unser Standesherr Benjamin Mühlemann mit Fridolin am Revers

Ständerat Benjamin Mühlemann, der neue Co-Präsident der FDP Schweiz bei der Sonntagsrunde am Abstimmungsabend im Schweizer Fernsehen. Auf dem Revers trägt er den silbernen Fridolin, der ihm in seiner neunen Rolle und im Par-lament in Bern begleitet.

Sant Fridli auf der Herzseite unseres Standesherrn Beni (Vergrösserung vom obigen Bild)


Dienstag, 2. Dezember 2025

 

Gewerblich-Industrielle Berufsschule

Traditionelles Weihnachtsessen 2025

Seit vielen Jahren ist es Sitte und Gepflogenheit, gewissermassen einen Jahresabschluss durchzuführen. Der Bildungsdirektor, der Rektor und die Aufsichtskommission sind gewissermassen Gastgeber und laden zu einem Weihnachtsessen ein. Wohl eine Hundertschaft der Lehrerschaft der verschiedenen Schulangebote in Ziegelbrücke und die Aufsichtskommission im Beisein der Bildungsdirektors Landammann Chäpp Becker fanden sich im Schützenhaus Glarus ein.

Nach Apéro und stehenden Small Talk mit fröhlichen Austauschen gings zur Tafel im Saal, wo man Achtergruppen wohlfeil und lecker verköstigt wurde.

Wie üblich dankt der Bildungsdirektor allen für die geleisteten Dienste und würdigte deren Arbeiten während des Jahres. Er gab einen Ausblick auf die Zukunft und verschwieg nicht die geopolitische Lage und deren

Auswirkungen auf Politik und Bildung. Die Gelegenheit wurde reichlich genutzt zu kameradschaftlichen Gesprächen und fröhlichem Beisammensein. Ein Anlass, der allen Beteiligten gut tut.

Bildungsdirektor Landammann Chäpp Becker bei seiner kurzen spritzigen Ansprache und den besten Wüschen im Schützenhaus Glarus.


Sonntag, 30. November 2025  1. ADVENT

 

Trad. Adventskonzert in Schwanden

2003 ist das IMPULS-Männer-Gesangsensemble von Oswald Zangerle und Walter Böniger ins Leben gerufen worden. Die beiden unermüdlichen Impuls-geber schufen nicht nur die Ausgangslage für die Fridolinskantate (Text: Walter Böniger, Musik: Franz Regli) und zahlreiche Aventskonzerte, die zur traditionel-len Institution geworden sind.

Leider ist der Spiritus Rector Oswald Zangerle an Ostern 2025 verstorben.

Walter Böniger ist bedauerlicherweise schon 2012 von uns gegangen und Franz Regli 2016 auch.

Die Impuls-Kameraden und Bernadette Zangerle-Wagnière haben anlässlich der Gedenkfeier für Oswald im Frühsommer 2025 beschlossen, das Erbe weiterzutragen und das Adventskonzert 2025 unverändert weiterzupflegen. Und sie haben es geschafft und treten mit obigem Flyer und folgendem Text an die Öffentlichkeit: 

 

"Das IMPULS Männergesangs-Ensemble, früher in Nidfurn, hat im Sommer 2025 in Mitlödi seine neue Heimat gefunden. Hier sind auch der Präsident und Chorleiter Marcel Frischknecht, sowie der Aktuar Fritz Disch zu Hause.

Mit dem beliebten Adventskonzertes in der katholischen Kirche Schwanden, will der Chor ganz im Sinne der verstorbenen Gründer Franz Regli, Walter Böniger und Oswald Zangerle die gute Tradition weiter pflegen.

 

Fridolin Hauser "Osterhazy" führt wieder durch das feierliche Programm und er-zählt uns eine seiner ganz persönlichen und berührenden Weihnachtsge-schichten.

 

Das Impuls-Ensemble wird begleitet durch den in Zürich lebenden Tenor Andrejs Krutojs, sowie der einheimischen Sopranistin Martina Ganchuk-Küng, dem Pianisten und Organisten David Kobelt, der Harfenistin Joëlle Wachsmuth und der Hackbrettspielerin Priska Alsdorf."

 

Das diesjährige Adventskonzert ist gleichzeitig ein Gedenken an "Ossi" Zangerle.

       Franz Regli                              Walter Böniger                     Oswald Zangele 

Komponist "Fridolinskantate    Texter "Fridolinskantate"                Organisator

     1935-2016                                  1944-2012                               1938-2025


Samstag, 29. November 2025

 

Dekan und Münsterpfarrer Peter Berg nimmt Abschied

Dekan und Münsterpfarrer Peter Berg

 

Nach 27 Dienstjahren als Münsterpfarrer und der Seelsorgeeinheit Bad Säckingen-Murg und nach 18 Jahren als Dekan im Dekanatsverband Waldshut, tritt Peter Berg in den Ruhestand. Er lud ein zu einem festlichen Abschiedsgottesdient mit Generalvikar Christoph Neubrand um 15 Uhr im Fridolinsmünster in Bad Säckingen. Danach findet ein Empfang im Kursaal statt.

 

Dekan Peter Berg war mit unserer Partnerschaft freundschaftlich verbunden, nahm mehrmals an der Näfelser Fahrt teil und begrüsste uns besonders jeweils am grossen Fridolinsfest in Bad Säckingen.

Der humorvolle, diplomatische und sympathische Geistliche und Freund

hinterlässt viele "Fingerabdrücke" seines Wirkens, das fast eine Generation lang in der Fridolinsstadt und weit darüber hinaus Wirkung zeigte.

 

Er beehrte uns 2025 und die ganze Festgesellschaft des "Schneckenessens" im Franziskanerkloster Näfels einmal als Hauptzelebrant und Festprediger und pflegte freundschaftliche Kontakte mit uns Glarnern.

Sagenhaft waren seine Auftritte jeweils an der Fasnacht, wenn er verkleidet im Fasnachtsgottesdienst im Fridolinsmünster mit gereimten Predigten auftrat.

Bereits am Hilarifest 2016 war Berg am Hilariusfest in Näfels als Hauptzelebrant und Festprediger.

 

In den letzten Jahren wurden ihm grosse Lasten aufgebürdet. Die Münster-pfarrgemeinde wurde zum Seelsorgeraum erweitert und als Dekan hatte er viel Verantwortung und Arbeit im ganzen Dekanatsverband Waldshut.

 

Nur - so wie wir Peter Berg kennen -  wird sein Ruhestand zum "Unruhestand"; denn er wird aktiv bleiben und in seiner Musse all jenen Dingen nachgehen können, die er ob der Last seines Berufes, die eine Berufung war, zurückstellen musste.

 

Beste Gesundheit, Lebensfreude und alles Liebe und Gute wünschen wir ihm und fügen unsere herzliche Dankbarkeit dazu.

Peter Berg war unser Freund und wird es weiterhin bleiben!

 

Peter Bergs Zentrum seines Wirkungfeldes ist das Fridolnsmünster, hier in einer aussergewöhnlichen Aufnahme. (aufgeschnappt im Facebook heute morgen)

Dekan und Münsterpfarrer Peter Berg in seinem Element. Starke Auftritte und Humor bis zum letzten Taktstock! Auf der Kursaalbühne. 

Auch eine Näfelser Delegation war dabei: Georges Müller knipste die beiden Erinnerungs-fotos. Neben Eveline Müller-Harder ,Bürgermesiter Prof. Dr.Dr. h.c. Güther Nufer mit Gemahlin Hannelore. Vom Gemeinderat Glarus Nord war auch Bruno Gallati dabei.


Freitag, 28. November 2025

 

Hotel Bahnhof Näfels und die Muttergottes

 

Wer erinnert sich nicht an das Aushängeschild "Hotel Bahnhof", und wer nicht an die Muttergottes-Statue, seit Urgedenken unter dem Giebel des "Bahnhöfli" stand?

Das "Bahnhöfli" wurde gründlich und grosszügig umgebaut und erweitert und soll etwa Mitte Dezember wiedereröffnet werden. Jonas Hauser, gastronomisch ausgebildet, wird die Leitung übernehmen, er ist der Sohn von Thomas Hauser und der Enkel von Kurt Hauser, beides Unternehmer.

Nun ist mir aufgefallen, dass er den Sockel, auf dem die erwähnte Muttergottes stand, sorgfältig restauriert worden ist. Auf Anfrage wurde bekannt, dass diese Madonna eine Leihgabe des Freulerpalastes ist. Sie wurde dem Freulerpalast zurückgegeben und mit ihr auch das alte Wirtshausschild "Hotel Bahnhof".

 

Es wäre schön, wenn die Madonna wieder an ihren alten Platz zurückfände. Sie ist ein Relikt, das auf eine Legende aus der Reformationszeit zurückgeht. Nach dieser alten "Geschichte", die uns von Albert Müller-Müller, langjähriger Präsident der FGN (Freunde der Geschichte von Näfels) und der wohl leidenschaftlichste Geschichtsforscher der Ortsgeschichte, überliefert worden ist, soll die Madonna beim "Bildersturm" im oberen Kantonsteil in die Linth geworfen worden sein. Näfelser hätten die ständlings auf der Linth schwimmende Statue gerettet. Später sei sie im "Bahnhöfli" platziert worden. Lange Zeit wurde das Haus auch "Marienhaus" genannt.

Nach Auskunft des bis vor kurzem wirkenden Präsidenten des Stiftungsrates Georg Müller befinde sich die besagte Figur in Archiv des Freulerpalastes, sie müsse aber restauriert werden.

 

Ich werde den neuen Besitzer des "Landgasthofes Bahnhöfli" ersuchen, die Madonna wieder anzubringen, als Teil der Näfelser Kultur. Die Kulturkommission ersuchen, die Statue fachmännisch restaurieren zu lassen. Gewiss wird die Besitzerin der Statue, die Stiftung Freulerpalast dazu Hand bieten, den Leihgabevertrag zu verlängern.

Es wäre schade, wenn ein Stück Kultur aus unserem Dorf verschwände.

Nach dieser Madonna unter dem Giebel wurde das "Bahnhöfli" einige Zeit als "Marienhaus" bezeichnet.