Das

 

  Bild

 

  der

 

  Woche

 

  2020

West-Portal im Konstanzer Münster:

Epitaph für Weihbischof Georg Sigismund Miller (1615-86). Er weihte 1667 die Kapelle im Freulerpalast Näfels, 1679 das Kloster auf dem Burgstock ein. (Foto: David McLion, Schwanden)


Mittwoch, 23. September 2020

 

 

Marianne Lienhard ist Frau Landammann

Der Landrat hat heute Mittwoch in Vertretung der Landsgemeinde die 52-jährige Regie-rungsrätin Marianne Lienhard (SVP) einstimmig als Frau Landammann (Regierungs-präsidentin) gewählt. Als Stellvertreter wurde für die kommenden zwei Jahre ebenfalls einstimmig der 41-jährige Regierungsrat Benjamin Mühlemann (FDP) gewählt.


Dienstag, 15. September 2020

 

Podium GR-Ersatzwahlen

 

Zwei Sitze - fünf Bewerbungen

 

Das Podium wird aufgezeichnet

abrufbar unter

 

 

www.zukunft.gl/streaming

 

Zukunftsbüro Glarus
8868 Oberurnen
 hallo@zukunft.gl

 

 

 

Heute in einer Woche...

 

...wissen wir mehr!


Dienstag, 8. September 2020

 

Flyer Podium Stand: 8. Sept. 2020

 


Montag, 7. Sept. 2020

 

Gemeinderatswahlen: ... dann sind es nun bereits fünf!

 

Oliver Gupta, Mühlehorn

 

 

 

 

Der Flyer, siehe weiter unten, ist bereits Geschichte! In den morgigen "Glarner Nachrichten" (Südostschweiz-Glarus) Frontpage meldet sich ein weiterer Kandidat für die GR-Ersatzwahl Glarus Nord.

Wie der Glarner Tageszeitung zu entnehmen ist, ist Oliver Gupta parteilos, kandidiert aber als "Mitinitiant der IG Mühlehorn-Walensee". Diese IG sei im Dezember 2019 gegründet worden und setze sich für die Überdachung der Autobahn in Mühlehorn ein.

 

Gupta habe nach der Lehre als Hochbauzeichner ein Wirtschaftsstudium absolviert und Managementerfahrung bei renommierten Schweizer Unternehmen gesammelt.

 

Den genauen Wortlaut entnehmen Sie bitte den morgigen "Glarner Nachrichten", Nr. 209, Frontpage.

 


Sonntag, 6. September 2020

 

Wird aus "CVP"  Die Mitte ?

Das neue Logo der CVP, die sich als "Christlich-Demokratische Volkspartei" verabschieden möchte und neu "Die Mitte" heissen würde und damit ihre Position im Parteiengarten betonen will, ist in der Sonntagspresse vorgestellt worden.

Prompt haben Witzbolde mit Wortspielen und Veränderungen des spiegelverkehrten leicht fragmentierten C ihre Fantasie beflügelt.

 

Die Wortspiele sind u.a.

 

Die Bitte

Die Dritte

Die Dritten

Die Fritte

Die Gitte

Die Quitte

Die Schnitte

Die Schritte

Die Sitte

Die Titte

Die Tritte

Die Witwe

 

Geblieben ist die orange Farbe (die ja auch die Hausfarbe der MIGROS ist).

 

Fachleute beurteilen diesen Logowechsel als positiv, finden das orangefarbene spiegelverkehrte Fragment-C als wichtig. Die Übernahme der Bezeichnung "Die Mitte" halten viele für wenig aussagekräftig. Dagegen ist einzuwenden, dass die klaren Abgrenzungen zwischen den Parteien immer schwieriger wird. Tendenziell scheinen sich eher Extreme abzuzeichnen. Politiker beklagen eine Polarisierung zwischen Rechts und Links. Diese Bezeichnung ist von der Parlaments-Sitzordnung abgeleitet und zwar aus der Sicht des Vorsitzenden (Nationalratspräsident). Aus seiner Sicht sitzen links ("linke Parteien" SP, Grüne...), rechts FDP, SVP...). Insofern ist die Idee einen Block der Mitte zu bilden verständlich. zumal sie Zuflucht für andere Parteien des mittleren Bereichs wie BDP, EVP... ermöglichen. Falls dies gelingt - so wohl die Absicht - würde "Die Mitte" im Wettstreit zwischen links und rechts zum "Zünglein an der Waage".

 

Im Wandel der Werte, die gekennzeichnet sind durch immer weniger Konturierung, könnte die Spekulaton Links - Mitte - Rechts zu einer gangbaren Kultur werden.

 

Noch wird aber parteiintern diskutiert und der angekündigte Schritt einer parteiinternen Urabstimmung vorgelegt.

On verra!


Samstag, 5. September 2020

 

Wahlpodium Glarus Nord

 

Zwei Sitze - vier Bewerbungen


Dienstag, 1. September 2020


Gemeinderatswahlkandidat Christian Beglinger

rückt als Landrat nach 

 

Auf Grund der Wahlergebnisse bei den Landratswahlen (Proporz) rückt Christian Beglinger als Nachfolger von Pascal Vuichard GLP nach. Ob diese Botschaft einen Enfluss auf die Gemeinderatswahlen hat, ist schwer zu sagen. 

Der neue Landrat Christian Beglinger GLP


Dienstag, 1. September 2020

 

GR-Ersatzwahl Glarus Nord

 

Mit Priska Grünenfelder bewirbt sich eine Frau

 

Heute Morgen erscheint in den "Glarner Nachrichten" (Südostschweiz-Glarus) eine weitere Kandidatur für die Gemeinderat-Ersatzwahl. Zu den bisher bekannt gewordenen Kandidaturen kommt ein Frau. Die SP Glarus Nord schickt Prika Grünenfelder ins Rennen und möchte eine zweite Frau im siebenköpfigen Gemeinderat.

Angestrebt wird ein öffentliches, überparteiliches Podium im"Jakobsblick", Niederurnen, entweder am Donnerstag, 17. Okt. oder Freitag, 18. Oktober 2020 um 19.30 bis max. 21 Uhr.

Behördlicherseits ist unter Sicherheitsauflagen eine Durchführung möglicht (Vorgaben Kanton und Gemeinde)

(Der folgende Text ist entnommen aus den "Glarner Nachrichten" (Südostschweiz Glarus) Nr. 203. Di 1. September 2020, Frontpage)

 

Dann sind es also vier: (alphabetisch)

 

                        Christian Beglinger, GLP

                   Priska Grünenfelder, SP

                   Daniel Landolt, CVP

                   Fritz (oder Fridolin) Staub, SVP

 

Ob noch weitere Kandidaten in petto sind?

                   


Montag, 31. August 2020

 

Pius Flepp-Leiser - Näfelser Tüftler des Jahrhunderts

 

1926-2020

 

Nach mehrjährigem Leiden erlöst

 

Pius Flepp - ein Tüftler wie keiner weit und breit (Quelle: Südostschweiz-Glarus, 4. Juni 2013, S. 5)
Pius Flepp - ein Tüftler wie keiner weit und breit (Quelle: Südostschweiz-Glarus, 4. Juni 2013, S. 5)

 

Nachruf folgt....

 

* 10. August 1926  Pius Johann Curdin Flepp von Disentis/Mustèr, des Johann Karli und der Benedicta Luzia Candinas

 

Heirat 26. Mai 1956 in Näfels mit

 

*7. Oktober 1932 Hildegard Anna Elisabeth von Näfels, des Alfred und der Anna Maria

Leiser-Schwitter

Pius Flepp im Element beim Kreieren eines Schuhs (Foto: Fam. Flepp)
Pius Flepp im Element beim Kreieren eines Schuhs (Foto: Fam. Flepp)

In memoriam

 

Pius Gion Curdin Flepp-Leiser

10. Aug. 1926 - 20. Aug. 2020

 

 

Der tüchtige Schulmachermeister mit speziellen Kenntnissen der Ortho-pädieschuhmacherei war ein urchiger Bündner und wurde zum wasch-echten Näfelser. Geboren als erster Junge nach vier Mädchen und vor vier Brüdern und einer Schwester wuchs er in der grossen Familie auf Der Vater war Maurer und Kleinbauer. Pius war im Sommer auf den Alpen Geiss-, Schaf- und Kuhhirt. Als 13-jähriger musste er im Zweiten Weltkrieg des Vaters Aufgaben übernehmen, weil dieser zum Aktivdienst eingezogen worden war.

 

Eigentlich wollte er schon immer Schuhmacher werden, musste aber die Maurerlehre absolvieren. Mit 21 Jahren holte er die Schuhmacherlehre in Embrach ZH nach.

Im Glarnerland gelandet ist er wegen der Hochzeit seines Bruders Viktor, der in Oberurnen die Cousine seiner späteren Frau Hildegard heiratete. Als Pius diese als  Brautjungfer erblickte, war es um ihn geschehen. Er verliebte sich fürs Leben. 1956 heirateten sie. Doch das junge Paar lebte in Glattbugg, wo Pius eine Stelle als Gipser hatte. Sein Heimweh und die zu strenge Arbeit als Gipser bewogen ihn, sich 1958 in den Heimatort seiner Frau als Schuhmacher selbständig zu machen. Seine erste kleine Bude eröffnete er an der Rösslistrasse 22, bei der Grossmutter von Hil-degard. Seine Tüchtigkeit und solide Arbeit brachten ihm sehr bald einen grossen Kundenkreis. Er stelle einen Mitarbeiter ein. Dazu war eine grössere Werkstatt im Unterdorf war notwendig.

 

Ende 1960 konnte der Allrounder und Alleskönner Pius in der Risi ein älteres Haus erwerben und baute es jeweils abends in ein gemütliches Heim um. Dort wuchs die  blühende Familie mit Reto, Gabi, Karin und Renata glücklich auf. Inzwischen sind fünf Enkel und ein Urenkel dazugekommen.

 

1979 erwarb er die einfache Heuerhütte von Hildegards Götti auf dem Ällenboden und machte daraus ein Bijou und Paradies für Familie, Kinder und Kindeskinder. Pius, ein unverbesserlicher, fantasievoller Tüft-ler baute dort nicht nur eine Dusche, mit velobetriebene Pumpe, sondern kreierte eine Einrichtung, die das Wasserholen in der weiter unten sprudelnden Quelle, ersparte. Auf Alteisenlagern fand Pius ausgediente Waren, aus denen er Neues bastelte. Das erste Velo für eine Tochter kreierte er aus zwei alten, weggeworfenen Zweirädern. Seine Lust am Tüfteln zeigte sich auch in einem kleinen Windrad, mit deren Windkraft zwei selbstgebastelte Figuren, Holz sägten. Es gab kaum etwas, was ihn nicht zu inspirieren wusste.

 

Politisch war er eifriges Mitglied der damaligen CSP. Als eifriger, langjäh-riger Sänger wurde er hochverdientes Männerchor-Ehrenmitglied. Jahr-zehntelang war er mit Hildegard im Samariterverein aktiv. Seine Beliebt-heit im Dorf war nicht nur Folge seiner beruflichen Kompetenz und Zuverlässigkeit, sondern auch seines redlichen, freundlichen und offenen Charakters. Als einer der ersten bewarb er sich für eine Alterswohnung im Haus Letz 17

 

Ab 2015 erfasste ihn eine schleichende Krankheit bis zur totalen De-menz. Drei Jahre später war der Wechsel ins Altersheim unumgänglich. Er fand dort liebevolle Pflege und durfte dort zehn Tage nach seinem 94. Geburtstag und nach 64-jähriger Ehe friedlich einschlafen. Pius Flepp hat reichlich Spuren hinterlassen. Fridolin Osterhazy 

 


Samstag, 29. August 2020

 

.. endlich entdeckt

 

DIE BURGEREI AN DER RÖSSLISTRASSE NÄFELS

War ausgezeichnet!

Schneidiger Service!

Angenehme Atmosphäre! 

 Fensterplatz


Freitag, 28. August 2020

 

Ein hochverdienter, waschechter Näfelser ist nicht mehr:

 

Ruedi Hauser-Schwitter (1923-2020)

   

Er war mir ein lieber Nachbar, Freund und ein Vorbild, wir vermissten ihn als

Nachbar sehr, seit er sein Wohnhaus zum Eintritt ins Altersheim verliess, dem ursprünglichen Sigristenhaus mit der Aufschrift "Gott schütze unsere Heimat". Er hatte dort seine Frau fürs Leben gefunden, Annemarie Schwitter, die ihm nach schwerer Krankheit um viele Jahre vorausging.

Vier muntere Kinder erwuchsen dieser Ehe: Marianne, Ruedi, Martina und Thomas.

Er selber war als zweites Kind des bekannten Schneidermeisters Hermann und Mathilde Hauser-Vogel mit sieben Geschwistern aufgewachsen.

 

Beruflich ein aufgeweckter Kaufmann, war er viele Jahre Regional-Verkaufschef der Néstle AG. Nebenberuflich hoch engagierter Kirchenrat und Kirchenvogt, der gemäss Kirchlicher Chronik II 1981 bis 1995 Kirchenvogt war und bis 1996 auch Delegierter im Kantonalen Katholischen Kirchenrat. Lange Jahre wirkte er je-weils bei Abstimmungen und Wahlen als Stimmenzähler. Politische Ämter über-nahm er nur innerhalb der Pfarrgemeinde und in der Landeskirche und war eine der kirchenpolitisch tragenden Säulen in Dorf und Kanton.

 

Solange er es gesundheitlich schaffte, war ein regelmässiger Teilnehmer beim "Gärbifäscht" jeweils am letzten Feriensamstag, als sich die Anwohner des Gerbi-Quartiers zum fröhlichen Feiern trafen.

 

Legendär ist und bleibt seine sehr konsequente, kämpferische Rolle, wenn es um Kirchenfinanzen ging.

 

Als Mitmensch war ein feiner, loyaler und fröhlicher Mann, den wir sehr vermis-sen werden.

Er heiratete am Bruderklausentag, 25. September 1950, er starb am Augustinus-tag, 28. August 2020. Dessen Zitat charakterisiert Ruedis Charakter und Leben:

 

Bedenke:Ein Stück des Weges liegt hinter dir, ein anderes Stück hast du noch vor dir. Wenn du verweilst, dann nur, um dich zu stärken, aber nicht um aufzugeben.

 

Todesanzeige:

"Glarner Nachrichten (Südostschweiz-Glarus) Nr. 201, Sa 29. August 2020,

Seite 21


Freitag, 28. August 2020

 

GR-Ersatzwahl Glarus Nord

 

wänn's zwäitälet, so drittälets!

 

Dritter Kandidat Fridolin Staub

Quelle: Glarner Nachrichten (Südostschweiz-Glarus) Nr. 200, Fr 28.8.2020, Frontpage


Donnerstag, 27. August 2020

 

Rarität

 

Luftaufnahme Kloster Einsiedeln 1960

 

Fotograf: Hermann Geiger, Sitten

Diese einmalige Luftaufnahme ist sechzigjährig. Sie zeigt die Aufsicht auf die Anlagen des Klosters Einsiedeln. Einsiedeln im Schnee. Die Spuren führen zum Hauptportal über die breit angelegte Treppe mit dem Arkaden, wo die "Schtändligurren" Pilgerandenken und Schafböcke verkauften. Linkerhand, just bei der Kreuzung der Eisenbahnstrasse und der Hauptstrasse zum Sihlsee steht das "alte Schulhaus", in dessen Parterre der Gemeindesaal für die Durchführung der Bezirksgemeinden war. Links unterhalb des Parkes vor dem Schulgebäude der "Einsiedler Hof" und herwärts daneben das "Hotel Drei Könige", das anfangs der siebziger Jahre abgebrannt ist. Dort, wo sich davor heute lauter Parkplätze befinden, ist das damalige "Adlermätteli". Heute ist am "Martinsmärt" und am "Gallämärt" Jahrmarkt mit Ständen.

Die gerade Strecke mit der Allee führt zum "Einsiedler Friedhof". Waagrecht daneben, rechts neben der Bildmitte, befindet sich der "Sankt Meinrad", ein Aussichtspunkt mit einer Rondelle, die durch einen schmiedeisernen Zaun ge-schützt ist, in deren Mitte die Statue des "Sankt Mäinrad" steht. Von dort führt ein kleiner Weg hinauf zum "Vogelherd" mit der Baumgruppe, ebenfalls ein traumhaft

schöner Aussichtspunkt. Ganz am oberen Bildrand ist das "Birchli", das an den Sihlsee anstösst (Sihlseestaumauer erbaut 1937).

 

Hinter dem Friedhof fehlt der heute grosse Parkplatz und vor dem Friedhof der Kinder-Skilift (im Volksmund "Liichäschlepper"), der zum "Sankt Meinrad" hoch-führt. Ebenso fehlt der grosse Skilift hinter dem Friedhof, ab Parkplatz, zum "Fry-

herräbäärg". In Bildmitte am rechten Rand befinden sich Heustallungen des Klosters Einsiedeln.  Das Gebiet zwischen Kloster und Friedhof bis hinauf auf den "Fryheräbäärg" ist heute beliebtes Skigebiet.

 

(Das Bild wurde mir von Ruedi Zimmermann, Autschachen, Näfels, vermacht. Er

arbeitete viele Jahre bis zu seiner Pensionierung im "Unterirdischen Armeespital"

das sich links der Strasse zum Birchli befand. Es wurde in den achtziger Jahr er-baut.)


Mittwoch, 26. August 2020

     

Gemeinderats-Ersatzwahlen Glarus Nord

 

Nun sind die ersten Kandidaten publik! Die Gemeinderats-Ersatzwahlen für Gemeinderat Hansjörg Stucki und Gemeinderat Pascal Vuichard stehen am 27. September 2020 bevor. Die CVP bewirbt sich mit Daniel Landolt-Tremp, Näfels, die GLP portiert Christian Beglinger. Damit wären eigentlich die Vakanzen bereits abgedeckt. Gespannt warten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, ob noch weitere Kandidatinnen oder Kandidaten zur Wahl antreten werden. In der Regel sind Gemeinderatswahlen Personenwahlen, das heisst, oft wird die Parteizugehörigkeit zweitrangig (wie übrigens die Regierungsratswahlen auch).

 

Ob die übrigen Parteien wie SP, FDP, BDP, SVP und Grüne mit Wahlvorschlägen aufwarten oder ob "wilde" Kandidaturen aufkommen,, ist ungewiss.

 

Die derzeitigen Gemeinderäte gehören folgenden Parteien an:

 

                      Thomas Kister, Gemeindepräsident: SP

                      Bruno Gallati, Gemeindevizepräsident: CVP

                      Kaspar Krieg, Gemeinderat: SVP

                      Sibylle Huber, Gemeinderätin: Grüne

                      Dominik Stüssi, Gemeinderat: BDP

 

                      die scheidenden Gemeinderäte

 

                      Hansjörg Stucki, parteilos

                      Pascal Vuichard, GLP

 

 

Im folgenden sind die im "Fridolin", Schwanden, vom 27. August 2020, Nr. 25, Seite 7, angekündigten Kandidaten:


Montag, 24. August 2020

 

Generationen vergehen - Dokumente bleiben

 

Polnische Internierte danken Näfels und Oberurnen

Diese Tafel wurde vom ranghöchsten Offizier der polnischen Internierten den Gemeindepräsidenten Josef Landolt-Müller, Näfels, und Emil Noser, Oberurnen, überreicht. Eine Gruppe von polnischen Studenten u.a. auch der erwähnte Architekturstudent Bem Zbigniew, der diese Tafel entworfen und gestaltet hatte. Der Originaltext ist abgeschrieben und im "Dr ghülpet Bott, Sulzbodäziitig" am 1. August 1976, Seite 14ff. veröffentlicht.


Schriftdeutsch

 

"Die polnischen Artilleristen des 2. Warschauer Artillerie Regiments, übergeben am 19. Juli 1941, also am Jahrestag ihres Grenzübertritts, diese Dankesurkunde den löblichen Gemeinden Oberurnen und Näfels in dankbarer Anerkennung für die edle Haltung und das vollkommene Verständnis des Schweizervolks für das Schicksal der polnischen Heimatlosen. Diese Urkunde, vom polnischen Architektenaspiranten Bem Zbigniew entworfen, ist von polnischen Händen gemacht worden und mit dankbarem Herzen den löblichen Gemeinden Oberurnen und Näfels am 5. Oktober 1941 übergeben worden."

 

Eine zweite Tafel wurde auf Sulzboden an Fritz Landolt-Müller, Zeichner-Fritz, übergeben. In seiner Hütte übernachteten die Offiziere der "Sulzbodenpolen" mit folgendem Text:

Schriftdeutsch

 

"Anno Domini 1941 nach Christi Geburt - im 650. Jubiläumsjahr der Gründung der Schweizerischen Eidgenossenschaft - im 975. Geburtsjahr der Taufe von Polen, als Dr. Wetter Bundespräsident in Bern ist, Dr. J. Gallati Landammann des Kantons Glarus, J. Müller Gemeindepräsident in Näfels und E. Noser Gemeindepräsident in Oberurnen sind,  als Wladyslaw Raczkiewicz Präsident der Republik Polen, Wladyslaw Sikorski

Ministerpräsident und Oberbefehlshaber der polnischen Armee, Brigadegeneral Bronislaw Prugar-Ketlig Kommandant der 2. Jägerdivision, die im freien Schweizerland herzliche Gastfreundschaft gefunden haben, als Oberstleutnant Klaudiusz Reder Kommandant des 2. Artillerieregiments ist, haben am 5. Oktober die Soldaten des bereits genannten Artillerieregiments als Andenken an ihren Aufenthalt und ihre Arbeit in Oberurnen, bei der Übergabe des von ihnen erstellten Denkmals dieses Dokument selbst gemacht und eigenhändig unterzeichnet.

W. Giess?iek ? , Lt."

 

Diese zweite, etwas ausführlichere Urkunde hängt nach wie vor in der Ferienhütte des Enkels von Fritz Landolt, Zeichners, Claude Laurent, auf Sulzboden.

 

Dem verantwortlichen Leiter der "Sulzboden-Polen, Gemeinderat und Alppräsident Fritz Hauser-Holzer (1879-1961) wurde die untenstehende Erinnerungsfotografie überreicht und auf der Rückseite mit deren "Autogrammen" versehen.


Montag, 17. August 2020

 

Jean Landolt's Vermächtnnis

 

Obersee als Werbefoto für die Produkte der Gewürzmühle und das Teegeschäft Näfels

  

Diese Farbfotoaufnahme des Obersees ist im Original 20 x 14.5 cm gross, illustr. durch Jean Landolt, diente 1910 als Prospekt für "Jean Landolt Näfels" "Ottimi Prodotti Igienici" oder wie der im Titelblatt der herausgegebenen Schrift "Von nah und fern", Hygienische Produkte Naefels". Das obige Bild war eine Beilage zu dieser dreiunddreissig Seiten starken Schrift.

 

Beachten Sie den speziellen Beitrag unter "Dies+Das" Dienstag, 18. August 2020.

 

(Quelle: Bild und Schrift sind im Archiv von Josef Fischli-Kuster)