Das

 

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  der

 

  Woche

 

  2021

West-Portal im Konstanzer Münster:

Epitaph für Weihbischof Georg Sigismund Miller (1615-86). Er weihte 1667 die Kapelle im Freulerpalast Näfels, 1679 das Kloster auf dem Burgstock ein. (Foto: David McLion, Schwanden, 1942-2021)



Dienstag, 18. Januar 2022

 

Franz Hensler-Kälin gestorben

 

Musiklehrer, Leiter Musikschule, Dirigent 

 

Soeben vernahm ich die traurige Kunde, dass meine ehemaliger Kollege Franz Hensler-Kälin, Einsiedeln, verstorben sei. Er war der erste Musiklehrer an den Schulen des Bezirks Einsiedeln gewesen. Ich war damals Rektor der Schulen des Dorfes Einsiedeln und der umliegenden Viertel Bennau, Trachslau, Egg, Gross, Willerzell und Euthal und beantragte beim Bezirksrat zwei Musiklehrer mit der Absicht, mindestens einen zu bekommen. Gemäss einheimischer Einsiedler Logik ging diese Spekulation auf. Franz Hensler wurde als erste Musiklehrer gewählt und wurde beauftragt, eine Musikschule aufzubauen. In der neu bestellten Musikschulkommission waren vom Kloster auch die beiden bekannten Musikfachleute P. Roman Bannwart und P. Daniel Meier dabei.

Franz Hensler war als Musiker, Chorleiter, Organist und Musikschulleiter ein Be-griff. Er hat viele Jahre den Männerchor Einsiedeln und die Musikgesellschaft Konkordia Einsiedeln dirigiert. Seine musikalischen Talente widmete er noch nach seiner Pensionierung einzelnen Chören oder half bei Organistendiensten aus. Er hat das musikalische Kulturleben in Einsiedeln über Jahrzehnte geprägt.

 

Todesanzeige im "Einsiedler Anzeiger"
Todesanzeige im "Einsiedler Anzeiger"

Franz war der Sohn von Urban Hensler, führende Persönlichkeit und Bezirksammann in Einsiedeln, Josef, langjähriger Postverwalter, wurde Landschreiber. Die Familie hatte den Beinamen "ds Länzä", was vom Vorfahren Lorenz abgeleitet war.

 

Im "Einsiedler Anzeiger" vom 18. Januar 2022 hielt der Chronist folgende kurze Würdigung fest:

 

 

«Er prägte jahrzehntelang die Musikszene im Klosterdorf, durfte grosse Auftritte feiern und baute aus dem Nichts eine Musikschule auf, welche dieser Tage ihren 50. Geburtstag feiern kann. Die Rede ist unverkennbar von alt Musikdirektor Franz Hensler. Doch nun hat ein musikalisch bewegtes Leben sein Ende ge-funden: Am 14. Januar ist Franz im Alter von 93 Jahren gestorben. Musik darf man getrost als sein Lebenselixier bezeichnen, das er bis ins hohe Alter täglich «eingenommen» hat. Sie war «seine Medizin», die ihn auch im neunten Jahr-zehnt jung erhalten hat.

Wie gross seine musikalischen Verdienste tatsächlich sind, lässt sich unter anderem an der Zahl 16 ablesen: So viele Ehrenmitgliedschaften in Vereinen und Verbänden hat sich der Verstorbene in seinem Leben erworben! Eine wohl ein-malige Leistung, in all seinem Tun und Wirken war ihm die Nachwuchs- und Jugendarbeit immer ein spezielles Anliegen. Beispielsweise ist dank ihm die Jugendmusik Einsiedeln Wirklichkeit geworden.

 

Auch wenn heute die Gedanken dem Verstorbenen gehören, muss man seine Frau Trudi Hensler-Kälin ebenso in diese kurze Würdigung einschliessen. In den fast 68 Jahren ihres gemeinsamen Lebens stand sie fest an der Seite ihres Ehemannes, unterstütze und förderte ihn. Ihr darf die herzliche Anteilnahme viel-er Menschen gewiss sein. – Die Urnenbeisetzung findet am 26. Januar statt. Man beachte die Todesanzeige in der heutigen Ausgabe.»

Handyaufnahme aus dem EA freundlicherweise z Vfg gestellt von Sepp Ochsner.
Handyaufnahme aus dem EA freundlicherweise z Vfg gestellt von Sepp Ochsner.

Samstag, 15. Januar 2022

 

Trouvaille

 

Dorfinterner Luftsschutz im Zweiten Weltkrieg

 

mit bekannten Näfelsern

Erinnerungsbild aus den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Waschechte Näfelser als Luftschützler: v.l.n.r.: Josef Müller, Sohn des bekannten Kunstmalers Florin Müller, (*1. Mai 1912-2004), Emil Landolt, Zahntechniker, (*8. August 1906-2012), ältester Nàfelser aller Zeiten, Johann Landolt-Feldmann, "Franzäli Johann" (1904-1993), Josef Hauser, Fotograf und Kunstmaler (29. März 1894-15. Mai 1988), Jules Weber-Landolt, Apotheker der "Fridolins-Apotheke" beim Schulhaus, Oberleutnant (1900-1967) Franz Landolt-Hofstetter, "Paschterfranz" (22. November 1899-3. November 1979), Hans Gallati-Holitsch, "Sassella-Hans", (15. Mai 1902-22. Februar 1975), Josef Fischli-Zai, "Siggärädiä". Giessenbrücke (29. März 1894-5. September 1979).
(Aus der Fotosammling von René Rüegg)


Mittwoch, 12. Januar 2022

 

 

Propst Harald Eichhorn, Chorherrenstift Beromünster

Hauptzelebrant und Festprediger

am Fridlini In Bad Säckingen

6. März 2022

 

Aus zuverlässiger Quelle war eben zu erfahren, dass unser ehemaliger Pfarrer und Dekan Harald Eichhorn am diesjährigen Grossen Fridolinsfest im Fridolins-münster Bad Säckingen als Hauptzelebrant und Festprediger berufen wurde. Der derzeitige Propst des Chorherrrenstifts St. MIchael in Beromünster weist da-raufhin, dass in der Gallus/Fridolin-Kapelle in Beromünster dank eines früheren Chorherrn aus der Gegend von Säckingen eine prächtige Fridolinsstatue steht.

 

Als ehemaliger Domherr, Dompfarrer und Domkustos des Bistums Chur, als Pfar-

rer der Hilarius/Fridolinskirche Näfels und als Dekan des Kantons Glarus, als Fahrtsprediger 2021 und als mehrmaliger Teilnehmer am Fridlini in Bad Säckin-gen ist Propst Harald Eichhorn prädestiniert, am diesjährien Fridlini aufzutreten.

 

Wir gratulieren unserem ehemaligen Pfarrer und heutigen Propst zu dieser ehrenvollen Berufung herzlich.

 

 

Festgottesdienst in Bad Säckingen

 

Sonntag, 6. März 2022 - 9 Uhr

 

 Fridolinsmünster Bad Säckingen

Bildquelle: Chorherrenstift Beromünster
Bildquelle: Chorherrenstift Beromünster
Fridolinsstatue in der Gallus/Fridolin-Kapelle im Chorherrenstift Beromünster
Fridolinsstatue in der Gallus/Fridolin-Kapelle im Chorherrenstift Beromünster

Heute, Mittwoch, 12. Januar 2022

 

Virtuelles Podium

 

Gemeinderatswahlen 2022

 

Da das geplante Podium im Jakobslick aus Pandemiegründen nicht stattfinden kann, bieten wir eine Überparteilichees virtuelles Podium an. Links siehe unten.

Zu diesem wurden über 70 Fragen (!) von Stimmberechtigen eingereicht!

Wir werden versuchen, so viele wie möglich im Gespräch unterzubringen.

 

Programm

 

1. Dreiminuten-Referate der bisherigen wieder kandidierenden Mitgliedern des Gemeinderates zur Fragestellung:

 

Welche drei wichtigen Vorhaben hast du in der jetzigen Wahlperiode erreicht?

Welche drei wichtigen Vorhaben willst du in der nächsten Legislaturperiode erreichen?

 

anschliessend eingereichte Fragen

 

2. Fünfminuten-Referate des Gemeindepräsidenten und des Herausforderers

 

Welche fünf wichtigsten Vorhaben hast du mit deiner Behörde erreicht?

 

 Welche fünf Vorhaben willst du in der nächsten Legislaturperiode erreichen?

 

 

Für den Herausforderer gilt logischerweise nur die zweite Frage.

Anschliessend Debatte der beiden.

Danach eingereichte Fragen

 

 

Heute Abend ab 19.30 Uhr 

 

Zugang mit folgemden Link 

 

https://www.youtube.com/watch?v=1CRIjOsT_Hg 

 

1. unterstrichenen Link markieren, kopieren

2. Google öffnen, auf oberste Zeile einfügen

3. Enter und das Standbild öffnet sich

 

Jeder hat mal klein angefangen! Doch der Versuch war es wert.

Die Kandidaten und die Kandidatin hatten informative, kompetente  Auftritte.

Die Kandidaten für das Gemeindepräsidium schenkten sich nichts mit unterschie-dichen Standpunkten, Kränzchen für das faire Gespräch!

Cyrill Schwitter - Mitmoderator und perfekter Techniker auf Profilevel.

 

Wer das Podium nochmals nachschauen möchte, kann dies unter diesem Link tun: 

 

https://youtu.be/1CRIjOsT_Hg 

 

Wir wünschen euch nun einen fairen, erfolgreichen Wahlkampf!

 

 

Das virtuelle Podium ist nachträglich bis heute Freitagmittag

20. Januar  2022 bereits  467 abgehört worden.

 

Insgesamt wurde bis dato 467 mal zugegriffen, ein Zahl, die bei einer Live-Durchführung im Jakobsblick niemals erreicht worden wäre.


Sonntag, 9. Januar 2012

 

Näfelser Schlacht

 

(Ofenkachel im Landesmuseum Zürich)

 

Durch  Zufall im facebook entdeckt.

 

 

Inschrift

Larium Fortissima Cura

 

 Wann es geht um das Vatterland

wirdt gantz behertzt des Schirmers Hand

 

Näfelser Schlacht 9. April 1387*

 

*der Ofenkachelmaler irrt sich im Jahr, richtig 1388

 

Kompetente Hilfe durch einen bekannten Latenprofessor half den Wahrspruch der obersten Kachelzeile zu übersetzen:

 

 

"Zur Kachel "Larium fortissima cura": Der Lar (lat. lar) oder im Plural die Laren (lat. lares; larium oder larum ist Genitiv plural) waren der Hausgott bzw. die Hausgötter im römischen Haus, verehrt z.B. in einem kleinen Schrein in der Nähe des Herdes. Metonymisch wurde die Bedeutung erweitert zu "Haus, Wohnung; Heimat". Also heisst der Spruch auf deutsch "Tapferste Sorge um/für die Laren/d.h. die Heimat". 


Samstag, 8. Januar 2022

 

Best regards to all!

 

Herman J. Landolt verstorben

 

Der Mann, der 1953 nach Amerika auswanderte und  nach 62 Jahren ins Glarnerland zurückkehrte.

 

Hermann Landolt am 22. November 2021 auf Besuch in Luzern
Hermann Landolt am 22. November 2021 auf Besuch in Luzern

 

1953 nach den USA ausgewandert, 2015 wieder in seine ursprüngliche Heimat zurückgekehrt, lebte Herman J. Landolt in Glarus an der Bankstrasse. Er war ein zufriedener, sanfter und freundlicher Mensch. Freundschaft verband uns, aus Kontakten, wenn er Näfels besuchte und weil wir 2009 gemeinsam aus E-Mailkontakten sein Büchlein "Herman J. Landolt - A place to call home" verfasst-

ten. Die Buchvernissage fand am 15. März 2009, drei Tage vor seinem 80. Ge-burtstag im Tolderhaus Näfels statt. Hermann war nur elektronisch präsent mit einer Rede ab CD und mit aufgezeichneten Liedern, die er selber sang und am Keyboard begleitete.

Alte und neue Freundschaften begleiteten sein Leben wieder "zuhause", aber auch Jahre des Leidens mit schweren Operationen, Spitalaufenthalten und Altersgebrechen. Zeitweilig war er regelmässiges Mitglied unserer "Senioren"-Runde bei Mittagessen im Wiggispark. Freundschaftlich verbunden war er mit Anita Masanti, die massgeblich seine Rückkehr ins Glarnerland mitvorbereitete, aber leider im August 2019 verstarb. Rührend kümmerten sich sein Neffe Michel Laurent und dessen Frau Beatrice um ihn. Verbunden war er auch mit seiner Schwester Claire Laurent-Landolt. Derzeit war er im Spital Glarus wegen eines Rückenleidens und anderer Altersgebresten. Noch vor wenigen Tagen telefonier-ten wir miteiander. Dabei äusserte er sich optimistisch und meinte, es gehe ihm gut. Heute morgen erfuhr ich die traurige Botschaft, er sei in der letzten Nacht friedlich für immer eingeschlafen. 

 

Ich werde ihm in den kommenden Tagen eine kleine Hommage, gestützt auf sein Buch und meine freundschaftlichen Begegnungen mit ihm, unter "Dies und Das" zusammenstellen.

 

Die Welt ist um einen feinen, sensiblen Menschen ärmer geworden. 
              

Fred Landolt-Band in Luzern 1950-53

Hermann war Mitglied des Tanzorchester in Luzern mit einigen Mitnäfelsern. Band-Leader war Fred Landolt, "Wamer-Fredäli".

v.l.n.r.: 

Erste Reihe: Fritz (Fred) Hauser, vulgo "Teegg", Klavier, Brüder Fridolin und Hermann Landolt, "ds Gmüärä Fridel und Hermi"*, Saxophon, Klarinette, ste-hend Fritz Landolt, "Wasmer Fedali", Saxophon, Bandleader, Bert Späni, Saxo-phon, Klarinette.

Zweite Reihe: Hermann Schwitter, "Vriinäler Hermi", Bass, für den abwesenden Josef Hauser "Lüdäli-Sepp" sprang am Schlagzeug eine Aushilfe aus der Bürger-musik Luzern, Fredi Hügi, ein, Trompete, Fritz Schwitter, "Vriinäler-Fritz", Trom-pete. 

 

Die Beerdigung findet statt am

 

Freitag, 21. Januar 2022 10 Uhr

 

Hilariuskirche Näfels

 

Ob 50-Personenregel mit Maske oder mit Zertifikats-pflicht

wird in der Todesanzeige bekanntgegeben.

 

 

Siehe auch

"In memoriam Herman J Landolt" in der Rubrik

"Dies + Das" 8. Januar 2022

Der letzte Gruss in seinem Heimatdorf, im "Kästchen" bei der Kirche. Die Was-sertropfen auf dem Glas zeigen, dass selbst der Himmel weinte. Nur die ältere Bewvölkerung erinnert sich an den sympathischen "Hermi", der 1953 in die USA aufgebrochen war und 2015 - nach dem Tod seiner Ehefrau - wieder in Glarner-land zurckkehrte und in Glarus eine Wohnung hatte.


Dienstag, 4. Januar 2022

 

Dringend gesucht: Neujahrskartenschreiber*in

 

Die untenstehenden, fein geschriebenen Festtags- und Neujahrsgrüsse waren mit Pseudonym unterschrieben.

Ich zerbreche mir den Kopf, wer diese Karte frankiert, aber nicht abgestempelt, in meinen Briefkasten geworfen hat.

Eine Tonne bester Grüsse und Wünsche zum Antworten stehen bei mir bereit!

 

Unterschrift?

 

Gemäss graphologischem Gutachten muss das ein sehr liebenswürdiger Mensch sein, mit viel Disziplin, Durchhaltewillen und Genauigkeit und mit romantischen Unterlängen, Einfallsreichtum und Humor.

 

Hurra!

Rätsel gelüftet!

Am Dreikönigstag, 12.00 Uhr!

Schrift entziffert!

Sofort telefoniert!

Mündlich beste Wünsche nachgeholt!

Alles paletti!

Herzlichen Dank!

 

 


Samstag, 1. Januar 2022 Neujahr

 

Ä guäts Nüüs

 

Zum Jahresanfang allen, die hier hereinschauen ä gsunts, glügglis und gsäg-nets guäts nüüs Jahr mit dem Spruch, den ich jeweils zum Neujahranwünschen meinem Taufgötti Kustos Franz Müller-Rast (Nazifranz von Ignaz)

 

Ä guäts nüüs Jahr

viil Glügg und Sägä

und ä langs Läbä

und zletscht dr Himel!

 

und als sinniges  Fundstück, das dieser Tage  im Facebook aufgtaucht ist, füge ich die wärmende Jacke mit der originell gestalteten Rückseite als Symbol für das von der Gemeindefusion verschluckte und hinter uns gelassene Dorf Näfels.

Dennoch zähle ich mich auch zu jenen, die "Näfels" als ursprüngliche Heimat zwar nicht auf dem Rücken, sondern im Herzen tragen, solange ich lebe und dar-über hinaus.

Herzliche Gratulation für die schön gestaltete Kreation!

 


Und ein Nachtrag

 

Grande Place Brüssel -  Freiluftkrippe

 

Ein lieber Freund sandte mir nach einem Besuch bei Angehörigen in der belgi-schen Hautpstadt Weihnachtsgrüsse. Dort steht eine originelle Freiluftkrippe, die mit viel Fantasie gestaltet ist und zum Staunen einlädt. Geniessen Sie diese be-

sondere Perfomance mit.

 

Engelchor
Engelchor
Drei Könige
Drei Könige
Kommet zur Krippe
Kommet zur Krippe
Ein Kind ist geboren
Ein Kind ist geboren