Das

 

  Bild

 

  der

 

  Woche

 

  2019


West-Portal im Konstanzer Münster:

Epitaph für Weihbischof Georg Sigismund Miller (1615-86). Er weihte 1667 die Kapelle im Freulerpalast Näfels, 1679 das Kloster auf dem Burgstock ein. (Foto: David McLion,Schwanden)


Montag, 20. Mai 2019

Bischof Amédée Grab OSB 2014 in seinem "Heimatkloster" Einsiedeln als Hauptzelebrant

(Foto: Einsiedler Anzeiger)

 Bischof Amédée Grab verstorben

Medienmitteilung

www.kath.ch

Im Folgenden dokumentieren wir eine Mitteilung von Bischof Vitus Huonder an die Priester, Diakone sowie kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bistum Chur.

 

Liebe Mitbrüder im bischöflichen, priesterlichen und diakonalen Dienst
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge

Der Herr über Leben und Tod hat seinen treuen Diener, Seine Exzellenz den hochwürdigsten Herrn Msgr. Amédée Grab, emeritierter Bischof von Chur, in die Ewigkeit heimgeholt. Bischof Amédée starb unerwartet gestern Nachmittag, am 19. Mai 2019, in Roveredo GR.

Das Pontifikalrequiem findet am Montag, 27. Mai 2019, um 14.00 Uhr, in der Kathedrale von Chur statt. Anschliessend erfolgt die Beisetzung auf dem Bischofsfriedhof vor der Kathedrale. Die Todesanzeige mit weiteren Informatio-nen zur Aufbahrung und zum Requiem wird Ihnen in den nächsten Tagen zuge-stellt werden.

In grosser Dankbarkeit für seinen langjährigen bischöflichen Dienst in den Bistümern Lausanne-Genf-Freiburg und Chur bitte ich Sie, des Verstorbenen im Gebet und bei der Feier der Eucharistie zu gedenken.

Chur, 20. Mai 2019

+ Vitus Huonder

Bischof von Chur

 

Siehe auch: Dies und Das - Montag, 20. Mai 2019


onnerstag, 16. Mai 2019

 

Br. Arthur Hauser OFMCap gestorben

1935-2019

Br. Arthur Hauser ist am 6. März 1935 geboren und mit acht Geschwistern in Galgenen SZ aufgewachsen.

Seine Eltern:

Balthasar Josef Hauser, Landwirt, in Galgenen *1889 +1971 in Lachen und Margaretha Ochsner, Einsiedeln, *1896 +1083 in Galgenen. Heirat 1918.

 

Priesterweihe im Kapuzinerkloster Solothurn 1963. Missionar in Tansania 1967-2016 als Pfarrer, Lehrer, Exerzitienbegleiter und Rückkehr in die Schweiz ins Kloster Olten. Die letzten Tage verbrachte er auf der Pflegestation im Kapuziner-kloster Schwyz.

Schon sein Grossvater war wegen Heirat nach Galgenen ausgewandert. Er stammte aus der Hauserfamilie vulgo "Bütscher" "Bütscher-Balz"

 

Er ruhe nun im Frieden

 

Bild: Kapuzinerkloster Olten
Bild: Kapuzinerkloster Olten


 

363-270-196-155-107-89-56-38-20                   Gen.9

Balthasar Josef Hauser von Näfels, Landwirt, in Galgenen,

des Balthasar Josef und der Katharina Kubli No.270

* 1889 Juli 26. + 1971 März 6. in Lachen SZ

oo

1918 Mai 25. Margaretha Ochsner von Einsiedeln, des Stefan und der Katharina Schuler

* 1896 Okt.17. + 1983 Apr.12. in Galgenen

 

1918 Sept.12. Margreth in Galgenen, Menzingerschwester, Profess 22. Aug. 1944 in Menzingen als Schwester Rosaria Maria + 14. April 2012. (neu ergänzt)

1920 Dez.24.  KATHARINA cop. 1951 Okt.5. in Bern mit Hilfsarbeiter Hans Stöckli von Rüschegg, in Bern, des Christian und der Bertha Guntner, * 1919 Sept.30. in Wohlen BE

1922 Dez.30.  in Galgenen SZ: BERTHA cop. 1955 Apr.4. in Zürich mit Güterarbeiter SBB Johann Alois Hürlimann von St.Gallenkappel, in Zürich, des Josef Anselm und derMaria Albertina Rüegg, * 1921 Feb.7. in Goldingen

1924 Sept.11. BALTHASAR VIDE No.521

1926 Apr.4.   ALOIS VIDE No.509

1929 Aug.30.  Alfred

1935 März 6.  in Galgenen SZ: Hermann, Priesterweihe 1963 Juni 30. im Kapuzinerkloster in Solothurn, Primiz am 7.Juli 1963 in Galgenen SZ. Pater Artur Hauser in Tanzania.

1937 Juni 14. Peter + 1971 Okt.15. blind, in Rankweil

1939 März 17. PIUS VIDE No.556

 


Mittwoch, 15. Mai 2019

 

 

Maria 2.0

 

Frauenstreik in der katholischen Kirche

 

Derzeit kommt die katholische Kirche weltweit nicht zur Ruhe. Die globale Welle der Missbrauchs-Skandale, die "ewige" Diskussion um die Aufhebung des Priesterzölibats und der Ausschluss von Frauen vom Priesteramt und hierarchisch höheren Weihen bleiben im Gespräch. Sie finden konkreten Ausdruck in der Streikbewegung, die von Münster ausging, und grosses Echo findet.

 

Der Unmut im eigenen Bistum gegen die verschleppte Bischofs-Nachfolgewahl für Bischof Dr. Vitus Huonder dagegen hinterlässt - was schlimmer ist - mehr Gleichgültigkeit als Widerstand. Vor allem die jüngsten Generationen nehmen kaum mehr von solchen Missständen Notiz. Sie haben längst der Kirche den Rücken gekehrt. Die Kirchen leeren sich, die älteren Generationen sterben weg.

In Näfels sterben im Jahr durchschnittlich etwa 40 Mitlandleute, macht in zehn Jahren rund 400 Kirchenbesucher weniger. Etwa die gleiche durchschnittliche Anzahl Menschen treten im Jahr aus. Das wären dann in zehn Jahren weiter 400 Kirchgenossen weniger. Die Kirchgemeinde wird immer spärlicher besucht, auch da greift das Desinteresse  ständig mehr um sich. Die Seelsorgeteams geben sich alle Mühe und versuchen ein grosses Gottesdienstangebot und viele Dienstleistungen aufrecht zu erhalten. Auch der Priesternachwuchs lässt zu wünschen übrig, immer mehr Geistliche aus Ländern mit anderem kulturellem Hintergrund kompensieren die einheimischen Verluste.

 

Die Bezüge zum eigentichen Dorfleben sind immer spärlicher geworden. Der Einfluss auf das dörfliche Kulturleben und die christliche Gesinnung und Lebensgestaltung schwinden oder sind immer weniger vorhanden. Eine tiefgreifende gesellschaftliche Umstrukturierung ist galoppierend im Gange.

 

Wie viele Alarmglocken müssen noch läuten, bis ein gewaltiger Ruck durch die Reihen der hierarchischen Kader bis zur Spitze nach Rom geht und zu wirklichen Reformen führt. Gewisse Parallelen zur Reformation seien erlaubt. Ein zweite Reformation wäre längst überfällig. Es sei denn, die weltumspannende katholische Kirche gehe unter wie die "Titanic" - am Bug mit weit ausgebreiteten Armen ein enthusiastisches  "Näher zu dir mein Gott.." und im Rumpf irreparable Lecks. "Morituri te salutant" riefen die Totgeweihten dem Kaiser in Rom entgegen.

 

Ich bin "praktizierender Katholik" - wie man sagt - und würde falsch interpretiert, wenn man mich als Kirchengegner qualifizierte. Es leuchtet mir ein, dass sich die Gesellschaft und damit auch die Einwohnerschaft eines Dorfes ständig wandelt. Was ich aber zutiefst bedauere, ist der Verlust der christlichen Kultur in allen Bereichen des Lebens. Ich mag auch keine "Flintenweiber", die pfarreiliche Aktivitäten "beherrschen"; aber, auch wenn ich nicht daran glaube, dass die eingangs erwähnte Streikbewegung den fraulichen Anliegen wirklich dient, so muss ich doch feststellen, dass es - wie bei der Einführung des politischen Frauen-stimmrechts - Sache der Männer ist, für die Gleichberechtigung der Frauen zu sorgen. Die derzeitigen kirchlichen Auffassungen beissen sich mit den weltweit proklamierten Menschenrechten. Unsere Schweizerische Verfassung steht politisch und rechtlich über kirchlichem Recht. Diese Diskrepanz müsste angegangen werden. Derzeit bleibt kritischen Kirchgenossen nur ein Spielraum: der Austritt aus der Kirchgemeinde. Das ist aber mehr Tragik als Lösung.

Diese Marienikone wurde eigens für die Streikbewegung geschaffen.

Künstlerin: Lisa Kötter. 

aus: www.mariazweipunktnull.de/wp-content/uploads/2019/03/Maria20Ikone.jpg

 

"Maria mit einem zugeklebten Mund. Bis zum Kirchenstreik im Mai malt Lisa Kötter jeden Tag ein Frauenbild, das sie Frauen widmet, die zum Schweigen gezwungen wurden und werden. Eine Legende erzählt, dass der heilige Bernhard Maria Stillschweigen geboten habe auf Grund des Pauluszitats, dass die Frau in der Kirche zu schweigen habe."

aus: 

www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/maria-20-katholische-frauen-treten-in-den-kirchenstreik

     

Die in Münster entstandene Bewegung für mehr Frauenrechte in der katholischen Kirche startet heute bundesweit einen einwöchigen Kirchenstreik. Unter dem Motto Maria 2.0 wollen die gläubigen Frauen, die vielfach ehrenamtlich tätig sind, damit gegen Machtstrukturen in der Kirche und die von ihnen kritisierte Vertuschung von sexuellem Missbrauch durch Amtsträger protestieren. In einer Online-Petition an Papst Franziskus fordern die Frauen Zugang zu allen Ämtern der Kirche und die Aufhebung der Pflicht zur Ehelosigkeit für katholische Priester (Zölibat). (Quelle: www.t-online.de)

 


 

 

.......Suizid.......

 

 Mittwoch, 15. Mai 2019

 

Suizid im Niederberg

 

Wenn man den verschiedenden Gerüchten im Dorf mit entsprechender Zurückhaltung und kritischen Vorbehalten glauben will, hat heute vor einer Woche ein tragisches Ereignis stattgefunden. Als sich ein Landwirt wie üblich zu seinem Stall im Rautifeld begeben wollte, sah er im nahen Niederberg an einem Baum eine menschliche Gestalt hängen. Er alarmierte sofort die Polizei. Dem Vernehmen nach soll es sich um einen jungen Mann, Jahrgang 1994, deutscher Nationalität handeln. Er soll in Näfels wohnhaft gewesen sein, sein Kollege in Mollis. Bislang ist keine offizielle Meldung erschienen. Die Polizei verharrt in Stillschweigen. Offenbar sind noch Untersuchungen und Abklärungen im Gange.

 

Gemäss eine Meldung der Südostschweiz-Glarus: "Wie schriftliche Zahlen belegen, verzeichnet das Glarnerland 22 Suizide innert vier Jahren. Damit liegt der Kanton Glarus schweizweit an sechster Stelle."  (SOS 25. Juli 2013)


Dienstag, 14. Mai 2019 

 

Auch in der Bergschule Obersee/Schwändital

gibt's

Erstkommunikanten

 

Eine Woche nach dem Weissen Sonntag in Näfels und Mollis feierten die Bergler vom Obersee- und Schwändital ihre Erstkommunionkinder in der Bruderklausen-kapelle im Schwändital. Diese ist zusammengebaut mit dem Bergschulhaus, wo nach wie vor eine Gesamtschule mit Kindergarten und Primarschule geführt wird.

 

Die Bergschule kämpft um ihre Existenz, vor allem was die Schülerzahlen anbe-trifft. Gingen noch in den vierziger und fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts gut und gerne 30-40 Kinder dort zu Schule, sind es in der Primarschule noch 13 Mädchen und Buben. Die Schülerinnen und Schüler kommen aus den Berghei-met vom Oberseetal und Schwändital mit teils sehr langen Schulwegen. Das Bergschulhaus ist gewissermassen das kulturelle Zentrum, mit Schule, Kirche, und Versammlungsort der Talschaft. Dass die Pfarrei auch hier Erstkommunion feiert, auch wenn es in diesem Jahr nur zwei Kinder waren, unterstützt die Exi-stenz dieses Treffpunkts und Gemeinschaftsortes.

 

Das Ereignis wurde auch durch die Presse durch die Berichterstattung der Religionspädagogin Rita Ming bekannt gemacht, die einmal pro Woche im Berg-schulhaus Relgionsunterricht erteilt.

 

Hier die Pressemeldung der "Südostschweiz-Glarus":

 

 

Die Erstkommunikanten Nina Fischli und Werni Heinzer, flankiert von den Ministranten Matthias und Sara mit Dekan und Dorfpfarrrer Harald Eichhorn und Religionspädagogin Rita Ming. (Foto: Pfarramt)

 

"Ohne Euch Erstkommunikanten wäre kein Fest“

 

Davon war Pfarrer Harald Eichhorn im Gottesdienst am 12. Mai im Schwändital überzeugt. Er feierte mit Nina Fischli und Werni Heinzer das Fest ihrer Erstkom-munion zusammen mit all ihren Familien und den anderen elf Mitschülerinnen und Mitschülern. Sie äusserten zu ihren selbst gebastelten, mit Schmucksteinen verzierten Händen Bitten und Gedanken dazu. Pfarrer Harald Eichhorn beleuch-tete den für die Erstkommunion zentralsten daraus: „In der Handmitte sind viele Schmucksteine aufgeklebt. Das bedeutet: Wir empfangen wirklich das Kost-barste, den Herrn selbst, in unsere Hand. Dies nennt man Realpräsenz, real für „wirklich“ und Präsenz, dass der Herr da ist. Dies kann man nicht wissen, son-dern nur glauben.“ Dass dieser Glaube Freude zum Ausdruck bringen kann und das auch noch am Muttertag und am Geburtstag der beiden Ministranten Matthias und Sara, konnte man durch die Musik von Nils Gallati auf seinem Schwyzerörgeli erleben."

 

aus: "Südostschweiz Glarus" Dienstag, 14.5.2018


 Sonntag, 28. April 2019 Weisser Sonntag

 

Erstkommunion-Gottesdienst in Näfels

 

mit

 

ad hoc Ensemble "Crazy Nine"

 

Traditionell am Sonntag nach Ostern ist der Weisse Sonntag, an dem die Erstkommunionkinder zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen. Wie üblich zogen 19 Kommunikantinnen und -kommunikanten (8 Buben und 11 Mädchen) feierlich vom Dorfschulhaus über die Hauptstrasse und Kirchstrasse zur die Hilariuskirche. Voraus das Vortragekreuz, es folgte die Harmoniemusik, danach die Kommunionkinderschar und schliesslich die Ministranten und der Pfarrer.

 

Dekan Pfarrer Harald Eichhorn leitete den Gottesdienst, Katechetin Edith Rast, die die Ertkommunikanten im Religionsunterricht auf deren grossen Tag vorbereitet hatte, begleitete ihre in weissen Gewändern gekleideten Schützlinge.

 

Erstmals traten am Marienaltar die adhoc gebildeten Schülerinstrumentalisten unter dem selbst kreierten Künstlernamen "Crazy nine" auf. Keyboard, zwei Violinen, eine Klarinette, ein Akkordeon, Flöte, Drums, Harfe und als Leiterin des Ensembles Rita Ming, Religionspädagogin, wurden mit einem wunderbaren, klangvollen Sound zur erstmaligen Überraschung. Pfarrer Eichhorn lud bei seinen abschliessenden Dankesworten die Festgemeinde zum Applaus für die Debütantinnen und Debütanten ein, worauf sich die Kirche mit lang anhaltendem Applaus füllte.

Pfarrer Eichhorn möchte das adhoc Emsemble zur Dauerinstitution machen und sprach von weiteren Auftritten. 

 

Die Crazy Nine vor ihrem ersten Live-Auftritt in der Hilariuskirche Näfels.

v. l. n. r.:

Lukas (Drums). Sebastian (Sopranino), Nina (Akkordeon), Sarah (Klarinette), Anna (Violine), Sophia (Keyboard), Rita Ming, Leiterin, Ewa (Violine), Giulia (Harfe). (Foto: zvg)

Namenliste aus dem gedruckten Begleitprogramm "Wir in Gottes Händen Erstkommunionweg 2018/19“, Erstkommunionfeier 2019, Pfarrei St. Hilarius Näfels, Seite 2

 

Die Erstkommunionvorbereitungen oblagen Pfarrer Harald Eichhorn, Edith Rast (Kommunionklassen Näfels), Rita Ming und Patrizia Jacober (Kommunionklassen Mollis), Schwändital (Rita Ming)


Mittwoch, 24. April 2019

Quelle:

www.istockphoto.com/ch/vektor/comic-wolke-wind-streicht-gm475883966-66230151

 

 

Ausgerechnet am "Tag gegen den Lärm"

 

wurde das

 

Vorhaben der Sanktgallisch-appenzellischen Kraftwerke

 

SAK

 

im Raum Bilten eine Windkraftanlage zu bauen vom

 

Landrat abgelehnt.

 

 

 

Option wäre gewesen:

 

 

  • 4 - 5 Windkraftanlagen
  • 200 Meter Gesamthöhe 
  • 16 bis 21 Megawatt Leistung
  • 26 bis 33 Gigawattstunden Jahresproduktion
  • 5‘800-7‘300 Haushalte können mit Windenergie versorgt werden

 

 

Der Glarner Landrat kippte das "Projekt Linth-Wind" mit 30 gegen 24 Stimmen aus dem Richtplan und folgt dem Vor-schlag des Regierungs-rates. Die vorberatende Kommission war mit knappem Mehr für den Windpark.

 

Als einziger möglicher Standort für Windenergie im Kanton Glarus bleibt das Gebiet beim Vorabgletscher an der Grenze gegen Graubünden.

 

Gegen die Windkraftanlage stimmten die SVP und CVP, dafür die Grünen, GLP, SP. Die Mehrheit kam mit den Stimmen aus den ver-schiedenen Lagern zu Stande. (Pressemitteilungen)


Karfreitag, 19. April 2019

 

Ostermontag - Entscheidung in Chur!

 

Am Ostersonntag,  21. April 2019, kann Bischof  Dr. Vitus Huonder seinen 77. Geburtstag feiern. Am Ostersonntag geht - wie aus www.kath.ch zu entnehmen - seine Amtszeit zu Ende. Wie bei der Nachrichtenagentur Keystone/SDA offenbar zu vernehmen war, soll am Ostermontag, 22. April 2019 ein "kurzes Communi-qué" erscheinen. Bei kath.ch zitiert und im Zürcher Kirchenblatt veröffentlicht, hat Bischofs- und Generalvikar, Domherr Joseph M. Bonnemain drei mögliche Szenarien der Vorgehensweise dargestellt:

 

1. Falls das Domkapitel noch keinen Bischof gewählt und der Papst diesen bestätigt hat, muss das "Kollegium der Konsultatoren" (sechs residierende Dom-herren und sechs nicht residierende Domherren) innert acht Tagen einen "Diöze-

sanadministrator" bestimmen, der die ordentlichen Geschäfte der Bistumsleitung übernimmt.

Siehe: https://www.zhkath.ch/service/publikationen/infoblatt/pdf/informationsblatt-maerz-2019-pdfBis zur Wahl dieses "Diözesanadministrators" müsste Weihbischof Marian Eleganti einspringen.

 

2.  Der Papst könnte den emeritierten Bischof als "Apostolischen Administrator"

beauftragen, vorübergehend bis zum Antritt eines neuen Bischofs das Bistum zu leiten mit allen bisherigen Vollmachten. Der Heilige Vater könnte aber auch einen anderen Bischof oder Priester mit dieser Übergangsaufgabe betrauen.

 

3. Der Normalfall wäre aber wie die Tradition zeigt: Der Apostolische Nuntius in der Schweiz ermittelt in einem Informationsverfahren mögliche Kandidaten. Die Mitglieder der Schweizerischen Bischofskonferenz können geeignete Kandidaten vorschlagen. Der Nuntius holt über die möglichen Kandidaten bei Klerikern und Laien Referenzen ein. Die entsprechenden Dossier reicht er der Bischofskongre-gation in Rom ein. In der Regel ein Dreierticket. Der amtierende Bischof könnte selber auch Vorschläge einreichen. Nach weiteren internen Beratungen im Vati-kan entscheidet letzlich der Papst über die definitive Liste. Diese wird über den Nuntius nach Chur für die Wahl durch das Domkapitel (24 Domherren) übermittelt.

 

Das Ergebnis aus dem Dreierticket wird dann nach Rom gesandt. Erst mit der definitiven Zusage des Papstes ist der neue Bischof gewählt. Verzichtet das Domkapitel auf eine Wahl, entscheidet der Papst.

 

Bei er letzten Wahl wurde in den Medien breitgeschlagen, das Dreierticket sei eine Farçe. Unter den drei Vorschlägen sei der von der Hierarchie gewünschte und zwei weitere, gewissermassen als Pseudokandidaten.

 

So - das wäre die Ausgangslage. Das immer wieder Spekulationen in den Me-dien verbreitet werden, ist die Spannung gross, ob am Ostermontag mass-gebliche Entscheide gefällt wurden oder wie das weitere Vorgehen geplant ist.

 

Die Geheimniskrämerei ist gross; die Wahl des "Richtigen" angesichts der vielverzweigten Aufgaben und immer noch schwelenden Konflikte (z.B. Wunsch nach einem Eigenbistum im Kanton Zürich u.a.m.). Die Mitsprache des Kirchenvolkes ist ausgeschlossen. Die kirchliche Hierarchie, die nach wie vor "königreichähnliche" Strukturen aufweist, unterscheidet sich von unserem demokratischen Aufbau der Schweiz, die ihre politischen Exponenten und Gerichte mit Beteiligung der stimmberechtigen Volkes oder durch von ihm gewählte Vertreter wählt.

 

Was immer ist - sicher ist nur, dass das Bistum Chur über kurz oder lang einen neuen Hirten erhält. Wann ist ungewiss. 

Beispiel eines Bischofsthrons

(Foto: Marburg)

 


Dienstag, 16. April 2019

 

 

Taucherli im Tankgraben

 

oder

 

 Das brütende Blässhuhn in der Nähe

 

 

Das Blässhuhn (Fulica atra) ist eine mittelgrosse Vogelart der Gattung  (Fulica) aus der Familie  der  Rallen (Rallidae), die als einer der häufigsten Wasservögel bevorzugt auf nährstoffreichen Gewässern anzutreffen ist. Die Art ist über grosse Teile Eurasiens verbreitet und kommt darüber hinaus in Australasien vor. (Wikipedia)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses "Taucherli" entdeckte ich gestern Dienstag, 16. April 2019 bei einem Spaziergang von Näfels auf dem Feldweg nach Oberurnen. Plötzlich entdeckte ich bei den Betonwehren des Tankgrabens beim Rautifeld nistete ein "Taucherli", geschützt im Schilf. beim Brüten von Nachwuchs und liess sich dabei

nicht stören.

(Foto: Rita Ming)

      


Donnerstag, 11. April 2019

 

Trauer um Werner Rauscher:

 

Verdienter Bad Säckinger im Alter von 85 verstorben

 

von

 

Markus Baier, Badische Zeitung Bad Säckingen

 

Im Alter von 85 Jahren ist am Montag, 8. April 2019, Werner Rauscher verstorben. Die Fürsorge für Senioren war prägender Bestandteil im Leben des Verstorbenen, Jahrzehnte lang war er in verschiedenen Funktionen für dieses Anliegen tätig und hat sich dabei über die Grenzen der Region hinaus einen Namen gemacht. 

Werner Rauscher kann Dank und verdiente Ehrung von Dekan und Münster-pfarrer Peter Berg entgegennehmen. Jahrzehntelang war Werner Rauscher (links) haupt- wie auch ehrenamtlich für die Senioren der Trompeterstadt im Einsatz. Vergangenes Jahr wurde er als Leiter des Altenwerks von Dekan Peter Berg feierlich verabschiedet. Bild: Michael Gottstein 

 

 

Der einfühlsamen Würdigung von

Axel Kremp, Chefredaktor, Badische Zeitung Bad Säckingen, unter dem Titel "Ein Mann der Kirche und des geschliffenen Wortes" in der "Badischen Zei-tung" 11. April 2019,  sind Daten zum folgenden eigenen Text entnommen..

 

 

Werner Rauscher,

der Mann, der die "Fridolinskerze" nach Näfels brachte

 

Werner Rauscher, war für die Städtepartnerschaft Näfels - Bad Säckin-gen Mann der ersten Stunde. Im städtischen Gemeinderat unterstützte er das Vorhaben - im Jubeljahr "600 Jahre seit der Schlacht bei Näfels" - zur Gründung einer Jumelage. Er begrüsste diese damals als Vorsitzen-der des Münsterpfarrgemeinderates (Kirchenpräsident) wärmstens. Am 6. März 1988 zogen 700 Glarnerinnen und Glarner im "Kolibrizug Näfels-Mollis" nach Bad Säckingen zum grossen Fridolinsfest und zur Gründung der Partnerschaft.

Noch im selben Jahr führte der rührige Kirchenpräsident den Münster-chor nach Näfels. Er brachte ein schön geschmückte "Fridolinskerze" mit und überreichte sie im Festgottesdienst Pfarrer Jacques Stäger. Diese Kerze wird seither immer am Fridlistag (6. März) in der Abendmesse auf dem Altar aufgestellt.

Seither war Werner Rauscher - manchmal in Begleitung - oft in Näfels an der Näfelser Fahrt, beim Alpensegnen im Oberseetal oder bei Privaten.

 

Jeweils am grossen Fridolinsfest in Bad Säckingen sind "Auserwählte" immer zu Gast im "Café Rauscher", das ist ein "Spitzname" für die sehr gastfreundlichen Rauschers. Inge macht die grössten "Schwarzwälder-torten" Europas und bewirtet uns jeweils fürstlich! Auch Landrats-präsident Fridolin Luchsinger war einmal bei Rauschers. Dann erzählte uns Werner  jeweils aus seinen Schweizerjahren.

 

Als gelernter Schriftsetzer wirkte er im Emmental und in Basel. Ab 1979  leitete er das Seniorenzentrum St. Franziskus in Bad Säckingen bis Ende 2001. Über die Pensionierung hinaus gab er die Heimzeitung "Der Trompeter" heraus, dies auch als Förderer des St. Franziskus-Förder-vereins, den er mehr als 10 Jahre leitete.

Im Februar 2018 verliess er das Altenwerk der Münsterpfarrei, das er 15 Jahre als Präsident geleitet hatte.

 

Ehrenamtlich war Werner Rauscher zwei Wahlperioden CDU-Gemein-derat teils auch als Fraktionsvorsitzender.  27 Jahre Mitglied des Pfarrei-gemeinderates der Münsterpfarrei (Kirchenrat), davon 17 Jahre als Vorsitzender. Er war auch Mitglied des Förderkreises der Caritas-Werk-städten.

Werner und Inge Rauscher waren 61 Jahre verheiratet und erfreuten sich zweier Kinder und der sechs Enkelkinder.

 

Wir verlieren einen echten, treuen und unvergesslichen Freund und Förderer der Partnerschaft Näfels (heute Glarus-Nord) und Bad Säckin-gen.

 

Der Trauergottesdienst ist im Fridolinsmünster am Montag, 15. April 2019

um 14 Uhr statt. Die Urnenbestattung ist nach Ostern im engsten Fami-lienkreis.

 

                                                - R  I  P -

 

Ein Erinnerungsbild aus guten Zeiten! 

 

Werner und Inge Rauscher waren oft gern gesehene Gäste im Glar-nerland. Der stahlende Mann im grünen Shirt überbrachte 1988 mit dem Münsterchor von Bad Säckingen eine Säckinger Fridolins-Kerze, die jeweils am Fridlistag, dem 6. Märzen, in der Kirche aufgestellt wird.

 

Das Bild unten ist eine Aufnahme vom verregneten Alpsegnungsonntag

auf Obersee Staafel im Festzelt. Links Dekan/Pfarrer Harald Eichhorn.

Werner Rauscher und Inge Rauscher, Margrith und Hans Tschudi, bei denen Rauschers mehrmals im Sommer im Ferienhaus zu Besuch waren. Rauscher war 27 Jahre im Kirchgemeinderat und 17 Jahre als Vorsitzender (Kirchenpräsident).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Kerze brachte

Werner Rauscher

bei seinem ersten Besuch

mit dem Münsterchor

der Partnerstadt Bad Säckingen

am

12. Juni 1988

98 Tage nach der Gründung

der Partnerschaft

nach Näfels

und überreichte sie 

im Sonntagsgottesdienst

dem Näfelser Pfarrer

Jacques Stäger.

 

Inschrift:

 

St. Fridolin

Münsterchor

Bad Säckingen

 

Sie wird jeweils

am Fridolinstag, 6. März

im Abendgottesdienst

auf dem Altar aufgestetllt

und angezündet.

 

Heute, Montag, 15. April 2019 fand in Bad Säckingen der Trauergottesdienst für Werner Rauscher statt. Dekan und Münsterpfarrer Peter Berg zelebrierte die Trauermesse und würdigte den langjähigen Vorsteher des Pfarreigemeinderates mit einem eindrucksvollen Kanzelwort. Eine stattliche Trauergemeinde erwies dem Verstorbenen die letzte Ehre, u.a. auch alt Bürgermeister Dr. Günther Nufer.

 

Aus dem Glarnerland waren wir eine Fünferdelegation, die sich auch zum an-schliessenden Zusammensein im St. Margarethen-Schlösschen am Baltherplatz Nr. 1 bei Kaffee und Kuchen einfand.

 

Ich war mit Werner Rauscher und seiner Familie seit 1988 befreundet und über-brachte im Anschluss an den Trauergottesdienst nach der Intonation der be-rühmten Melodie des "Trompeters von Säckingen" ein Dankeswort aus Glarner Sicht. Eindrücklich war auch die Würdigung von Brigitte Ackermann, Kaderfrau des Seniorenzentrums St. Franziskus, dem Werner Rauscher viele Jahre vorge-standen hatte.

 

Die.Beileids- und Dankesbotschaft im Wortlaut:

 

 

Äs paar Tangeswoort zum Abschied vum Werner Rauscher

 

"Werner Rauscher pflegte mich immer zu mahnen: "Sprich alemannisch mit mir, Schwiizerdütsch oder Glarnerdütsch! Ich bitte Sie um Nachsicht, wenn ich es hier auch tue.)

 

Herr Dekaan Peter 

Liäbi Inge und Truurfamiliä

Verehrti Truurgmäind

 

Ich bring Ihnä ä drüüfachs Dankeschöön zum Abschied vum Werner Rauscher, und zwar uff alemannisch oder glaarnertüütsch, wie das dr Werner immer gwünscht hatte

 

1.als ehemalige Gemäindsbräsidänt vu Näfels

2.als Oberfridli vum Fridlibund vum Kantuu Glaris

3 als Fründ und Privatmaa

 

Dr eerschti Dangg gilt dir, liäbä Werner, für dini sofortigi Under-schtützig vum damaligä Bürgermeischter Günter Nufer im Gmäinde-raat für d Partnerschaft vu Näfels. Si isch nüd sälbverschtändlich gsii, will Bad Säckingä beräits viär Partnerschtädt gkaa hätt. D Ver-bindig nach Bad Säckingä isch dr Heilig Fridoliin und di früänerig Untertanäschäft zur Füürscht-Äbtissin vum Chlooschter. Als Vorsit-zendä vum Pfarreigemeinderat häsch du diä Verbindig erkannt und mit Vehemenz diä Partnerschaft underschtützt.

 

Dr zwäit Dangg gilt dir, liäbä Werner, vum Fridlibund vum Kantu Glaris, wo Fridolin, Fritz, Frigg und Fridi derbii sind, für dini Sümpa-thii und Fründschaft. 98 Taag nach dr Gründig  vu dr Partnerschaft am 12. Juni 1988 bisch du mit-em Münschterchoor uf Näfels gräist und häsch üüs ä wunderbaari Säckinger Cheerzä geschänggt. Sit-häär wird diä immer am 6. März, am Fridlistaag, uufgeschtellt und aazündt.

Bim Mittagässä han-ich diir für di Cheerzä offiziell tangget und gsäit: Du, liäbä Werner, häsch diä wunderbaar Cheerzä zum Altaar triäit.  Wäisch du überhaupt was «Lichtträger» heisst? «Luzifeer!» und der ganz Münschterchor hätt viärschtimmig glachet. Und du, mit diim gmüätvollä Humoor häsch schlaagfertig, g antwortet: «Häjoo, aber da war er noch ein Engel!» Sitt driissg Jahr, erinnäret diä Cheerzä au a diich und an Luzifer, woner nuch Ängel gsii sich.

 

Zum gliichä Dangg ghört auch d Erinnerig an dini Bsüäch z Näfels, a dr Näfelser Fahrt, am Alpäsägnä im Oberseetaal oder a diini privaa-tä Fründschaftsbsüäch.

 

Der dritti Dangg gkört diir und bsunders diner Frau Gemahlin Inge für üüeri Gaschtfründschaft im «Kaffi Rauscher».

Für-nä iigwäihtä Chräis hätt’s a dr Werderstr. 15 immer am «Fridliini» i dr gmüätlichä Schtubä fäinschti Linzhertoortä ggii und di grööschtä und beschtä Schwarzwäldertuurtä vu dr Wält. Uhni Rascht und Ruäh hätt üüs dini liäbi Inge bediänt und verwöhnt, und du, Werner, häsch mit dim grossä Talänt, Gschichtä z verzellä, häiteri Episodä uss diner Schwiizerziit im Ämmitaal und z Basel verzellt. Äs isch wenä chliis Wunder gsii, as du am disjährigä Fridlini, ussem Schpital entlassä woordä bisch und häsch am «Kaffi Rauscher» törffä derbii sii. Üüseri letschi Begägnig, üseri letschi Umarmig und üüsere Abschiid. Und dafür simmer für immer danggbar.

 

Wänn bi üüs ä Fridolin stiirbt, verlis ich ä Värs zum Abschiid. Schtatt Fridolin, säger-ich hütt, zu diim Abschiid, Werner.

 

Liäbä Werner, bisch etz g’gangä,

abberuäffä äifach soo.

Nüüt meh z liidä häsch und z bangä

und kä Soorgä sowieso.

 

Liäbä Werner, bisch etz dännä,

dett bim eebig-groossä Heer,

nu nuch Ruäh und nüüt mehr z rännä,

wiiter nuuch as ds Schtäärnämeer.

 

Liäbä Werner, bisch nuch daa

i Gedanggä ganz genau,

schpeeter sind ja miir dä draa

ächlä schpeeter chämmer au.

                                                    -y.

 

 

 Bildergebnis für St. Margarethen-Schlösschen säckingen

 St. Margrethen-Schlössechen am Baltherplatz Nr. 1

 

 


Dienstag, 9. April 2019

 

Heuteist ein besonderer Tag für mich

Am

9. April 2019

war ich

80 Jahre alt

960 Monate

4172 Wochen und zwei Tage

801'280 Stunden

42'076'800 Minuten

2'524'608'000 Sekunden

 


Montag, 8. April 2013

 

"Fridliknopf" wird Kult!

Diese Konstruktion ist ein Denkmodell von David McLion. Der "Fridliknopf" kreiert aus Anlass "630 Jahre Näfelser Fahrt 1389-2019" wurde von David McLion in dieses Denk-

modell integriert. Vertiefen Sie sich in die Homepage:

https://oxovitao.wordpress.com/2019/04/05/vitao-ethik-digital-7/  

 

VITAO® swiss association

Beim Pulverturm 1

CH 8762 Schwanden Glarus Süd


Fahrtspredigter

Quellen:

Nachlass Kaplan Jakob Fäh Kirchliche Chronik (KCH)

Eigene Sammlung von Fahrtspredigten aus "Glarner  Nachrichten", "Glarner Volksblatt... Vaterland Glarus" 

Separatdrucke

P. Polykarp Schwitter: Das Kapuzinerkloster Näfels, 1975

 

Die folgende Liste ist unvollständig, einige Angaben sind umstritten.

 

Jahr  Prediger, sofern bekannt

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

1389  2. April

  

1426  Fahrt jeweils in der ersten Aprilwoche „zur Schonung des Grases“

          ( KCH 7)

 

1528  Kreuze und Fahnen von Elm, Matt und Betschwanden blieben

          fern, nur wenige Leute aus diesen Gemeinden (KCH 17)

 

1547  Weisungen zur Fahrt

 

1561  Pfarrer Fridolin Brunner, Glarus (KCH 25) ev

 

1564  2. Landesvertrag  Abwechslungsweise Predikant / Pfarrer

 

1576  Älteste Schilderung der Näfelser Fahrt Josias Simler

 

1591  P. Ludwig  von Sachsen, OFMCap rk Prediger in Appenzell[1]

 

1600  Pfarrer Tobias Hamberger, Dürnten, ev

 

1675  Abt Augustin, Kloster Einsiedeln rk

 

1695  P. Rudolf Gasser OFMCap, Guardian in Näfels[2]

 

1728  P. Josef Anton Hartmann von Luzern OFMCap

 

1739  ein Kapuziner[3]

 

1744  Kaplan von Schänis

 

1772  Verzicht der Evangelischen auf Teilnahme

 

1788  P. Rupert Kümmi, Wollerau, OFMCap, Näfels rk[4]

 

1815  Kaplan Johann Franz Adelrych Marty, Oberurnen rk

 

1816, 5ten April Pfarrer Aloys Hahn

 

1819  P. Bartholomäus Klausner v. Zug, Guardian Kloster Näfels [5]

 

1820  Kaplan Stähli, Netstal rk

 

1821 P. Camilius Reinhard von Solothurn, Guardian in Näfels[6]

 

1823 P. Camillus Reinhard, OFMCap, Näfels rk (secundo)

 

1824 Pfarrer Bräger, Kaltbrunn

 

1825 P. Benedikt ? rk

 

1826 Pfarrer Tschudy, Glarus

 

1827 P. Damascen Bleuel von Trimbach, OFMCap Guardian in Näfels

 

1828 Pfarrer Riesch, Galgenen rk

  

1829 Kaplan Schubiger, Uznach? Pfarrer Johann Heinrich Heer?

 

1830 Caplan Schubiger, Uznach?

 

1831  7. April P. Damascus Bleuel, OFMCap Guardian Näfels rk[7]

 

1832  5. April Pfarrer F. H.  Christophor Fuchs

 

1833 P. Damascus Bleuel, Guardian Kloster Näfels rk (trino)[8]

 

1834 Ferdinand Marianus Tschudi, Glarus ev

 

1835 P. Simon, Meyer, Bettwil AG, OFM Cap, Klosterschule Näfels rk[9]

 

1835 Fahrt wird „Frühlingsbettag“ genannt

 

1836  7. April Pfarrer Balthasar Marti

 

1837  6. April P. Barnabas Felzhalb von Brislach SO, Guardian, Näfels,

          Pfarrvikar in Glarus OFMCap rk (Pruntrut)

 

1838, 5. April Pfarrer/Dekan Andreas Walcher ev, Glarus

 

1839  4. April P. Franz Wangeler von Ruswil LU, Guardian, Pfarrprovisor

           Glarus rk[10]

 

1840  9. April Pfarrer Samuel Heer, Mitlödi, Fahrt getrennt; Predigt in der

          Kirche Mollis

 

1841  1. April Pfarrer Robert Kälin, Zürich ev

 

1842  7. April Pfarrer Chr. Trümpy, Schwanden

 

1843   6. April Kaplan Werner Kälin rk

 

1844  11. April Pfarrer J. Marti, Ennenda, später Dekan

 

1845   3. April Dekan Kühne, Pfäfers rk

 

1847   8. April Pfarrer Blumenthal, Näfels rk

 

1848   6. April Pfarrer Jakob Streiff

 

1849  12. April P. Wolfgang Maffiev von Untervaz GR,, Pfarrverweser in

           Glarus rk[11]

 

1850   4. April Pfarrer Johann Heinrich Tschudi

 

1851   3. April Pfarrer B. Hegner, Lachen rk

 

1852   1. April Pfarrer Adam Marti, Mollis

 

1853   7. April Kaplan Klein, Kaltbrunnen rk

 

1854   6. April Pfarrer Johann Ritter, Schwanden

 

1855  12. April P. Theodosius Florentini von Münster GR, Generalvikar

           Bistum Chur rk[12]

 

1856   3. April Pfarrer Christoph Heer, Betschwanden

 

1857   2. April Dekan Alois Rüttimann, Reichenburg rk

 

1858   8. April Pfarrer Dr. Bernhard Becker, Linthal

 

1859   7. April Pfarrer Joh. Blumenthal, Glarus rk

 

1860  12. April Pfarrer Johann Heinrich Heer

 

1861   4. April P. Anizet Regli, von Andermatt UR OFMCap, Exprovinzial

 

1862   3. April Heinrich Hirzel, Diakon, St. Peter Zürich „Hirzel-Diakon“

 

1863   9. April Pfarrer Holdener, Näfels rk

 

1864   7. April Pfarrer Fr. Zweifel

 

1865   6. April Pfarrer Johannes Simon Bücheler, Walenstadt rk

 

1869   1. April  P. Anastasius Fassbind OFMCap, Guardian in Näfels,

           Pfarrvikar in Glarus, rk[13]

 

1870   7. April Pfarrer / Dekan Bernhard Freuler

 

1871   13.April Pfarrer Reichmuth, Glarus

 

1872   4. April Pfarrer Gottfried Heer, Betschwanden  ev

 

1873   3.April Pfarrer Karl Rickli, Weesen rk

 

1874   9. April Pfarrer Friedr,  E. Beyring, Netstal (ohne Pastorenrock) ev

 

1875   1. April Pfarrer G. Meyer, Oberurnen rk

 

1876   6. April Pfarrer Otto Herold, Schwanden ev

 

1877   5. April Pfarrer Severin Pfister, Winterthur, ehem. Kaplan Näfels rk

 

1878   4. April Pfarrer  Pet. Pfeiffer, Mollis , Winterthur, ehemaliger

           Klosterschüler ev

 

1879   3. April Pfarrer Baltzer, Lachen rk

 

1880   1. April Pfarrer Joh. Trüb, Ennenda ev

 

1881   7. April Pfarrer von Ah, Kerns OW rk

 

1882  13. April Pfarrer Martin Accola; Netstal

 

1883   5. April Regens /Chorherr Leodegar Haas, Luzern, später Bischof

           von Basel rk

 

1884   3. April Pfarrer Ernst Buss, Glarus ev

 

1885   9. April Dekan Peter Casanova, Henau rk

 

1886   1. April Pfarrer Fridolin Leuzinger, Matt, ?Luchsinger ev

 

1887  14. April Pfr. Seminardirektor Johannes Marti Schwyz/Wettingen rk

 

1888  500-JahrJubiläum 1388-1938

          Nachfahrt Fahrtspredigt turnusgemäss evangelisch

          Hochamt um einen Tag verschoben

          Festpredigt: P. Edmund Bilgerig von Allenwinden ZG, Guardian in

          Näfels (Nachfahrtsjubiläums-Festfeier)

 

1889   4. April Dekan Zehnder, Lachen (Schneepflug räumt Prozes-

           sionenweg) rk

 

1890  10. April Pfarrer Schmidt, Hätzingen ev

 

1891   2. April Pfarrer Döbeli, Muri rk

 

1892   8. April Pfarrer Becker, Linthal ev

 

1893   6. April Pfarrer Meinrad Schönbächler, Näfels rk

 

1894   5. April Pfarrer Marti, Matt ev

 

1895   4. April Kommissar Gisler, Altdorf rk

 

1896   9. April Pfarrer März, Niederurnen ev

 

1897   1. April P.  Dr. Albert Kuhn, Einsiedeln rk

 

1898  14. April Pfarrer A. Kind, Mitlödi ev

 

1899   6. April Prof. Dr. Anton Gisler, später Koadjutor des Bischofs rk

 

1900   6. April Pfarrer Stähelin, zweiter Pfarrer in Schwanden ev

 

1901  11. April Prof. A. Meyernberg, Luzern rk

 

1902   3. April Pfarrer Trüb, Ennenda ev

 

1903   2. April Prof. Georgius Schmid von Grüneck, später Bischof rk

 

1904   7. April Pfarrer Hohl, Netstal ev

 

1905  6. April Uniprofessor Jos. Beck, Freiburg rk

 

1906  3. April Pfarrer Hans Böniger ev

 

1907  4. April Pfarrer Schmitt, Glarus rk

 

1908  2. April Pfarrer Fridolin Streiff, Mollis ev

 

1909  1. April Pfarrer Oswald Wildhaber, Weesen rk

 

1910  7. April Pfarrer Streinmann, Linthal ev

 

1911  6. April Pfarrer Melch. Camenzind, Wädenswil, springt für Pfarrer

          Risi, Glarus, ein, der am Fahrtsmorgen verstirbt rk

 

1912  11. April Pfarrer Hösli, Elm ev

 

1913  3. April Pfarrer Odermatt, Glarus rk

 

1914  2. April Pfarrer O. Felix, Obstalden ev

 

1915  8. April Pfarrer Johannes Brändli, Rapperswil rk

 

1916  6. April Pfarrer Trüb, Ennenda ev

 

1917 12. April Pfarrer Zeno Eigel, Schwanden rk

 

1918  9. April ?

 

1919  3. April Pfarrer Meinrad Bruhin, Glarus rk

 

1921  7. April Pfarrer Dr. Heinrich Riedener, Schattdorf rk

 

1923  5. April Dr. P. Adelhelm Jann, OFMCap, Professor in Stans rk

          (P. Othmar Landolt wurde angefragt. Er delegierte P. Adelhelm

           Jann)

 

1924   3. April Pfarrer Paul Thürer

 

1925  12. April Pfarrer R. Hauser, Amsteg rk

 

1926   8. April Pfr. A. Burckhardt

 

1927  7. April Pfarrer Edwin Züger, Schulinspektor, Flüelen rk

 

1928  12. April Pfarrer Arnold Brändli. Linthal ev

 

1929  4. April Pfarrer Blasius Braun, Näfels rk

 

1930  3. April Pfarrer C. Pfeifer, Herrliberg ev

 

1931  9. April Pfarrer Josef Infanger, Beckenried rk

 

1932  7. April Pfarrer Christian Waldmeister

 

1933  6. April P. Rudolf Henggeler OSB, Einsiedeln rk

 

1934  Pfarrer E. Hurter

 

1935  4. April  Pfarrer Dr. Robert Kopp, Sursee rk

 

1936  2. April Pfarrer Friedrich Frey, Linthal ev

 

1937  1. April Pfarrer Josef Freuler, Tuggen rk , später Dekan

 

1938  7. April Pfarrer H. Gubler, Glarus ev

 

1939  13. April Pfarrer Fridolin Hauser, Oerlikon(Sammelband Wesemlin)

 

1941  3. April Pfarrer Franz Römer, Glarus rk

 

1942, 9. April Pfarrer Paul Janett, Schwanden ev

 

1943  ?

 

1944  6. April Pfarrer Walter Hauser, Sisikon

 

1945  5. April Dr. P. Rafael Häne, OSB, Einsiedeln rk

 

1946

 

1947  10. April Bischof Dr. Christianus Caminada, Chur rk

 

1949  7. April P. Elmar Noser von Oberurnen, OFMCap,

          Superior in Brig [14]

 

1951  5. April Pfarrer Paul Kuster, Näfels rk

 

1953  9. April Pfarrer Johannes Grüninger, Winterthur rk

 

1954  Pfarrer J. Frey, Mollis ev

 

1955  14. April P. Raymund Stocker von Lieli LU, OFMCap,

           Präfekt Klosterschule Näfels und Ehrenbürger von Näfels, rk

 

1957   4. April Pfarrer Walter Hauser, Sisikon rk

 

1958  10. April

 

1959   2. April Pfarrer Hermann Müller, Siebnen rk

 

1961   5. April Prof. Raymund Staubli, Oberurnen/ Chur rk

 

1963   4. April P. Tertullian Fischli von Näfels, OFMCap, Prediger in

           Schwyz[15]

 

1965   1. April Bischof Dr. Johannes Vonderach, Chur rk

 

1967   6. April Pfarrer Josef Schwitter, Reichenburg rk

 

1969  10. April Kaplan Jakob Fäh, Näfels rk

 

1971  1. April P. Othmar Hösli von Netstal, OFMCap,Zug,

          Gesellenpräses

 

1973  5. April Pfarrer Ferdinand Schirmer, Zentralpräses der KAB

           (Kath. Arbeiter-Bewegung, Zürich rk

 

1975  3. April P. Jakob Fuchs, Schwanden, in Nuolen MSF rk

 

1976  1. April Pfarrer Kaufmann, Obstalden ev

 

1977  14. April P. Matern Stähli, Guardian, OFMCap. Näfels rk

 

1978  6. April Gottesdienst wegen Kirchenbau in der Turnhalle

 

1979  5. April Prof. Dr. Franz Böckle, Glarus/ Bonn rk

 

1980  10.April Dekan A. Bänziger, Mühlehorn ev

 

1981   2. April Pfarrer Jacques Stäger, Näfels rk

 

1982

 

1983   7. April P. Volkmar Sidler, OFMCap Näfels rk

 

1984   5. April Pfarrerin Adelheid Baumgartner, Spitalseelsorgerin  ev

 

1985  11. April Pfarrer Hans Schriber, Glarus rk

 

1987   2. April P. Paul Jakober, SMB, Glarus /Immensee rk

 

1988   7. April Pfarrer Willy Reifler, Niederurnen ev

 

1989   6. April Dekan Arnold Müller, Oberurnen rk

 

1990   5. April Pfarrer Walter Lüssi, Glarus

 

1991   ?

 

1992   2.April Dekan Bernhard Erni, Netstal

 

1993   1. April Pfarrer Karl-Thomas Gisler, Glarus

 

1994   7. April Pfarrer Fridolin Schindler, Luchsingen

 

1995   6. April Dekan und Pfarrer Gebhard Jöger, Niederurnen

 

1991   11. April Pfarrer Ulrich Knöpfel, Obstalden

 

1997   3. April P. Remigius Lacher, OSB, Kloster Einsiedeln

 

1998   2. April Pfarrer Peter von Siebenthal, Linthal

 

1999   8. April Br. Fidelis Schorer, ofm, Guardian

 

2000   6. April Pfarrer Christian Zurschmiede, Rafz

 

2001   5. April Bischof Amédée Grab, OSB, Bischof von Chur

 

2002   4. April Pfarrerehepaar Claire und Alfred Meier, Ennenda

 

2003   3. April P. Christoph Baumgartner ofm, Kloster Näfels

 

2004   1. April Pfarrer Heiko Rüter, Luchsingen

 

2005   Weihbischof Dr. Peter Henrici

 

2006   6. April Pfarrer Andreas Gäumann-Grass, Glarus

 

2007   12. April Weihbischof Dr. Paul Vollmar, Zürich

 

2008   3. April Pfarrer Rudolf Hofer, Matt

 

2009   2. April P. Hans Lenz, OFM, Guardian, Näfels rk

 

2010   8. April Pfarrer  Richard Zberg, Bilten ev

 

2011   7. April Bischof Dr. Vitus Huonder, Chur

 

2012   12. April Pfarrer Hans Walter Hoppensack, Schwanden

 

2013  4. April Generalvikar Dr. Josef Annen, Zürich

 

2014  3. April Pfarrerin Iris Lustenberger, Ennenda

 

2015  9. April P. Gottfried Egger, OFM, Guardian, Näfels

 

2016  7. April Pfarrer Ulrich Knöpfel, Obstalden

 

2017  6. April Pfarrer Alfred Böni, Zürich

 

2018  5. April Pfarrer Christoph Schneider, Betschwanden

 

2019  4. April P. Ljubo Leko OFM, Netstal

 

2020  2. April....

 

Anmerkungen:

[1] Patres Kapuziner als Fahrtsprediger, in: Glarner Volksblatt Nr. 78, 2. April 1963

[2] a.a.O.

[3] a.a.O.

[4] a.a.O.

[5] A.a.O.

[6] A.a.O.

[7] A.a.O.

[8] A.a.O.

[9] A.a.O.

[10] A.a.O

[11] A.a.O.

[12] A.a.O.

[13] A.a.O.

[14] A.a.O.

[15] A.a.O.3

  

Am 10.  April 1969 hielt der langjährige Näfelser Kaplan, Dekan und Domherr Jakob Fäh die Fahrtspredigt auf der Fahrtskanzel auf dem Fahrtsplatz. An seiner Seite steht tradi-tionell der Stadtglarner Sigrist. DIe heutige Form der Näfelser Fahrt ist massgeblich geprägt durch die neue Verfasssung und das Fahrtsgesetz von 1835.

 


 

Donnerstag, 4. April 2019

 

Näfelser Fahrt im Schneegestöber

 

Landammann grüsst Fridlibund

 

Es gab zwar immer wieder mal eine verregnete Näfelser Fahrt, weil unser Glar-nerischer "Nationalfeiertag" kein bewegliches Fest ist, sondern immer am ersten Donnerstag im April stattfindet (nur bei Karwoche acht Tage später). Aber dass nach dem föhnhellen Mittwoch ein so garstiger Donnerstag mit Kälteeinrbuch und Schnee bis in die Niederungen folgte, ist eine jahrzehntelange Ausnahme.

Fast weihnachtliche Stimmung herrschte, als aus dem Schneegestöber die regierungsrätlichen schwarzen Kutschen auftauchten und Rat und Weibel mit Regenschutz und/oder Schirmen bei der Mühle ausstiegen. Der "Fridlibund" hatte erst-mal gemeinsam an der "Näfelser Fahrt" teilgenommen aus Anlass "630 Jahre Näfelser Fahrt 1389-2019). Dazu wurde erstmals auch ein "Fridliknopf" geschaffen, eine Abbildung des Sant Fridli des Schlachtbanners von 1388 (Original wohlverwahrt im Freulerpalast)

Wegen der Witterungsverhältnisse wurde die Verlesung des Fahrtsbriefes und die Fahrtspredigt in die Hilariuskirche verlegt. Die Prozession zog ohne Halt den elf Gedenksteinen entlang vorbei direkt in die Kirchen.

Ankunft der Regierung nach Kutschenfahrt bei der Mühle ob Näfels. Landammann Dr. Andrea Bettiga. der Kutsche entstiegen, geht auf die Vertreter des "Fridlibundes" zu einem herzhaften Handschlag im Schneegestöber. Oberfridli mit Schirm und Tasche, Fridlifahne getragen von Fritz Schiesser, als Fahrtfahnentgräger einstimmig gewählter Weesner und viele Fridlenen mit erstmals getragenem "Fridliknopf" (ab Orginalschlachtbanner von 1388) freuen sich mit Stolz auf die landammänische Begrüssung. (Foto: Markus Hauser, Zug)


     Montag, 1. April 2019

 

Auf, an die Fahrt!

 

Aufruf des Fridlibundes des Kts. Glarus

ZIel erreicht!

 

Anmeldungen

 

Teilnehmer  (T) und Gönner (G)

 

 

1 Aebli Fritz T
2 Bösch-Züger Bernhard T
3 Bühler Fridolin T
4 Camenzind René T
5 Cattolin Claudio T
6 Disch-Schnyder Fridolin T
7 Disch-Schnyder Elsbeth T
8 RR Dr. Widmer Rolf  G
9 Dürst-Legler Fritz T
10 Dürst-Legler Monika T
11 Eberhard Leni T
12 Eberhard Alois T
13 Eberle Fridolin T
14 Eprecht Bernadette T
15 Figi Fritz T
16 Fischli Albert T
17 Fischli-Nesina Fridolin T
18 Fischli-Nesina Renate T
19 Fleischli Alois T
20 Gallati Fridolin T
21 Gallati Agnes T
22 Gallati Josef T
23 Hauser Fridolin T
24 Hauser Markus G
23 Hauser-Vogel Oswald T
26 Hauser-Vogel Marlis T
27 Hefti Martin T
28 Hollenstein Lorenz G
29 Jenny R. Frid T
30 Jenny Anna T
31 Kamm Ernst T
32 Kamm Heiri T
33 Kamm Fritz T
34 Laager Fridolin T
35 Laager Vreni T
36 Landolt Johann Josef T
37 Landolt Johann Josef T
38 Landolt Ernst T
39 Landolt Käthi T
40 Largo-Leuzinger Ruth T
41 Largo-Leuzinger Ruth T
42 Leuzinger Hans T
44 Landesst Lienhard Marianne G
45 Luchsinger Fritz T
46 Lutherbach Gertrud G
47 Marti-Hefti Fridolin T
48 McLion David T
49 Micheroli Fritz G
50 Noser Alfed Dr. T
51 Reding Fridolin T
52 Rigendinger Fritz Dr. T
53 Schiesser Fritz T
54 Schrepfer Sepp T
55 Schuler Annelies T
56 Schwitter Fridolin T
57 Schwitter Fritz T
58 Speck Hans T
59 Stähli Erna T
60 Stähli Paul T
61 Stüssi Fritz T
62 Stüssi Lisette T
63 Thaller Pina T
64 Thelen Fred T
65 Dürst Fridolin  G
66 Zumsteg Willy Fridolin G
67 Zumsteg Willy Fridolin G
68 Zweifel Fridolin T
69  …. Markus T
70 Schwitter  Fritz 
71 RR Mühlemann  Benjamin   G
72 Regierungsrat  des Kts Glarus  G
73 Kundert  Jacques    G
74 Tschudi  Balz 
75 Ramseier  Markus 
76 Menzi  Res 

             77                       Ming                     Rita             G  

             78                   Landolt                Fridolin            T

          79                   Landolt                 Familie            T

          80                   Landolt                 Familie            T

          81                   Landolt                 Familie            T

          82   OG-Präs. Hauser                 Petra               T


Samstag, 30. März 2019

 

Trouvaille

 

St. Fridolin und Urso und St. Hilarius und die Glarner Panner

im

Kloster Muri

 

Teil Stifter (Jahr) Beschreibung  
links

 

Glarus (1557)

 

Der heilige Fridolin von Säckingen, Landespatron von Glarus, an der Hand einen Toten (Urso), den er als Zeugen aufruft; umgeben von korinthischen Säulen.  
Mitte Doppeltes Wappen des Standes Glarus, darüber das gekrönte Reichswappen; als Schildhalter zwei Krieger (rechts der Bannerträger); im Oberbild eine Schlachtszene.
rechts Der heilige Hilarius von Poitiers, der ein Kind aufer-weckt, um es zu taufen; auf dem Sockel Szenen einer Hirschjagd mit Fangnetzen.
oben   Darstellung des Kindermords von Betlehem.

Die einmaligen Darstellungen als Glasfenster im Kloster Muri stammen aus dem Zeitraum, in dem das Tolderhaus, das Höfli und das Schwert Näfels erbaut wurden. Der Bau des Freulerpalastes folgte erst ein Jahrhundert später.


Mittwoch, 27. März 2019

 

Seppä-Träffä - Requiescat in pace!

 

Die letzten Bilder zur Erinnerung

 

Alle BIlder von Susanne von Dach ("Glarner Woche")

 

Zum Kondolieren kam der Oberfridli vom Fridlibund mit Trostworten und einem Kranz mit Gold- und Schwarzschleifen. Oberseppi Josef Gallati nahm gerührt diesen Grabschmuck entgegen.

Das ist der Kranz auf das Grab des "Seppäträffä". Gold als Erinnerung an 20 Jahre "Seppä-träffä". Schwarz für die Trauer. Röslein als letzten Gruss. Die Vöglein als Zeichen der Un-sterblichkeit.

Erinnerungsbild: "Letzte Fahrt", ausgerechnet in die Bierfabrik "Feldschlössli" in Rheinfel-den. 20 Seppen  und eine Josefine (und Gäste) waren auf der letzten Reise, ehe im Stein-bock Näfels das "Leidmahl" war.


Freitag, 22. März 2019

 

Gemeinde Glarus Nord

 

Erbauliche, schillernde  Kulturpreisverleihung 2019 

Samuel Leipold wird der Förderpreis, Brigitta Schrepfer der Anerken-nungspreis der Gemeinde Glarus Nord verliehen. Im vollen Saal des Ja-kobsblicks, Niederurnen, führte alt Gemeinderat, aber Mitglied der Kultur-kommission Glarus Nord Fridolin ELmer, durch den Abend.

 

Die Preisträger traten in eindrucksvollen Performances selber auf. Sa-muel Leipold und Toni Bechtold präsentierten Jazz vom Feinsten und Bri-gitta Schrepfer und Maja Brönnimann mit "Les amuses bouches" wuss-ten auf kleinster Bühne zu gefallen. Laudatoren waren für Leipold Toni Bechtold und für Schrepfer Dr. Barbara B. Peter, Radio SRF.

Ferner sprachen: Gemeindepräsident Thomas Kistler und Kulturminister Pascal Vuichard.

Der Anlass ist gelungen, männiglich war aufgestellt und zufrieden. Res-sortleiter Mirko Slongo und seine Mitarbeiterin Carla Leuzinger ern-teten zu Recht hohes Lob.


Mittwoch, 20. März 2019

 

Nur noch 15 Tage bis zur Näfelser Fahrt !

Auf, an die Näfelser Fahrt!

 

630 Jahre Näfelser Fahrt

 

1389 bis 2019

 

Seit 630 Jahren, seit 21 Generationen, wird die Näfelser Fahrt im Lande Glarus durchgeführt. Über den Köpfen der tapferen Glarner flatterte die Fridlisfahne. Das Original (oben rechts) ist im Freulerpalast Näfels aufbewahrt, eine Kopie im Bannersaal ausgestellt. Sant Fridli ist nach wie vor unser Kantonswappen. Glarus ist der einzige Kanton mit einer menschlichen Gestalt, Sant Fridli, im Wappen.

 

Aus Anlass dieses Jubiläums hat der Fridlibund des Kantons Glarus beschlossen, mit einer Delegation von 63 Fridlenen (am 6.3. ist jeweils Fridlistag) mit Angehörigen und Freunden an der diesjährigen Näfelser Fahrt teilzunehmen. Auch Sie sind herzlich eingeladen. Wir versuchen dies gemeinsam zu erreichen.

 

Unkosten nur 630 Rappen oder 6.30 Fr. (Kaffee-Gipfeli, Fridliwurst, Badge, Porti)

 

 

Es gibt mehrere Teilnahmemöglichkeiten:

 

1.    Ab 7.30 Uhr Restaurant Freihof: Kaffi und Gipfeli

2.    Ab 8.30 Uhr Mühle/Schneisingen Ankunft Regierung, Rede

3.    Ab 9.45 Uhr Fahrtsplatz, -brief, -predigt, 

4.    Ab 11.45 Uhr: Hilariuskirche, feierliche Orchestermesse

 

Besammlung: jeweils b. d. Fridlifahne des Fridlibundes (Briefkopf)

Alle erhalten als Erkennungszeichen den Fridli-Ansteckknopf! (Badge)

Siehe oben!

 

5.    Ab 13.20 ca. Tolderhaus, Bohlensaal: Fridli-Wurst Getränke.

 

 Chundsch au, hä!?                                                    Vorstand Fridlibund

 

Man kann Teilnehmer oder Gönner oder beides sein.

--------------------------------------------------------------------------------------------------

Anmeldung:

als Teilnehmer (   )

als Gönner (    )

Bitte ankreuzen

 

Name, Vorname:

 

…………………………………………………………………................

 

Adresse, PLZ:

 

……………………………………………………………………............

 

Tel./ E-Mail:………………………………. / ……………………………

 

Ich/wir nehme(n) teil

 

 

Freihof (  )

Schneisingen (  )

Fahrtsplatz (   )

Kirche (    )

Tolderhaus (    )

 

Mit 630 Rappen bist du dabei! Flagge zeigen! Gemeinsamkeit pflegen!

 

Kontaktmöglichkeiten

 

Brief:                        630 Jahre Näfelser Fahrt.

                                 Gerbi 34, 8752 Näfels

 

E-Mail:                     hauserfridolin@bluewin.ch

 

Telefon:                   055 - 612 35 13


Sonntag, 10. März 2019

 

Fridlini in Bad Säckingen im Regen

 

Erstmals mit Gemeindepräsident Thomas Kistler

Sturmböen und fletterndes Regenwetter eröffneten das Fridlini (Fridolinsfest) als der feier-liche Gottesdienst mit Weihbischof Dr. theol. Peter Birkhofer, Freiburg, begann. Aus Sicherheitsgründen musste die anschliessend vorgesehene grosse Prozession abgesagt werden. Eine stattliche Beteiligung von Glarnern war mit von der Partie. Die "Freunde von Bad Säckingen", Landratspräsident Bruno Gallati, Gemeindepräsident Thomas Kistler mit seinem erstmaligem Teilnehmen und diverse Einzelpersonen. Bürgermeister Alexander Guhl setzte bei seiner Begrüssungsrede im Kursaal die Pointe "Bad Säckingen first - Trump last".

Unser Bild: Das Fridolinsmünster im Regen. Die Partnerschaft markiert die Fridolinsflagge justament neben dem Fridlismünster. 

Fridolin und Urso, die Originalstatue der Kopie. Letztere befindet sich hoch über dem Hauptportal des Fridolinsmünsters. Golden ist nur der Abtstab, grau sind die Statuen wie das Wetter. Diese Statue (Original) befindet sich an der Westfront des Münsters.

(Fotos: Markus Hauser, Zug)


Fasnachtsdienstag, 5. März 2019

 

Fasnachtsumzug in Einsiedeln

 

Darf man Kirchliches zum Fasnachtssujet machen?

"Strassenbeichte" am Fusse des Klosters

 

In der Fasnachtshochburg "Einsiedeln" lebt die Fasnacht wie eh und je. Der "Süühudi-Zug" am Montagmorgen, wenn rund 500 verkleidete Fasnächtler in wilder Horde angeführt durch die "Tüüfel", die vom Klosterplatz ins Dorf hinunter stürmen, der obligate Fasnachtsumzug, abwechslungsweise organisiert durch die "Goldmäuder" oder die "Bürgerwehr", das "Brot-uusrüärä" am Dienstag und der Fasnachtsausklang mit "Pagat"-Verbrennen vor dem "Dorfzentrum", früher Kinderheim, heute Tagungszentrum zu den "Zwei Raben", die Beizenfasnacht schon am Schmutzigen Donnerstag und an den anderen "hochheiligen Fasnachtstagen" und natürlich die Fasnachtszeitung "abäck" der Goldmäuder oder die Gazette der "Bürgerwehr"... das sind Stichworte zur Wilden Zeit im Finstern Wald.

 

Die obige Aufnahme stammt vom diesjährigen Fasnachtsumzug am Fasnachtsmontag. Sie dürfte auf der Hauptstrasse aufgenommen worden sein.

Eine ehemalige "Einsiedlerin" gerät in den Einflussbereich der beiden Kuttenmänner, die sie zur Beichte zwingen wollen. Die Idee ist lustig, der gebastelte Beichtstuhl originell; ob man kirchliche Themen zu Fasnachtssujets machen darf, ist eine andere Frage. Kapuziner sind in Einsiedeln selten; das berühmte Kloster ist ein Benediktinerkloster. Im Budget der Bezirksrechnung war früher immer ein Posten für "Kapuziner und Raubvögel" vermerkt, da a) die Spenden für Kapuziner selten waren und b) ein separates Konto für die naturhistorische Sammlung und deren Vitrineninhalte, eben ausgestopfte Raubvögel" nicht existierte.

(Foto: unbekannt, abgebildete Person schon)


Mittwoch, 27. Februar 2019

 

 

Bad Säckinger Fasnet

 

Wenn der Pfarrer auf die Pauke haut...

Anlässlich des diesjährigen "Narrenspiegel 2019" liess sich der Bad Säckinger Dekan und Münsterpfarrer Peter Berg nicht nehmen, mit der Pauke lautstark aufzutreten. In Bad Sä-ckingen geht es traditionell an der "Fasnet" hoch zu und her. So zu entnehmen der Badi-schen Zeitung vom 22.2.2019 "So war der Bad Säckinger Narrenspiegel 2019" Text und Bild von Tamara Keller.

 

Quelle: 

http://www.badische-zeitung.de/fotos-so-war-der-bad-saeckinger-narrenspiegel-2019

 

Kleiner "Steckbrief"

 

Geboren am 24. Juni 1958 im nordbadischen Rittersbach bei Mosbach.

Buchbinderlehre.

Abitur in St. Primin, Sasbach

Studium in München und Freiburg.

1987 Priesterweihe in Mannheim. Kaplan in Mannheim

1990 Pfarrer in Adelsheim

28. November 1998 Pfarrer in Bad Säckingen

8. Dezember 1998 Säckinger Tanne auf dem Petersplatz in Rom

Derzeit Münsterpfarrer und Dekan Dekanat Waldshut.

 

(aus: Südkurier, 23. Juni 2018)

 

... und hier im feierlichen Gottesdienst am Fridolinsfest im Fridolinsmünster

Foto Badische Zeitung Michael Goldstein
Foto Badische Zeitung Michael Goldstein

Montag, 25. Februar 2019

 

Äs gitt nüüt, wo's nüd gitt!

 

Globi in Rom!

Ausgerechnet kurz nach der weltweit beachteten und delikaten "Missbrauchs-Konferenz" im Vatikan, einberufen durch Papst Franziskus I, taucht ein neues Globibuch auf. Die Comic-Figur mit dem blauen Kopf, dem Käppi und dem gelben Schnabel lernt die Stadt Rom kennen. Auf dem obigen BIld gar gemeinsam mit dem Heiligen Vater auf Rollschuhen.

Aufgeschnappt habe ich diese News auf der Globi-Verlags-Homepage.

 

Werbetext

Globis Abenteuer in Rom

Band 89

Ein Dieb stiehlt eine goldene Statue, die Mama Lupa! Er flüchtet auf dem Fahrrad. Die Hündin der Zwillinge Romy und Remo nimmt die Fährte auf. Währenddessen erwacht Globi in einem kleinen Albergo und will den Tag beginnen. Da wird er auf dem Trottoir von einem grossen Hund über den Haufen gerannt. Dahinter kommen die Zwillinge … So beginnt eine wilde, spektakuläre Verfolgungsjagd zu Fuss und per Vespa, bei der ganz nebenbei die Stadt Rom entdeckt werden kann.

Globi trifft auch auf die Schweizer Gardisten. Sie lassen es sich nicht nehmen, ihn einzuladen und herumzuführen. Und so kommt es, dass Globi sogar dem Papst begegnet.

Ein spannendes, abwechslungsreiches und verblüffendes Abenteuer. Die Kinder gewinnen mit diesem fulminanten Krimi Einblicke in die schöne Stadt Rom, die italienische Sprache, die Welt der Gardisten und viel, viel mehr.

 

 

Kurzportrait:

Titel: Globis Abenteuer in Rom

Autoren: Daniel Frick (Illustrator), Jürg Lendenmann

ISBN 978-3-85703-144-1

gebunden, 17.5 x 24.0 cm, 100 Seiten. 1. Auflage 25. Februar 2019, Lesealter ab 4, 

Preis: CHF 22.90 oder EUR 28.00

 

Die Macher

Daniel Frick, Illustrator

Geboren am 25.10.1966. Gestalterische Fachklasse Juventus. Vorkurs Kunstgewerbeschule Zürich. Grafikerlehre bei Enzo Bertozzi Werbung. Tätigkeit in diversen Werbeagenturen. Seit 1997 ist er selbständiger Illustrator. 

Website: www.danielfrick.ch

 

Jürg Lendenmann, Autor

Geboren 1949. Biologie-Studium, dann Allrounder (Wissenschaft, Lay-out, Mac-Support) in Pharma-Handelsfirma. 2000 Weiterbildung: Internet-Publisher. Macht  2001 Hobby Schreiben zum Beruf. Teilzeit-Tätigkeit Redaktor bei Gesundheitsverlag. Schreibt daneben ab 2006  Verse für Papa Moll und Globi. Begeisterter Amateur-Jazzer.

Website: www.lendenmann.org

 

Die bisherigen Globi-Bücher-Titel

(Nr., Titel, Erscheinungsjahr)

1   Globis Weltreise 1935

2   Globi Junior 1938

3   Globi an der Landes-Ausstellung 1939

4   Globi in der Verbannung 1939

5   Geschwister Globi 1940

6  Globi wird Soldat 1940

7  Globi im Zirkus 1941

8  Wie Globi Bauer wurde 1941

9  Globi im Märchenreich 1942

10 Globis Siege und Niederlagen 1943

11 Mit Globi und Käpten Pum um die Welt 1944

12 Globi in Torlikon 1945

13 Globi erlebt Paris 1946

14 Globis Abenteuer an der Chilbi 1947

1 Globi der Kinderfreund 1947

15 Globi treibt Sport 1948

16 Globi will ins Schlaraffenland 1949

17 Freund Globi im Urwald 1950

18 Globis lustige Einfälle 1951

19 Globis abenteuerliche Fahrt in andere Welten 1952

20 Globi bei den Indianern 1953

21 Globi im Reiche der Tiere 1954

22 Globis neue Erlebnisse 1955

23 Globis Kampf um die Schatz-Insel 1956

24 Globi und Pinoccio in Venedig 1957

25 Globis Abenteuer auf dem Meeresgrund 1958

26 Globi im Lande der Spanier 1959

27 Globis toller Tag 1960

28 Globi beim Fernsehen 1961

29 Globis Taten in Amerika 1962

30 Globi kann alles 1963

31 Globi, König der Spassmacher 1965

32 Globi als Detektiv 1965

33 Globi und Robi und ihr seltsamer Zoo 1966

34 Globis Geheimnis[Anm. 1] 1967

35 Globis lustige Streiche im Narrendorf[Anm. 2] 1968

36 Familie Globis Erlebnisse und Streiche[Anm. 3] 1969

37 Globis Weltreise 1970

38 Globi, so ein Lausbub 1971

39 Aus Globis Fabelwelt[Anm. 4] 1972

40 Aus Globis heiterem Leben[Anm. 4] 1973

41 Die 100 lustigsten Globi-Streiche[Anm. 4] 1974

42 Globis Glanz-Idee 1975

43 Mit Globi durch dick und dünn 1976

44 Globi, der kühne Erfinder 1977

45 Globis tolle Überraschungen 1978

46 Mit Globi auf grosser Fahrt 1979

47 Globi im Wilden Westen[Anm. 5] 1980

48 Globis Abenteuer im Traumland 1981

49 Globi bei den Höhlenbewohnern 1982

50 Wie Globi Ritter wurde 1983

51 Globis abenteuerliche Schweizerreise 1984

52 Globi bei der Feuerwehr 1985

53 Globi der Seefahrer 1986

54 Globi bei den Pfadfindern 1987

55 Globi bei der Rettungsflugwacht 1988

56 Globi und Kasperli 1989

57 Globis Abenteuer im Weltraum 1990

58 Globi und Wilhelm Tell 1991

59 Globis Geburtstag 1992

60 Globi – Streiche aus den ersten Jahren 1993

61 Globi im Nationalpark 1994

62 Globi hilft der Polizei 1994

63 Globi und der Madagaskar-Vogel 1995

64 Globi und Panda reisen um die Welt 1996

65 Globi bei der Post 1997

66 Hotel Globi 1998

67 Globi der Sportreporter 1999

68 Globi wird Filmstar 2000

69 Globi und die Bahn 2001

70 Globis Zoo 2002

71 Globi für alle Fälle 2003

72 Globi und die Insel der Riesenschmetterlinge 2004

73 Globi beim Roten Kreuz 2005

74 Globis Alpenreise 2006

75 Globi bei den Nashörnern 2007

76 Globi und der Polarforscher 2008

77 Globi bei den Kelten 2009

78 Globi am Flughafen 2010

79 Globi in der Schule 2011

80 Globi und die Pirateninsel 2012

81 Globi – die schönsten Geschichten aus 80 Jahren 2012

82 Globis Reise ins Herz der Schweiz 2012

83 Globi beim Fernsehen 2013

84 Globi, der schlaue Bauer 2014

85 Globi im alten China 2015

86 Globi und der Goldraub 2016

87 Globi und die verrückte Maschine 2017

88 Globi und die Tiere im Zoo 2018

89 Globis Abenteuer in Rom 2019

  

Anmerkungen

 

1) ↑ Ursprünglich erschienen als Globi im Märchenreich

2) ↑ Ursprünglich erschienen als Globi in Torlikon

3) ↑ Ursprünglich erschienen als Globi an der Landesausstellung

4) ↑ a b c Sammelband mit Geschichten aus früheren Büchern

5) ↑ Erster Band gezeichnet von Peter Heinzer

 

Zwischen Ziffer 14 und 15 ist eine 1 gesetzt (?)

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Globi


Mittwoch, 20. Februar 2019

 

Der grösste Vollmond dieses Jahres

 

Gestern Dienstagabend ging der grösste Vollmond dieses Jahres auf. Der Erdtrabant befand sich heuer in der grössten Erdnähe. Mit einer Ent-fernung von rund 356'760 Kilometern zum Erdmittelpunkt nähert sich der Mond für mehrere Stunden in diese extreme Erdnähe. Der gestrige Mond ist der drittgrösste der nächsten zehn Jahre. Erst am Heiligabend 2026 wird der Vollmond noch grösser erscheinen.

Sakristan Richard Arnold hat die folgenden Aufnahmen gemacht. Der absolute Knüller ist sein Bild mit dem Flugjet Richtung Osten. Diesmal heisst es nicht "Der Mann im Mond", sondern "Der Jet im Mond".

Unmittelbar vor dem Mondaufgang über dem Kerenzerberg, halbrechts die beleuchtete Hilariuskirche Näfels.

Vollmond am 19. Februar 2019 über Neuenkamm/Mürtschen, halbrechts und recht Fronalp-stock und Schiltgebiet (Foto Richard Arnold)


Samstag, 16. Februar 2019

 

Bruno Ganz gestorben

oder

Ein Schauspieler für alle Rollen

22. März 1941 bis 15. Februar 2019

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_Ganz#/media/File:Bruno_Ganz_2011.jpgQuell
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_Ganz#/media/File:Bruno_Ganz_2011.jpgQuell

 

 

Auszeichnungen

 

  

·         1973: Schauspieler des Jahres

.                 1976: Deutscher Filmpreis, Filmband in Gold für darstellerische Leistungen in Die

·                   Marquise von O. 1979: Deutscher Darstellerpreis (Chaplin-Schuh)

·         1991: Hans-Reinhart-Ring der Schweizerischen Gesellschaft für Theaterkultur

·         1996: Verleihung des Iffland Rings an den «würdigsten» Schauspieler deutsch-

                    sprachiger Bühnen

·         1998: Officier dans l’Ordre des Arts et des Lettres

·         1998: Prix Walo

·         1999: Adolf-Grimme-Preis, für Gegen Ende der Nacht 

·         1999: Bremer Filmpreis

·         2000: Ritter der Kunst und Literatur (Ordre des Arts et des Lettres)

·         2000: Europäischer Filmpreis

·         2000: David di Donatello, für Brot und Tulpen

·         2001: Niedersächsischer Verdienstorden (1. Klasse)

·         2001: Theaterpreis Berlin

·         2001: Schweizer Filmpreis (Bester Darsteller, für Brot und Tulpen)

·         2004: Prix Walo

·         2004: Bambi, für Der Untergang

·         2004: SwissAward in der Sparte Kultur

·         2004: Europäischer Filmpreis

·         2005: Goldener Gong, für Der Untergang

·         2005: Jupiter, für Der Untergang

·         2006: Kunstpreis der Stadt Zürich

·         2006: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse (4. Oktober 2006)

·         2006: Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst

·         2006: Goldener Ochse – Ehrenpreis beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern

·         2007: Ritter der französischen Ehrenlegion

·         2008: 22. Intern.Filmfest Braunschweig – Europäischer Schauspielpreis „Die Europa“

·         2010: Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin

·         2010: Europäischer Filmpreis für ein Lebenswerk

·         2011: Pardo alla Carriera al Festival del film Locarno

·         2013: Preis für Schauspielkunst (Festival des deutschen Films, Ludwigshafen)

·         2014: Goldene Kamera, für sein Lebenswerk[12]

·         2015: Carl-Zuckmayer-Medaille[13]

·         2015: Golden Camera 300 am Manaki Brothers Film Festival, für sein Lebenswerk

·         2016: SwissAward – Lifetime Award für sein Lebenswerk

·         2016: Bayerischer Filmpreis 2016: Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten

·         2017: zwei Schweizer Filmpreise (Bester Darsteller, als Arthur Bloch in    

                    Un Juif pour l’exemple,  und Ehrenpreis

 

 aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_Ganz  abgerufen am 16.02.2019

 

Quelle:    https://filmreporter.de/stars/feature/2375-Bruno-Ganz-bleibt-distanziert
Quelle: https://filmreporter.de/stars/feature/2375-Bruno-Ganz-bleibt-distanziert

Bruno Ganz, Sohn einer italienischen Mutter und eines Schweizer Fabrikarbeiters, wurde am 22. März 1941 in Zürich-Seebach geboren. Schon vor dem Abschluss der Matura hatte

er das Ziel Schauspieler zu werden. Er starb am 15. Februar 2019 nach einem langwieri-gen Darmkrebsleiden in Zürich.

 


Sonntag, 3. Februar 2019

 

's isch niänä uff dr Wält so schüü

 

aus:Fridli Osterhazy: Liäderbuächli vu dä Häidelbeerischpatzä

Sulzbodä-Ziitig "Dr ghülpet Bott"

Sulzbodä, Oberseetal 1988

 

Dieses Jodellied ist entstanden auf Sulzboden in den Sommerferien, wurde von Fridli Osterhazy komponiert und getextet, von Markus Kühnis, Profimusiker, Konzertpianist und -organist gesetzt und von Fritz Fischli, Musiklehrer, Trimbach SO, arrangiert und mit einem Musikprogramm zu Papier gebracht. Er begleitete am Flügel die beiden Jodlerinnen Leni Eberhart und Lisabeth Oswald bei der Uraufführung am 9. April 1999 im Saal des Klosterschulhauses an der Büntgasse.

Es geht an den Exil-Näfelser Armin Oswald, der seit vielen Jahren in Australien arbeitet und lebt. Er gehört den Swiss Yodlers in Sydney an.

www.swissyodlersofsydney.org> 

 

Wer weiss, vielleicht wird der Sulzboden und unsere Sulzbodenseligkeit sogar ins Repertoire der Swiss Yodlers aufgenommen und in Australien aufgeführt!

Zum 50-Jahr-Jubiläum flog eine Small Swiss Army Band, eine Auswahl aus der grossen Swiss Army Band, nach Australien. Armin Oswald im roten Chuttäli grüsst mit einem "Adler Bier" aus Schwanden (Bildmitte). (Bild: Armin Oswald)

Ein bilaterales Prost aus Sydney mit "Adler Bier"! Armin Oswald, in Näfels aufgewachsen, ist ein Heimweh-Näfelser geblieben und kehrt immer wieder mal auf einen Kurzbesuch in die Schweiz zurück. Der strahlende ehemaliger Näfelser Klosterschüler ist gewissermassen sogar "Botschafter" für das Schwander "Adler Bier" (siehe auch Preisliste auf dem weissen Plakätchen im Hintergrund oben links oben im Bild "Adler Bräu $ 7.00")). Er ist auch Mitglied bei den Swiss Yodlers of Sydney.

Vor Jahren brachte er den ganzen Club nach Näfels. Übernachtung im Massenlager im Restaurant Aeschen und Auftritt im Kursaal in Bad Säckingen.

Signet der Swiss Yodlers
Signet der Swiss Yodlers
Armin Oswald, Dritter von rechts. Swiss Yodlers vor prominenter Kulisse!
Armin Oswald, Dritter von rechts. Swiss Yodlers vor prominenter Kulisse!
50 Jahr-Jubiläum der Swiss Yodlers- Der Näfelser Armin Oswald, Dritter von links, vaterländisch die Hände in den Hosensäcken.
50 Jahr-Jubiläum der Swiss Yodlers- Der Näfelser Armin Oswald, Dritter von links, vaterländisch die Hände in den Hosensäcken.

Samstag, 2. Februar 2019 (Lichtmess)

 

Trouvaille

 

Als die Staublaui auf Sulzboden elf Hütten zerstörte

 

Dieser Tage entdeckte ich dokumentarische Zeugnisse vom verheerenden Einwirken der Staublaui, die von der Schaafblanggä kam...

 

Im Winter 1953 fegte eine Staublaui von den steilen Hängen der "Schaafblanggä" im mitt-leren Sulzboden elf Hütten weg. Die obigen Foto wurden  am 16. Mai 1954 aufgenommen.

Fotograf unbekannt, wahrscheinlich Martin Müller-Landolt (Bicotin).


Montag, 21. Januar 2019

 

Trouvaille

 

Fritz Landolt-Hauser, genannt "Tschachenfritz"

 

Fritz Landolt-Hauser, im Volksmund "Tschachenfrtz" genannt, Kaufmann. Neben seiner engagierten Tätigkeit als Unternehmer der Firma MIRASAN Kosmetik- produke, Obererlen Näfels, pflegte auch seine musische  Seite und schrieb Ge-dichte und Verse, die es wert wären, veröffentlicht zu werden.

 

Geboren am 15. Dezember 1923 - Gestorben am 7. Dezember 1979.

Verheiratet mit Marie Theres Hauser (Wegwarte), Heirat: 21. April 1951.

 

Kinder:

 

                                                 1952: Esther Maria Theresia

                                                 1953: Patrik Fridolin Eugen

                                                 1954: Sigrid Klara Anna

                                                 1957: Beatrice Regina Elisabeth

                                                 1959: Cornelia Pia

                                                 1961: Silja Patricia

                                                 1962: Elmar Peter Nikolaus

                                                 1963: Wilma Andrea Maria

 

Unvergessen sind seine volksnahen Engagements als Regisseur von Volksthea-tern der Bauerngruppe in der "Walhalla"  und der Jungmannschaft im "Schützen-hof". Eine kleine Reminiszenz an seinen Humor ist die folgende Grusskarte mit seiner Handschrift:

"Auf dass dein edles Haupt nicht unter das Schafott falle!

Unterhaltsame Stunden wünschen Dir die Obererler.

Weihnacht 1976"

 

Ein Beispiel seiner poetischen Ader ist das Gedicht "Sehnsucht", das auf der Danksagung verewigt ist:

 

Sehnsucht

                                                 

                                                 Ich habe den

                                                 schwankenden Steg

                                                 erreicht,

                                                 den die weissen

                                                 Vögel der Hoffnung

                                                 umkreisen.

                                                 

                                                 Grau ist der Himmel,

                                                 nur in der Ferne

                                                 blau.

 

                                                 Im glühenden Licht

                                                 des Abends

                                                 leuchtet der Berg

                                                 meiner Sehnsucht.

 

                                                 Gestalten des Aethers,

                                                 nehmt mich

                                                 auf Eure Schwingen!

 

                                                 Tragt mich zum

                                                 Gipfel, wo der Quell

                                                 des Lebens entspringt!

 

                                                 Lass mich Dich

                                                 schlürfen, o Gischt

                                                 der Erfrischung!

 

                                                 Erquicke mich,

                                                 wie der Tau die

                                                 Rose des Sommers!

 

                                                 Zu Dir will ich

  mich neigen

          und noch einmal

          blühn wie Astern

     im Abendlicht

           des dämmernden

                                                 Tages!

 

 

12. 1. 75

 

Fritz Landolt, Näfels

 

-------------------------------------------------------------------------------------------------

Fritz Landolt, "Tschachenfritz" - Jugendbildnis

Foto: Josef Hauser, Fahrtsplatz / aus: Näfelser Geschichte(n)

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

...und mit Hut, Mantel und Mappe!

Fritz Landolt auf Geschäftsreise, vermutlich in Italien


Freitag, 18. Januar 2019

 

Was es nicht alles gibt!

 

Obersee auf Acrylglas

Dieser "Obersee" in Acryl wird per Email angeboten. Er zeigt eine frühmorgendliche  Aufnahme von Osten gegen Westen mit Brünnelistock (mit Hut) und Bären-Soolspitz ("Söligrat und Sölihals"). Speziell: Die Tiefenwirkung des Bildes lässt den Obersee viel länger erscheinen, als man ihn bei einer Rundwanderung um den See wahrnimmt.

Grösse: 100x100cm, auch auf Echtglas erhältlich.

 

Glasbild "Näfels" von DEKOGLAS

in verschiedenen Grössen aus Glas einteilig, Zimmer Wand Bild

·         Artikelnummer: ixldev-17134

·         90 Stück auf Lager

€ 152.39 € 32.10

 

 

 Quelle: https://www.ixldev.com/index.php?main_page=product_info&products_id=17150


Dienstag, 15. Januar 2019

 

Trouvaille aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs

 

Näfelser Luftschutz

  

Luftschutzmannen von Näfels hinter dem Schulhaus

 

 

1

 

Tschudi-Fulin

 

Josef

 

dr groossg'grindet Tschuudi

 

2

 Müller

Samuel

dr Schtäi Sämi

 

3

 ?

 

 

 

4

 Müller

Johann

dr Naazi Schang

 

5

 Gallati

Karl

dr Trächsler Kari

 

6

 Schwitter

Kaspar

ds  Chlausä Chäpp

 

7

 Feldmann

Adolf

dr Hüössäli Dölf

 

8

 Schwitter-Müller

Johann

ds Kaffituni Johann

 

9

 Fischli

Jules

ds Schtützlers Juli

 

  10

 Schwitter

Gerold

dr Hörali Gerold

 

11

 Schwitter

Fridolin

dr Büürschtähölzler

 

12

 Fischli

Josef

dr Määndig Sepp

 

13

 Ackermann-Fischli

Reinhard

Maa vu ds Bluderis Angelika

 

14

 Müller

Albert

dr Konsuum-Bärti (?)

 

15

 Feldmann

Albert

dr Ziperi-Bärti

 

16

 Tschudi

Fritz

ds Profiitä  Fritz

 

17

 ?

 

 

 

18

 Landolt

Emil

ds Chüpferis Emiil

 

19

 Schwitter-Kappeler

Julius

dr Wagner Juli

 

20

 ?

 

 

 

21

 Hauser

Johann

ds Hasä Johann

 

22

 ?

 

 

 

23

 ?

 

 

 

24

 Feldmann-Speck

Alfred

dr Schpäggä Freedi

 

25

 Fluri-Artho

Alois

dr Fluri

 

 

 

 


Sonntag, 6. Januar 2019

 

David McLion - das Genie von Glarus Süd

 

Auf meine Neujahrswünsche mit beigelegtem "Jahreskaländer" mit 365 Sprüchen reagierte David McLion mit dem folgenden Schnappschuss: 

Ein Bildkomposition wie sie nur David McLion spontan einfach hinkriegt.

 

Die dunkle Brille hat allerdings einen ernsten Hintergrund. David McLion kämpft

derzeit mit seiner Sehfähigkeit und musste und muss sich Augen-OPs unter-ziehen. Ich wünsche ihm von hier aus alles Beste, guten Verlauf der OP und ra-sche Heilung!

 

Übrigens stammt das Bild als Titel dieser Rubrik von David McLion.

Wer sich gerne mal mit den kreativen Geist David austauschen möchte, tippe einfach ein:

 

https://oxovitao.wordpress.com/about/

 

David McLion

 

Quelle: https://oxovitao.wordpress.com/category/david-mclion/page/2/


1. Januar 2019

 

Ä guäts Nüüs!!!

 

 

Ds Läbä-n-isch schiär we-n-ä Chilbi

 

 

 

        Äimaal isch im Doorf im Jahr

      Chilbiziit mit Schtänd,

      fäil isch allerhand für Waar,

      wo d Lüüt tedlä chänd.

 

      Schifflischaugglä, Riitschuäl au,

      Jakob und Balüü,

      Polzägwehrstand mit’rä Frau,

      Härrschafft isch daas schüü!

 

      Zwee Tääg schpeeter isch verbii;

      alles hätt äs Änd,

      Freud und Läid und Lumpärii,

      we-mer alli gsänd.

                                                 -y.

 

 

Die farbige Zeichnung ist 1952 in der Klosterschule im Zeichnungsunterricht ent-standen. P. Gerardin Bernet OFMCap (Bruno Bernet) forderte uns auf, etwas aus dem Dorfleben in Näfels als Freihandzeichnung festzuhalten.

 

Die «Chilbi» war für uns Kinder - als das Dorf noch eine geschlossene Gemein-schaft war - ein unvergessliches Erlebnis. Tingeltangel, der Geruch von Magen-brot und gebrannten Mandeln, viel Volk, Glacéstand, der Billige Jakob, der laut-stark und theatralisch seine Waren anpries, die Ballonfrau, der weiss gekleidete Fussbalsam-Verkäufer, der Mann, der mit Ochsengallenseife Tinte von weissen Hemden entfernte, der Möbelpoliturhändler, der Kratzer auf dem hölzernen Näh-maschinenaufsatz wegpolierte, die «Schalleri», bei der man um Geschirr lötter-len konnte, Murers Schifflischaukel, die Reitschule «Äblitüüti» oder «Helleri» oder «Füüfertritschgä» und die Schiessbude mit dem rothaarigen Fräulein… zwei Tage nur, Symbol für die Kürze unseres Menschenlebens…

 

 

Fridolin Hauser, Gerbi 34, 8752 Näfels,

055-612 35 13 

hauserfridolin@bluewin.ch

www.hauserfridolin.ch

Bilder: Kapuzinerkloster Olten