Das

 

  Bild

 

  der

 

  Woche

 

  2025

West-Portal im Konstanzer Münster:

Epitaph für Weihbischof Georg Sigismund Miller (1615-86). Er weihte 1667 die Kapelle im Freulerpalast Näfels, 1679 das Kloster auf dem Burgstock ein. (Foto: David McLion, Schwanden, 1942-2021)


Freitag, 12. Juni 2026

 

Eine Wiederbegegnung nach vielen Jahren

 

Alt Ständerat Dr. iur Alois Dobler

 

der höchste Näfelser Klosterschüler 

 

Es gibt Begegnungen mit Persönlichkeiten, die man nie mehr vergisst. Eine sol-che ist für mich Dr. iur Alois Dobler. Lachen. Anlässlich der heutigen Beerdigung unsers Ls Kp 113-Kompaniearztes Dr. med Armin Mäder (er war 30 Jahre Chef-arzt es Spitals Lachen) kam es zu einem kurzen freudigen Wiedersehen mit dem erfolgreichsten Näfelser Klosterschüler aller Zeiten und seiner Frau Gemahlin.

Dies ist allerweil in Grund diese Wiederbegegnung nach wohl vierzig Jahre mei-ner Berufstätigkeit in Einsiedeln festzuhaltem.

 

Ein historisches Bild und eine Erinnerung an die Zeit, als es die Näfelser Kloster-schule noch gab. Klosterschultagung 1978: Die prominenten Gäste waren: vlnr Bundesrat Dr. Hans Hürlimann, Ständerat Dr. Alois Dobler, Regierungsrat Emil Fischli und Gemeindepräsident Alfons Hophan.

Sechs Jahre später 1984 wurde die Klosterschule (leider) aufgehoben.

 

 

Die Traumkaariere von Dr. Alois Dobler

 

DR. IUR. ALOIS DOBLER
RECHTSANWALT UND URKUNDSPERSON, 1929

Inhaber des schwyzerischen Anwaltspatentes seit 1959
Langjährige Gerichtspraxis in Zivil- und Strafsachen
Gründer „Dobler Rechtsanwälte“(1959)
Konsulent

Wissenschaftliche Arbeiten:
Der völkerrechtliche Schutz des Kindes, Zürich 1959

Ausgewählte weitere Tätigkeiten:
Verwaltungsrat Estée Lauder AG, Lachen

Politische Tätigkeit:

  • 1956-1957            Zentralpräsident des schweiz. Studentenvereins
  • 1964-1968            Gemeinderat
  • 1971                     Gründungspräsident der kantonalen CVP
  • 1972-1976            Kantonsrat
  • 1975-1991            Ständerat
  • 1986-1987            Präsident des Ständerats
  • 1992-1995            Ombudsmann der Schweizer Banken

Spezialgebiete:
Gesellschafts-, Wirtschafts- und Bankenrecht , Strassenverkehrsrecht, Niederlassungs- und Aufenthaltsbewilligungen

Sprachen: Deutsch, Französisch, Englisch

Alois Dobler lebt 97-jährig in Lachen und war ein Jasskollege des vertorbenen Dr. med. Armin Mäder.


Mittwoch, 10. Juni 2026

Ex-Restaurant "Harmonie" und vormals Ex-Restaurant "Freulergarten, genannt im Lupo an der Hauptstrasse, ist nun Vereinslokal für den Motorradverein und den Dartverein. Dieses Plakat steht beim Treppenaufgang.


Mittwoch 10. Juni 2026


 

Montag. 8. Juni 2026

  

Dieses Bild ist nach dem Tod eines hochtalentierten Mannes entstanden und eine Inspiration einer seiner Schwestern. Ich interpretiere es mit eigenen Worten und bin beeindruckt.

 

Ein Tor durch die dunkle Nacht des Todes zeigt die Losgelassenheit eines vielseitigen und verzweigten Lebens, das sich unten noch mit der Diesseitigkeit berührt und verbunden bleibt, aber oben bereits die Unendlichkeit des ewigen Lebens erreicht. Zurück bleiben die vielen Zweige der Erinnerung vor himmelblauer Helligkeit und hoffnungsvoller Zukunft.


Montag, 8. Juni 2026

 

Trouvaille

 

Schanglandoltähans und Kaminfeger Tschudi Hans

 

als

 

Glückwunschkarte

Jean Landolt jun. lässt sich vom Glücksbringer Kaminfeger Hans Tschudi gratu-lieren und Glück wünschen. Die Karte wird nächstes Jahr 70 Jahre alt.

(aus der Bildersammlung vn Margrith Tschudi-Landolt)

Hans Tschudi - in jungen Jahren - trat in die Fussstapfen seines Vaters und wurde Kaminfeger. Er war viele Jahre im Gemeinderat und auch dessen Vize-präsident, das hat ihm auch den Beinamen "Kaminrat" eingebracht.


Sonntag, 7. JUN 2026

 

Unser Kompaniearzt Oberleutnant

 

Dr. med. Armin Mäder ist verstorben

Dr. Armin Mäder, unsern Ls KP 113 Kompaniearzt habe ich als Kamerad in bester Erinnerung, obwohl er Oblt. war (den Hauptmannsrang hat er abgelehnt.)

Er wurde heute (Fr 12. Junni 2026) in der Pfarrkirche wunderbar verabschiedet.

Ene Dreierdelegation dere hemalige LS Kp 113 erwies ihm die letzte Ehre. Joe Laupper, Brun Dietelm und meine enigkeit.

 

Ich kannte Armin Mäder schon aus meiner Zugerzeit. Wir begegneten uns jeweils sonntags in der St. Oswaldkirche in Zug: Er besuchte, damals mit seiner Braut Verena den Elfuhrgottesdienst. Die Kirche war damals noch geragelt voll, und unter den Gläubigen war stets auch Dr. Hans Hürlimann, damals Regierungsrat und Nationalrat  später Bundesrat mit seiner  Frau Gemahlin.

Später war er unser Kompaniearzt in der LS Kp 113, der Glarner Luftschutz-Kompanie, die leider nach Jahren aufgelöst und in ein Zürcher Bat integriert wurde.

 

Wir waren eine verschworene Bande von Kameraden, und mit der Zeit wurden die WKs wie zu Klassenzusammenkünften. Oblt. Dr. Armin Mäder führte die Sanitäter und war für uns alle mehr Kamerad als Offizier. Er war hochgeschätzt, bekannt durch seine ruhige Art und seinen versteckten Humor.

 

Im Linthaler WK, wenn ich mich nicht irre 1973, ging er in die Geschichte ein und wurde von uns am Kompanieabend im "Adlersaal" mit einer grossen Taffäre, einem metrigen Plakat, geehrt. Er hatte nämlich mit seinen Sanitätern in einer Übungsstunde ein Kaninchen seziert,  was  für die Beteiligten sicher spannend war. Diesen Anlass benutzten wir andern und beglückwünschten ihn "für die Verdienste der Kaninchen Seziererei", die sehr erfolgreich gewesen sei, aber Dr. Mäder und die fleissigen Saniäter hätten nicht herausgefunden, ob es sich beim sezierten Kaninchen um ein Männchen oder Weibchen gehandelt habe. Er machte diesen Scherz mit Schmunzeln mit. Eine solche Szene hätten wir uns nicht erlaubt, wenn wir nicht mit seinem Humor und Verständnis hätten rechnen können. Er war sehr beliebt und  ich glaube - er fühlte sich bei uns Glarnern wohl.

 

Die Kader der LS KP 113 führen heute noch jedes Jahr ein Jahrestreffen durch,

das jeweils Oblt Joe Laupper, ein waschechter Näfelser, organisiert. Mit von der Partie ist Oberst Erwin Noser, auch ein ehemaliger Klosterschüler, dabei und sämtiche Offiziere, inkl. den Feldweibeln. Sie pflegen nach wie vor ihre erwäh-nenswerte Kameadschaft weiter.

 

Oblt. Mäder war vorletztes Jahr noch dabei. Leider ist er nun im hohen Alter von 93 Jahren in Lachen, wo er drei Jahrzehnte ein hochbeliebter Spitalarzt war, ver-storben. Er gehört zur Biografie aller 113-er als sehr positive Erfahrung aus den Wiederholungskursen im Glarnerland und auch in anderen Kantonen.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Ein Nachtrag: Soeben erfahre ich, dss Armin Mäder ein leidenschaftlicher Imker geween sei. er habe für seine Offizierskameraden eigenen Honig mitgebracht.

Was für eine Bedeutung er während seiner dreissigjährigen Tätigkeitifür die Entwicklung des Spitals Lachen hat, entnehme man den unterstehenden Be-richten.

Armin Mäders Beitrag in der 32. Publikation des Marchring ist:

 

 "Entstehung und Entwicklung der Medizinischen Abteilung seit 1968 (Armin Mäder)"

 

Spital Lachen, Medienmitteilung Lachen, 12. März 2026

 

Seit 111 Jahren für die Region da - Spital Lachen richtet Blick nach vorne 

 

Am 15. März 2026 blickt das Spital Lachen auf 111 Jahre Geschichte zurück. Ein Jubiläum, das bewusst ohne grosses Trara begangen wird – dafür mit einem klaren Blick nach vorne. Aus dem regionalen Krankenhaus von 1915 ist ein modernes Akutspital mit spezialisierten Kompetenzzentren und interdisziplinärer Medizin entstanden. Mit rund 850 Mitarbeitenden zählt das Spital heute zu den grössten Arbeitgebern im Kanton Schwyz und ist ein wichtiger Ausbildungsort für zahlreiche Gesundheits- und Fachberufe.

 

Aus dem regionalen Krankenhaus von 1915 ist ein modernes Akutspital mit spezialisierten Kompetenzzentren und interdisziplinärer Medizin entstanden. Mit rund 850 Mitarbeitenden zählt das Spital heute zu den grössten Arbeitgebern im Kanton Schwyz und ist ein wichtiger Ausbildungsort für zahlreiche Gesundheits- und Fachberufe. Entstanden in bewegten Zeit-en Als das Spital am 15. März 1915 eröffnet wurde, befand sich Europa im Ersten Welt-krieg. Seither hat das Haus Weltkriege, Pandemien, gesellschaftliche Umbrüche und enor-me medizinische Fortschritte erlebt. Von einfachen chirurgischen Eingriffen und begrenzten diagnostischen Möglichkeiten hin zu hochpräziser Bildgebung, minimalinvasiven Verfahren und digital unterstützten Prozessen – die Entwicklung der Medizin ist gewaltig.

 

Die zentrale Aufgabe jedoch ist geblieben: für die Menschen in der Region da zu sein. «111 Jahre bedeuten für uns nicht Rückschau, sondern Verpflichtung», sagt Heidi Zbinden, CEO des Spitals Lachen. «Gerade in unsicheren Zeiten braucht es Stabilität und Verlässlichkeit in der Gesundheitsversorgung. Unser Anspruch ist es, die Versorgungssicherheit für die Bevölkerung langfristig zu gewährleisten – medizinisch kompetent, wirtschaftlich verant-wortungsvoll und regional verankert.» Versorgungssicherheit im Fokus Das gesundheits-politische Umfeld ist anspruchsvoll: steigende Kosten, Reformdiskussionen und strukturelle Veränderungen prägen die Entwicklung des Gesundheitswesens. Umso wichtiger ist eine starke medizinische Versorgung vor Ort. Als regionaler Versorgungspartner zwischen Zü-rich, St. Gallen, Chur und Luzern erfüllt das Spital Lachen eine wichtige Funktion im Versor-gungsnetz. Die kontinuierliche Weiterentwicklung medizinischer Angebote, Investitionen in Infrastruktur und Personal sowie Kooperationen mit Partnerinstitutionen tragen dazu bei, diese Rolle auch in Zukunft wahrzunehmen. 

 

«Ein Regionalspital muss heute mehr denn je unternehmerisch handeln und gleichzeitig seine öffentliche Verantwortung wahrnehmen», betont Verwaltungsratspräsident Peter Su-ter. «Unser Ziel ist klar: Qualität, Effizienz und Versorgungssicherheit nachhaltig verbinden – damit die  Lachen macht gesund. 1 / 3 Region auch in Zukunft auf eine starke medizini-sche Grund- und Spezialversorgung zählen kann.»

 

Neue Webseite – klarer, näher, benutzerfreundlicher
Ein sichtbares Zeichen der Weiterentwicklung im Jubiläumsjahr ist der neue Webauftritt des Spitals Lachen. Die Webseite wurde vollständig neu gestaltet und konsequent an den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer ausgerichtet. Klare Strukturen, kurze Klickwege und eine intuitive Navigation erleich-tern Patientinnen und Patienten, Angehörigen sowie zuweisenden Ärztinnen und Ärzten den Zugang zu Informationen. Grosszügige Gestaltung, viel Weissraum und eine klare Benutzerführung sorgen für eine ruhige und übersichtliche Orientierung. Gleichzeitig führt der neue Auftritt die Markenwelt des Spitals weiter. Farben, Formen und Bildsprache schaffen eine hohe Wiedererkennbarkeit und vermitteln Zuversicht und Offenheit – bewusst anders als viele nüchterne Gesundheitswebseiten. keln.

 

Dialog und Nähe

Das Jubiläumsjahr wird auch durch Veranstaltungen begleitet, die den Austausch mit der Bevölkerung fördern. So findet im Verlauf des Jahres erneut die Ladies Night (29. Oktober 2026) und die Men’s Night (19. November 2026) statt. Diese Formate wurden vor zwei Jah-ren erfolgreich lanciert und verbinden medizinische Kompetenz mit niederschwelliger Information und persönlichem Austausch und stehen exemplarisch für die enge Verbunden-heit des Spitals mit der Region. 2030+ – konsequent nach vorne Mit dem strategischen Zielbild 2030+ richtet sich das Spital Lachen klar auf die kommenden Jahre aus. Ziel ist ein geschärftes Profil als verlässliches und sympathisches Spital der Region – klar in den Kompetenzen, fokussiert in den Angeboten und konsequent in der Weiterentwicklung. In einem anspruchsvollen Umfeld setzt das Spital bewusst Prioritäten. Kompetenzzentren werden gezielt gestärkt, Kooperationen sinnvoll gestaltet und Investitionen verantwortungs-voll gesteuert. «Wir haben den Mut, klare Schwerpunkte zu setzen», betont Verwalt-ungsratspräsident Peter Suter. «Nur so können wir Qualität, Effizienz und Versorgungs-sicherheit nachhaltig verbinden und die Gesundheitsversorgung der Region langfristig sichern.» 111 Jahre Spital Lachen sind kein Endpunkt. Sie markieren einen weiteren Schritt in einer Entwicklung, die 1915 begonnen hat – mit dem klaren Ziel, auch in Zukunft ein verl-ässlicher Pfeiler der regionalen Gesundheitsversorgung zu bleiben. 

 

(aus: Marchanzeiger)


«Haben auch heute noch den Auftrag der Grundversorgung»

aus dem Marchanziger

Samstag, 6. Juni 2026

 

Das waren noch Zeiten

 

Auffahrt zum alten Klosterschulhaus an der Büntgasse

Noch vor dem Bau des Pfammatterschulhauses südlich des Dorfbaches und vor der Renovation des alten Klosterschulhauses auf dem Bild in den sechziger Jahren, war der Eingang von der Büntgasse her durch das Gittertor und nachher die Holztüre.

 

Im ersten Stock waren ostwärts das Erstklasszimmer, und westlich das kleinere Drittklasszimmer. Im zweiten Stock war das grosse Zweitklasszimmer und die Anstandsehre, jeweils am Samstagvormittag nach der Pause bis Mittag für alle drei Klassen.

Damals  zählte die 1. Klasse ("Gixen") 36 Schüler, die 2. Klasse (Gaxen) meist auch und in der 3. Klasse (Guxen) fehlten alle, die nach der zweiten eine Lehre antraten. Intakt blieben die Lateinschüler, die später ein Gymi (Appenzell, Stans, Schwyz oder ein Lehrerseminar) besuchten.

(Bildersammlung Hans Tschudi sel.)


Donnerstag, 4. Juni 2026

 

Fronleichnam in Einsiedeln

 

In den katholischen Kantonen war heute nach alter Sitte das Fronleichnamsfest.

In Näfels ist diese seit Jahren verschoben auf den nachfolgenden Sonntag. Als ehemaliger Einsiedler Einwohner, ich hatte mit meiner Familie von 1972 bis 1985 Wohnsitz in der Waldstatt, wie man Einsiedeln gelegentlich auch nennt, pflege ich mindestens dreimal im Jahr den Wallfahrts- und Sportort zu besuchen: an Fronleichnam, an der Glarner Landeswallfahrt und an der Engelweihe.

 

Heute war es am Morgen recht kühl auf dem Klosterplatz (rund 900 m ü M). aber leicht bedeckt, aber schönes Wetter.

Der Fronleichnamsgottesdienst ist traditionell ein lokales Ereignis, weil das ganze Dorf beteiligt ist. Die Jugendmusik spielt, die meisten Vereinsfahnen und Delegationen sind dabei, die Zünfte in Zivil, die Trachtengruppe, die Erstkommunikanten unter Leitung des "Oberpfarrers", so nennen die Einsiedler ihren Dorfpfarrer, der seit Jahrhunderten ein Mönch aus dem Kloster ist, derzeit P. Basil Höfliger, der sehr gepflegte Klosterchor, die Bezirksbehörde in corpore. begleitet vom rot gekleideten Weibel mit Stab, und dann gibt es noch bankweise Pilger, die nach Einsiedeln gekommen sind. Imposant umrahmt Orgelspiel diesmal von der frühromantischen Mauritiusorgel rechts den feierlichen Anlass.

 

Ich treffe vorher jeweils im "Dreikönigen" noch waschechte Einsiedler, die mir von damals noch bekannt sind zum Café und einem Hallo auf frühere Zeiten.

 

Um 08.30 findet der feierliche Gottesdienst statt. Begleitet von Abt Urban Federer ziehen die Ministranten, mit Rauchfass und Kerzen, die Brüder und Patres von der Pforte, rechts vorne in er Stiftskirche und dann durch den Mittelgang ein.

Festprediger war Oberpfarrer P. Basil. Im Anschluss an den Gottesdienst zieht eine Prozession auf den Klosterplatz, umrundet den und hält Andacht und grossen Segen mit der Monstranz von der gossen ausladenden  Klostertreppe aus. Der Abt wird mi der Monstranz vom Baldachin, "Himmel" genannt, begleitet. Den Baldachin tragen vier Männer der Zunft.

 

Früher fand man in der Klosterkirche kaum Platz, in jüngerer Zeit lichten sich die Gottesdienstbesucher, was aber der Feierlichkeit keinen Abbruch tut. Hier einige Schnappschüsse vom heutigen Festtag.

Standeskerzen auf der östlichen Rückwand der Gnadenkapelle

Abt Urban Federer trägt die Monstranz unter dem Baldachin, getragen von Zünf-tern im Hintergrund der Mariaenbrunnen.

Die Dorfvereine von Einsiedelln sind mit ihren Fahnendelegationen ver-treten

Links Erstkommunikanten, Mitte Stiftschor vor Marienbrunnen, rechts Jugendmusik Einsiedeln

 

Sonntag, 31. Mai 2026

 

In Einsiedeln wird nicht nur gebetet,

 

sondern auch gebraut und Bier gesegnet

Pater Dr. Lorenz Moser, Wallfahrtspater und Philosophielehrer an der Klosterschule Einsiedeln, segnet eine Neukreation eines Einsiedler Bieres. Rechts im Bild Braumeister und Alt-Nationalrat Alois Gmür. "934" heisst das neue Bier in Anlehnung an das Gründungsjahr des Klosters Einsiedeln.

Ich werde mir weitere Infos einholen.

 


 

Donnerstag, 28. Mai 2926

 

Noldi Müller gestorben

 

Ein gottbegnadeter Trompeter ist nicht mehr

Noldi im September 2023

Noldi Müller war als Pflegesohn bei Josef und Maria Landolt Gallati (Chiäni Marii) an der Kirchstrasse aufgewachsen. Marie hatte dort einen Schuhladen, später an der Gerbi (heutiges Geschäft Ferrari). Josef war langjähriger Gemeinderat und arbeitete viele Jahre in der Sägerei von Albert Hauser (Zimmermaa Bärti) Noldi war ein aufgeweckter Knabe. Später zog er nach Mollis.

 

Auffällig war Noldis Musiktalent. Er  spielte Trompete meisterhaft und oft auswendig. In bester Erinnerung ist mir sein "Trompeter von Säckingen", das Stück, das nicht einfach zu spielen ist, weil dieses Stück mit ausser-ordentlich hohen Schlussnoten endet, die man treffen muss.

 

In jüngerer Zeit war er oft im Coop Restaurant in Netstal zu Mittagessen, meist allein, weil seine Frau pflegebedürftig war. Plötzlich erschien er nicht mehr, weil er im Altersheim in Glarus untergebracht war. Gesundheitlich ging es ihm nicht mehr so gut. Offenbar musste er sich einer Herzoperation bei Dr. Mutter im Kantonsspital unterziehen. Überraschenderweise stiess ich erst gestern auf seine Todesanzeige (siehe oben). Zu erfahren war, dass er bereits am 4. Mai verstorben war und dass seine Abschiedsfeier in Mollis am 19. Mai auf dem Friedhof Mollis mit anschliessendem Gottesdienst in der reformierten Kirche stattgefunden hat.

 

Noldi hatte es nicht immer leicht. Als Pflegekind unter Obhut von Pflege-eltern äusserte er sich öfter, keine richtigen Eltern zu haben. Er erlernte den Beruf eines Schreiners und war in seinem Arbeitsumfeld in der ETERNIT AG sehr geschätzt. Stolz war er auf seine Trompetenkünste und erzählte gerne davon. Längere Zeit belastete ihn die Krankheit seiner Frau.

 

Wir vermissen Noldi als Original, als heiteren Kameraden und liebens-werten Mit-menschen und wünschen ihm Frieden und Ruhe.

Noldi als Super Trompeter auf der Bühne

Noldi als Militär-Trompeter

Noldi u. a.  nach 30 Jahren ETERNIT AG Niederurnen im "Fridolin" verabschiedet.

Das Diplom, das Noldi gerne zeigte.


Donnerstag, 28. Mai 2026

 

 ln memoriam 

 

 

 Gedenken an Fritz Feldmann-Zuberbühler

 

Fritz Feldmann-Zuberbühler war ein erfolgreicher Jurist und Kulturmensch.

Fritz Feldmann-Zuberbühler 1940 bis 2026

 

 Fridolin Hauser *

 

Noch als Landammann gedachte Kaspar Becker in seiner Eröffnungsrede zur Landsgemeinde des Verstorbenen mit folgenden Worten:

 

«Zu den Menschen, welche zeitlebens grosse Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen und den Dialog ins Zentrum stellen, gehörte alt Augenscheinge-richtspräsident Dr. Fritz Feldmann-Zuberbühler. Er hat am 10. März 2026 im 86. Lebensjahr seine letzte Reise angetreten. Er stand von 1981 bis 1990 als letzter Präsident dem damaligen Augenscheingericht vor. Er übte sein Amt mit ausgeprägtem juristischem Sachverstand und grosser Umsicht aus. Dank seiner vermittelnden Art gelang es Fritz Feldmann immer wieder, Konflikte vor Ort zu be-einigen und Parteien zu versöhnen. Für alles, was er für Land und Volk unseres Kantons geleistet hat, wollen wir ihm dankbar ein ehrendes Andenken be-wahren.»

 

Fritz verstarb in aller Stille und im Beisein seiner Familie im Kantonsspital Glarus. Nach kurzer schwerer Krankheit wollte er eine drohende weitere Verschlech-terung seiner Gesundheit nicht mehr hinnehmen. Der vielseitig engagierte Mann wünschte kein grosses Aufheben um seine Person und wird im engsten Fa-milienkreis verabschiedet.

 

Wir waren Jugendfreunde und wuchsen mit einer «Rasmete von Gofen» im Ger-biquartier in Näfels auf. Seine Eltern, Ernst und Karolina Feldmann-Zenhäusern, betrieben ein Tuchwarengeschäft. Fritz war das erste Kind von total fünf Ge-schwistern.

 

Die Aufnahmeprüfung in die Klosterschule Mariaburg bestand er als bester. Nach dem Besuch der Kanti Glarus studierte er an der Uni Fribourg Jurisprudenz und war Mitglied der Studentenverbindung Goten.

 

Während seiner Zeit in Bern, als er wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundes-amt für Sozialversicherung war, lernte er die Physiotherapeutin Stefi Zuberbühler kennen. 1971 heirateten die beiden.

 

1970 eröffnete Fritz in Näfels und Glarus seine eigene Anwaltspraxis mit Notariat. Ab 1971 wohnte er mit seiner Ehefrau Stefi in Näfels. Der glücklichen Ehe ent-sprossen die Kinder Michael und Martina. 1987 folgte der Umzug der Familie nach Glarus.

 

Seine rechtshistorische Dissertation widmete er Martin Kothing (1815 bis 1875), einem Schwyzer Juristen und Rechtshistoriker».

 

Als Mitglied der CVP Fritz zudem im Vorstand der CVP Schweiz und diente dem Kanton mehrere Jahre als Landrat.

 

Er amtete auch als Präsident des Kantonalen Katholischen Kirchenrates. 1981 wurde er von der Landsgemeinde dann zum Augenschein-Gerichtspräsidenten gewählt. Er übernahm auch die Funktion als Einzelrichter in Strafsachen und Jugendgerichtspräsident.

 

Militärisch war er Oberleutnant der Gebirgsinfanterie 85, später des Lawinen-dienstes. Als passionierter Berggänger war er Tourenchef im Schweizer Alpen-Club SAC und Chef der Bergführerkommission.

 

Die Liebe zu den Bergen gaben Fritz und Stefi weiter an die Tochter Martina. Das Büro Feldmann Advokatur & Notariat übernahm sein Sohn Michael Feldmann, der seit 2002 als selbständiger Rechtsanwalt und Notar in Näfels und Glarus tätig ist. Fritz Feldmann gehörte bis zuletzt dem Juristen-Team an und nahm Beglaub-igungen und Beurkundungen im Notariat in Näfels vor.

 

Fritz Feldmann gehörte zudem vielen historisch-kulturellen Vereinen an und besuchte bis zuletzt unterschiedliche Veranstaltungen. Als Mitbegründer des Frid-libundes des Kantons Glarus war er regelmässiger Fridlitreff-Teilnehmer, die je-weils am Namenstag stattfinden, am 6. März. Er baute eine immense Bibliothek auf, die er im Büro und in seinem Eigenheim unterbrachte.

 

Als Mensch war Fritz Feldmannsehr zurückhaltend, ein vorzüglicher Zuhörer und ein beharrlicher und sehr präziser Jurist mit besten Umgangsformen und viel Ge-duld. Hinter seiner bedächtigen Art steckte viel Schalk und Humor.

 

Tief im Herzen war er ein Gemütsmensch und erfreute sich sehr an seiner Fa-milie und an seinen Enkeln Del und Aro. Seine vielseitige Lebensleistung verdient hohen Respekt, seine Persönlichkeit und Menschlichkeit fehlen und seine Freundschaft bleibt unvergessen.

 

 

* Fridolin Hauser alias Fridli Osterhazy war ein Freund von Fritz Feldmann-Zuberbühler.

 

aus:

Glarner Nachrichten / Südostschweiz Glarus, Do 28. Mai 2026, Nr. 121, Seite 7

Dr. iur. Fritz Feldmann in glücklichen Tagen



Dienstag, 27. Juni 2026

 

Les compatriotes de Näfels à l' Arc de Triomphe

 

Claude Diethelm hat als in Genf Geborener mit ausgezeichneten Französisch-kenntnissen hat eine sensationelle Entdeckung gemacht. Er hat nachgeforscht und hrausgefunden, dass Gardeoberst Kaspar Freuler nicht dort gestorben ist, wo nach bisherigem Stand der Forschung angenommen wurde. Seit Jahren hat er massgebliche Kreise von seiner Entdeckung informiertm, ist aber lange auf taube Ohren gestossen. Nun endllch hat er es gegschafft, einen Car voll Leute zu gewinnen und hat eine Superreise unter dem Namen der Freunde der Ge-schichte von Näfels organisiert. (siehe Progrmm unten).

Und, o Freude, heute Morgen traf die untenstehende Grusskarte aus Paris ein.

Herzlichen Dank für die mit zahlreichen "Autogrammen" gespickte Postkarte! Das erfreuliche Event soll hier mit dem Kartengruss festgehalten werden.

 

Gardeoberst Caspar Freuler (*um 1593 + 1651)

 

Freundlicherweise liess mir George Müller, Präsident der Freunde der Gehichte von Näfels ein paar Schnappschüsse zukommen. Sie sollen hier verewgt wer-den.

Feierlicher Akt beim Arc de Triomphe in Paris.  Umrahmt von den Beresina Gren-adieren eine Viererdelegation mit : vlnr George Müller, Präs. FGN, Mergin Bajra-mi, wissenschaftliche Mitarbeiter des Militärattachés der Schweiz in Paris, aus Nyon stammend,Kaspar Krieg, Gemeinderat aus Glarus Nord und Peter Neu-mann, Präs. der Freunde von Bad Säckin-gen. Das gibt es nicht alle Tage.

        Zeremonie beim Trommelwirbel am blumengeschmückten ewigen Feuer.

Wohl eine Weltpremiere: Kurt Gallati, Optiker und angefressener Historiker mit der Näfelsr Fahne am Triumphbogen. Einmaliger Akt mit Näfelser-, Glarner und Schweizerfahne.in Paris.

Kranzniederlegung: Erstmaiig in der Geschchte: Zwei Näfelser und ein Nieder-urner legen selbdritt enen Kranz beim Arc de Triomphe nieder. Zwei ehemalige Gemeindräte von Näfels und ein amtierender Gemeinderat Glarus Nord in ge-schichtsträchtiger Geste vlnr Peter Neumann,  Kaspar Kreig und George Müller.

Ausschnitt aus obigem Bild.

Auch ein Bild für die Ewigkeit: George Müller überreicht dem Bischof Msgr. Jero-me Beau von Poitiers eine kunstvolle Kachel mit dem Motiv des heiligen Fridolin, der ja in Poitiers Abt war und nach einer Vision, in der ihm der Auftrag vom hl. Hi-lairus erteilt wurde, eine Hilariuskirche zu bauen. Fridolin reiste durch halb Euro-pa und liess sich auf der Halbinsel in Säckingen  nieder und erbaute dort eine Hilariuskirche, die spätere Abtei St. Fridolin.

Die Prachtskachel aus dem Atelier von Vre Speich ist eine Abbildung des Schlachtbanners 1388, das im Original im Freulerpalast in Näfels gehortet wird.

Eine grossflächige Kopie ziert den Landratssaal im Rathaus Glarus.

 

(Fotos Gorge Müller)

lch einmalies Bild: Die Fahnen aus Näfels, Glarus und der Schweiz, ein Bild für die Ewigkeit


Dienstag, 26. Mai 2026

 

Die Neuentdeckung

 

Taria Hösli

 

"Fotografin zwischet Sagmehl & Bärggipfel"

 

Sie war tüchtiges Mitglied des OK Dorffest als Technikerin, die drauskam, und fotografierte ausserdem, was das Zeug hielt, sowohl bei bestens gelungenem Dorffest wie auch beim Glarner Bündner Kantonalfest auf dem gleichen Terrain.

 

Hervorragend präsentiert sie sich als Photographin auf ihrer Homepage 

 

www.tariahoesli.ch

 

Taria Hösli

Steigen Sie in ihre Super-Homepage ein!

 

www.tariahoesli.ch

 

Kontakt:

Taria Hösli

Mürtschenstrasse 12

8752 Näfels

 

Tel.: 079 689 35 06

 


Pfingstmontag, 25. Mai  2026

 

Eistaucher im Obersee

 

Das Schweizer Fernsehen hat manchmal mehr Schwein als Verstand.

Ausgerechnet am Pfingstmontag bei wolkenlosem Himmel und bei Hitzerekord wurde eine spannende Reportage ausgestrahlt. Der Obersee tief verschneit. Die Berge um den Brünneler stachen schneeweiss in den blauen Himmel, Da tauch-ten vier Gestalten auf, dick verpackt, wegen der Kälte, schritten auf dem zuge-frorenen und schneebedeckten Obersee, pickelten ein etwa 9 Meter langes Loch durch die Eisdecke, zogen sich bis auf Badekleider aus und schwammen im 2 Grad kalten See. Diese Eisaktion am Hitze-Pfingstmontag war eine Wohltat für alle schwitzenden Zuschauer.

 

Unter dem Titel "Wasserwelt Schweiz" von Sebastian Günther ist ein Beispiel eines Eistauch-Experiments im Oberseetal. Vier Bilder geben einen Weinblick.

 

Vor dem Panorama des Brünnelistockmassivs, machen sich vier Gestalten daran, ein rechteckiges, 9 Meter langes Loch in die Eisdecke des Obersees herauszuhauen. Die Eisdicke betrug ca. 50 cm.

Das Eisschwimmbad ist freigelegt, eine Dame vor ihrem Sprung in den Eis-Obersee, Was-sertemparatur 2 Grad.

Von herausgesägten Eisklötzen umrahmt, bietet sich das Eis-Oberseebad dar, eine Dame scheint sich im Eiswasser wohlzufühlen. Geplant sei jeweils ein Schwumm von rund 30 Sekunden.

Auch Herren der Schöpfung scheinen sich nach dem Eistauchen wohl zu fühlen.

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Ich habe im Internet nach weiteren Infos gesucht und siehe da ...es öffnet sich Homepage eines Vereins:

 

 

Kälteweekend Obersee Veranstaltungen Näfels

 

Einleitung

Workshop Eisbaden für erfahrende Kaltbadende. Sie bohren ein Loch ins Eis und baden unter kompetenter Anleitung. Am 2. Tag folgt die Kälte Challenge: Kältewanderung und Kaltbaden kombiniert.

 

Eisloch bohren & Eisbaden — zwei Tage am Obersee bei Näfels

 

Der Obersee bei Näfels liegt auf nicht mal 1000 Metern über Meer. ein-gebettet im Schatten der umliegenden Berge, fast nicht von der Winter-sonne erreicht. Das Ergebnis: eine Eisschicht, die trägt. Und wer hier steht, weiss sofort: Das ist kein gewöhnlicher Ausflug.Das Kälteweekend am Obersee und am Walensee, zwei Tage kompromisslose Praxis. Kein warmes Kurszimmer, sondern Natur, Eis, Kälteexposition im Kreis an-derer Kälteenthusiast: innen und die Frage: Was steckt wirklich in mir?

 

Dieses Weekend ist für alle, die das Kaltbaden kennen und bereit sind, tiefer einzutauchen — im wörtlichsten Sinne. Eisloch bohren, Eisbaden, Kältewanderung, Atmung, Meditation und das bewusste Aufwärmen danach. Zwei Tage, die sich anfühlen wie eine eigene kleine Jahreszeit.

 

FÜR WEN IST DIESES ANGEBOT?

 

Dieses Weekend richtet sich an alle mit solider Erfahrung im Kaltbaden, Menschen, die vielleicht schon eigene Eiswasser-Erfahrungen mitbrin-gen und bereit sind, die Kälte noch bewusster, tiefer und sicherer zu er-leben. Und - endlich gerne ein eigenes Eisloch bohren wollen. Die Grup-pe ist bewusst klein gehalten: maximal 15 Personen, damit jede:r die Be-gleitung bekommt, die dieser Erfahrung gerecht wird.

 

DAS PROGRAMM

 

Tag 1: Ankommen, bohren, eintauchen

 

Der erste Tag beginnt mit der gemeinsamen Anreise nach Näfels und dem Weg zum Obersee. Wir bereiten das Eisloch vor, mit Bohrer und Säge, mit Sorgfalt und dem nötigen Respekt vor dem Eis. Theorie, Ge-sprächsrunden und Fragen kommen nicht zu kurz: Wir besprechen Ab-lauf, Sicherheit und individuelle Vorbereitung.

Dann: das Eisbad. Bewusst vorbereitet, sicher begleitet, tief erlebt. Nach dem Bad folgt das gezielte Aufwärmen mit Bewegungsübungen und Atemtechniken. Am Feuer gibt es eine frisch zubereitete Suppe, Zeit zum Auftauen, Reden und Innehalten. Der Abend gehört dir: ob du in der Nähe übernachtest oder nach Hause fährst, ob du die Eindrücke im Ge-spräch verdaust oder einfach in der Stille lässt — das ist dein Raum.

 

Tag 2: Vertiefen, challengen, loslassen

 

Der zweite Tag baut auf dem auf, was der Erste ausgelöst hat. Kältewan-derung, Atemvertiefung, Meditation, und für alle, die möchten, eine Käl-techallenge, die an die eigenen Grenzen führt. Den Abschluss bildet ein kaltes Bad im Walensee. offen, weit, ein ganz anderes Gefühl als das Eisloch vom Vortag. Danach sitzen wir nochmals zusammen am Feuer, mit den Snacks die jede:r mitgebracht hat, bevor wir gemeinsam ab-schlies-en und abreisen.

 

Die 5 Schlüssel des Kältegenusses

 

Über beide Tage fliesst der theoretische Rahmen ein: Motivation, Physio-logie, Atmung, die erste Minute & das vegetative Nervensystem sowie das gezielte Aufwärmen. Wissen, das das Erlebte verankert und für zu Hause trägt.

 

DATEN & PREISE

 

Datum Sa/So, 9./10. Januar 2027

 

Treffpunkt Näfels, ca. 10:15 Uhr am Bahnhof, am Samstag und Sonntag

Abreise Am Samstag um ca. 17.00 Uhr, am Sonntag ca. 16:00 Uhr

 

Ort Obersee und Walensee bei Näfels

 

Preis CHF 350.– pro Person

 

Nur 1 Tag CHF 220.–

Inbegriffen Programm, Begleitung, Handout, warmer Tee/Suppe, Snack, Mitgliedschaft beim KÄLTENETZWERK ab 10.1. bis 31.5.27

 

Nicht inbegriffen Fahrt Näfels–Obersee, Unterkunft (individuell buchen), Restaurantessen, persönliche Auslagen

 

Mindestteilnahme 4 Personen

Maximum 15 Personen

Sprache Deutsch

 

Durchführung nur bei geeigneter Witterung und ausreichender Eisdicke. Durchführungsentscheid 1–2 Tage vor dem Anlass. Vor Ort muss ein Haftungsausschluss unterschrieben werden. Durchführung erfolgt auch bei 2 – 3 Personen, allerdings sind dann abgesprochene Leistungs-kürzungen unumgänglich. Bei 4-6 Personen werden nur 2 Coaches vor Ort sein

 

DEINE BEGLEITUNG

 

Jeannette Stangier-Bors,

Schweizer Vizeweltmeisterin im Eisschwimmen 

 

Jeannettes Weg ins Eiswasser begann mit einem persönlichen: chro-nische Rückenschmerzen, die sie nach Alternativen suchen liessen. Was sie im kalten Wasser fand, veränderte ihr Leben. Als Schweizer Vizewelt-meisterin im Eisschwimmen und Autorin von Eiskalt Schwimmen, einem Buch von den ersten Schritten bis zu Expertentipps für den sicheren Umgang mit der Kälte, teilt sie ihr Wissen mit derselben Ernsthaftigkeit und Wärme, mit der sie selbst begonnen hat. Am Obersee-Weekend leitet Jeannette das Programm und begleitet jede:n Teilnehmende:n mit ihrem feinen Gespür für Grenzen und Möglichkeiten.

 

Beni Imhof,

Gründer Kältenetzwerk

 

Seit 2015 ist Beni mit der Kälte befreundet. Was als persönliches Experiment begann, Kältegenuss in Bergseen, Winterwanderungen in Sommerbekleidung, Übernachtungen in freier Natur, ist heute seine Lei-denschaft und sein Auftrag. Als zertifizierter Kältefachmann und Gründer des Kältenetzwerks verbindet er Kälte mit Natur, Gesundheit und men-taler Ausgeglichenheit. Er verantwortet die Organisation, die Sicherheit am Eis und sorgt dafür, dass das Weekend reibungslos läuft, im Hintergrund wie im Vordergrund.

 

Martin Rohner.

Mentalcoach & zertifizierter Kälte-Coach

 

Martin nutzt das Element Wasser, um Klarheit zu finden und sich auf das Wesentliche im Hier und Jetzt zu konzentrieren. Als diplomierter Mental-coach verbindet er mentalen Fokus, Atmung und Kälte zu einem stimmi-gen Ganzen. Er leitet die Atemvertiefung, die Meditationen und die Auf-wärmübungen, sorgt dafür, dass auf dem Feuer eine leckere Suppe ent-steht und bringt dazwischen die theoretischen Grundlagen der Kälteer-fahrung lebendig und praxisnah rüber.

 

ANMELDUNG & KONTAKT

[email protected] · +41 79 653 49 13 · https://www.kaeltenetzwerk.ch/angebote/eisbaden_workshops

 

online buchen: https://eventfrog.ch/Eisbaden_und_Eisloch-bohren

 

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Dein digitaler Concierge für die Schweiz

 

Was kann ich von einem Kälteweekend am Obersee erwarten, wenn ich zum ersten Mal in der Schweiz bin? Welche Wanderungen  in der Umge-bung von Näfels sind für ein Wochenende im Winter empfehlenswert?

Wie sind die aktuellen Wetter  am Obersee für das Kälteweekend?

 

 

Eventinformationen

Inhalte Eventinformationenanzeigen

Kontaktadresse   

    

Bernhard Imhof

Präsident

Verein KÄLTENETZWERK Brunnen

Alte Kantonsstrasse, 6

6440 Brunnen

+41 79 653 49 13

[email protected]

 

Lokalitätz  Schwimmbad Obersee

Am Obersee 9

8752 Näfels

Switzerland

 

Event Homepage 

https://kaeltenetzwerk-runnen.clubdesk.com/angebote/eisbaden_workshops

 

Preis  

CHF 350.- für beide Kurstage (ohne Unterkunft und Reise); 220.- bei einem Kurstag

      

Durchführung nur bei geeigneter Witterung (eine Absage ist denkbar bei 2 Tagen echt schlechtem Wetter);

Die hier aufgeführten Inhalte werden von den regionalen/lokalen Touris-musbüros oder Leistungsträgern gepflegt, weshalb Schweiz Tourismus keine Garantie für die Inhalte übernehmen kann.

 

Veranstaltungsdaten

Samstag, 9. Januar 2027

Sonntag, 10. Januar 2027

Durchführungsdatum

Kein Durchführungsdatum

Buchung/Reservation

+41 79 653 49 13

 

Jetzt online reservieren/kaufen

Umgebung entdecken

Datum

09 - 10. Januar 2027

 

Sa       10:15 - 17:00

So       10:15 - 16:00

 

 

 

 

Werbebild der Veranstalter (Homepage):Schwimmern bei klirrender Kälte


Pfingstmontag, 25. Mai 2026

 

Glarner-Bündner Kantonalschwingfest

 

Auf der Denkmalwiese, gewissermassen als Zugabe zum Dorffest, trafen sich, wo vor 643 Jahren Habsburger gegen Glarner, Schwyzer und Urner um Leben und Tod gekämpft hatten, wohl 180 Schwinger, um einen Kranz oder gar einen Sieg im Sägemehl zu erringen. 3000 Zuschauer sollen in der brätigen Sonne von den Rängen zugeschaut haben. Gewonnen hat nach einem Schlussgang mit dem erst 17-jährigen Einheimischen Sales Tschudi der Eidgenössische Schwingerkönig Armon Orlik, der schon am ESAF erfolgreich gewesen war.

Erwähnt und gezeigt wurde mehrmals das Schlachtdenkmal, gezeigt, aber nicht erwähnt - trotz ausgehängter Schweizerfahne - das Idaheim, das einstige Haus von General Niklaus Franz von Bachmann. Er war der Wiederentdecker und Wegbereiter der Schweizer Fahne.

300 Zuschauer sollen am Schwingfest teilgenommen haben. Im Hintergrund das Idaheim mit Schweizerfahne. General Niklaus Franz von Bachmann, er erste eidgenössische General hatte dieses Haus Anderletz erbauen lassen, es ging erblich über an den Schwiegersohn und die Urenkelin Ida von Müller. Sie vermachte das stattliche Haus dem Tagwen Näfels für arme Kinder. Heute ist es eine Stiftung. Es wird vom Kinderschloss mit vielen Angestellten als Tageshort genutzt.

Im Bild Sales Tschudi mit Kopfschutz vor einem Kampf. Er schaffte es bis in den Schlussgang gegen Armon Orlik, der gewann.

Die Kulisse des heutigen Glarner-Bündner Kanonalschwingfestes in Näfels.


 

Der Gerbihund und das Pfingstwunder

 

Pünktlich um 15 Uhr ging wie angekündigt die Zeremonie "Übergabe des Gerbi-hundes" im Festzelt über die Bühne. Nach schmissigem Auftakt durch die Musik-formation "blächzend" eröffnete Fridli Osterhazy den Akt. Er erklärte zuerst, was der Gärbihund" für eine Sagenfigur ist, die jeweils um Mitternacht beim Büäl elendiglich und schaurig heult und hühnt. Hintergrund ist die grässliche Ge-schichte vom Überreiter mit Ross und Geld von Näfels nach Oberurnen. Ross und Überreiter kamen dort an, aber ohne Geld, Der ungetreue Geldpöstler starb bald darauf und muss in Gestalt des fürchterlichen Hundes des Nachts heulen und klagen, bis die Schandtat gesühnt sein wird. Das anwesende Publikum ahmte das Geheul der Huronenhundes lautstark stark, sogar mehrmals. nach..

 

Der heutige "goldigä Gärbihund" wird an Persönlichkeiten überreicht, die Bedeu-tendes geleistet haben, aber noch nie dafür gewürdigt wurden.

 

Diesmal wurde Beny Landolt-Laager und sein Sohn René Alois für 130 Jahre Un-ternehmung "Beny Landolt Transporte AG" gewürdigt.

 

1896 gründete Alois Landolt-Tschudi die Fuhrhalterei, führte diese später mit seinen Söhnen Wisi, Beny, Sepp und Biini weiter. Die Karrieren gingen auseinan-der, Beny sen. übernahm das väterliche Unternehmen und gab es seinem Sohn Beny Landolt-Laager weiter und dieser übergab das mittlerweile mächtig gewachsene Unternehmen seinem Sohn René Alois.

 

Nunmehr wurde das Unternehmen an Thomas Brauch, Transporte Fehraltorf verkauft, der Name "Beny Landolt Transporte AG wird aber bleiben. Gefeiert werden 130 Jahre Landolt Familien Transporte"

 

Als Beny jun. erfuhr, dass er mit dem "goldigä Gärbihund" geehrt werden sollte, besann er sich auf den Ursprung seiner Familie vom Fuhrmann bis zur motorisierten Flotte und neuerdings zum ersten Elektro-LKW. Er schlug vor, dass er statt des Gärbihundes ein anderes passendes Tier seinem Sohn René Alois übergeben möchte.

 

Dann geschah das Pfingstwunder, Mit einem mächtig "Chlapf" des Schlagzeugers This Fritschi von der "Blächzend" Band verwandelte sich der goldige Gärbihund in ein..... "Müliross".

 

Nun packte Beny sen. einen dunklen Koffer aus und es erschien ein wunderbares, mit grossem Talent geschnitztes "Müliross" und übergab es gerührt seinem erfolgreichen Sohn René Alois, der mittlerweile eine beachtliche Flotte managte.

 

Nun wurde - mangels eines Nachfolgers aus der eigenen Familie das Unternehmen an Thomas Brauch Transporte Fehraltdorf verkauft, der Firmenname "Beny Landolt Transport AG" bleibt aber weiterhin bestehen.

Das Pfingstwunder

- ein Knall und der goldige Gärbihund war verwandelt in ein.....

Simsalabim abrakadabra! Alle bösen Geister fressen Speck und Kleister ... in ein "Mülirross"!!!

und siehe da... das Pfingstwunder war geschehen!

 

Das Müliross, umzingelt von den Protagonisten: vrnl Beny Landolt jun. strahlt über seine Tat, sein Sohn René Alois stahlt ebenso über die herzliche Übergabe von seinem Vater, und Fridli Osterhazy ist glücklich, dass das Pfingstwunder zwar mit Knall, aber so heiter über die Bühne gegangen ist.

 

Ein Nachtrag

Vorgesehen war eine Power Point Präsentation mit rund 70 Folien zum Jubiläum "130 Jahre Landolt Transporte 1896 bis 2026". Eine Präsentation war aber nicht möglich, weil wir die Lichtverhältnisse unterschätzt und die Grösse des Monitors überschätzt hatten.

Das OK Dorffest offerierte eine Zusatzveranstaltung im März (um den 85. Geburtstag von Beny jun.) in einem geeigneten Raum zu würdigen.


 

Einmalige Pfingsten in Näfels

 

Dorffest mit Kirche und Festzelt

Pfingstwetter wie im Bilderbuch. Ökumenischer Gottesdienst in der Hi-lariuskirche, musikalisch umrahmt vom Heimatchörli Ennenda, Prozession von der Kirche auf den Festplatz, Apéro und Mittagessen

Ein paar Schnappschüsse:

Sändlenwiese mit Kindertummelplatz, im Hintergrund das General Bach-mannhaus (Idaheim) mit Schweizerfahne links, rechts Schlachtdenkmal in Erinnerung an die  Schlacht bei Näfels am 9. April 1388.

Apéro im Freien vor dem Festzelt mit Pfingstlaune und Fröhlichkeit


Feierlicher Auszug aus der Kirche und Prozession auf den Festplatz. Kreuzträger und Ministranten, davor Pfarrer Gregor Barmet, rechts Gemeinderat Daniel Landolt. Drei Kreuze: Das Kreuz auf dem Kirchturm, das Plattenkreuz im Hintrgrund und das Vortragekreuz.

Zwei gut gelaunte Gäste kommen zum Festzelt

Der Allroundfotograf war natürlich auch dabei: Jean Pierre Hauser im Festzelt


Sonntag, 24. Mai 2026

 

Voranzeige

 

Antoniusfest

 

Guardian Br. Dr. Paul Zahner lädt ein

 

Liebe Angeschriebene,

 

am Samstag, 6. Juni, feiern wir um 11.00 Uhr in einer Andacht in der Kloster-kirche den heiligen Antonius von Padua. Anschliessend gibt es Klostersuppe auf der Terrasse mit Musikbegleitung und dann auch eine Klosterführung für alle, die gerne einmal das Franziskanerkloster Näfels sehen möchten. Dazu an alle eine sehr herzliche Einladung!

 

Geben Sie bitte die Einladung weiter, denn alle, die möchten, sind herzlich willkommen. Natürlich auch ganze Familien mit Kindern.

 

Ein gesegnetes Pfingstfest wünscht aus dem Kloster

 

Br. Paul Zahner OFM

Franziskanerkloster Mariaburg

Klosterweg 10 / Postfach 334

CH – 8752 Näfels

Mail: [email protected]

Internet: www.franziskaner.ch

Tel.: (0041) 055 / 612 28 18

 

Verschiedene Angebote: www.franciscan.ch/angebote


Pfingsten, 24. Mai 2026

 

Bildgrafik zu Pfingsten

Quelle: Erzbistum Köln


Samstag, 23. Mai 2026

 

Neuzuzüger-Anlass der Gemeinde Glarus Nord

 

Im Rahmen des Dorffestes Näfels fand um 14 Uhr ein im Zweijah-resturnus organisierter Empfang der neuen Zuzügerinnen und Zuzüger unter den schattigen Bäumen des Freulerpalastes statt. Eine Vierzig-schaft sympathischer Menschen war bei prächtigem Wetter der Einla-dung gefolgt. Patrick Künzle und Silvia  Manser mit gehisstem Glarner Fähnchen eröffneten mit ersten Grundsatzinfos und hiessen die "Neunäfelser" herzlich willkommen. Ein Spaziergang durchs Festgelände in der Sändlenwiese zum Schlachtdenkmal führte zur Kernbotschaft des Dorfes Näfels, der Schlacht bei Näfels am 9. April 1388 und zum zweit-höchsten Feiertag der "Näfelser Fahrt". Einen Halt machte die erlauchte Gesellschft beim Idaheim, dem Wohnhaus von General Niklaus Franz von Bachmann, dem Wiederentdecker und Wegbereiter der Schweizer Fahne. Nach dem Weitermarsch vorbei am Haus an der Letz und am Baroninnenhaus, wurde die prächtige Hilariuskirche vorgestellt und zum Schluss und im Beisein von Gemeinderat Martin Dürst, Ressort Gesell-schaft, waren die neuen Näfelser/innen zu einem Apéro riche im Festzelt eingeladen. Eine erfreuliche Begegnung, die offenbar eitel Freude mach-te.  

Traumwetter - Traumgäste - Spaziergang zum Schlachtdenkmal

Die vierzig Neuzuzügerinnen und Zuzüger.angeführt von Patrick Künzle im Strohhut nähern sich in langgezogener Reihe dem Symbol der Schlacht bei Näfels.


Pfingstsamstag, 21. Mai 2026

 

Dorffest

 

Das OK lädt ein

Das OK Dorffest 2026 lädt ein! Der Wettergott macht mit und zig Helfe-rinnen und Helfer und zig Sponsoren machen das heutige Dorffest mög-llich.

 

vlnr. Daniel Landolt, Albert Fischli, Irène Schneider, Jan Mariachar, Phiipp Stucki, OK Pras., Thomas Langer, Taria Hösli, Stefan Fischli.

Sie verwandelten die Denkmalwiese in ein Festgelände mit Festzelt, Schwingarena, Spielstationen, ein Wahnsinns-Coup der viel Applaus verdient.

 

Dorffest mit Spiel, Spass und Unterhaltung

 

Heute Samstag

11 Uhr Eröffnung mit Speis und Trank

 

Morgen Pfingtsonntag

10.30 Uhr Oekumenischer Gottesdienst in der Hilariuskirche Apero im Festzelt

 

Pfingstmontag

Festgelände ab 6 Uhr geöffnet

8 Uhr Anschwngen

130 Schwinger


Mittwoch, 20. Mai 2026

 

Sankt Fridolin und Ursus vor Gericht in Rankweil

Sankt Fridolin mit dem aus dem Grab geholten Ursus vor dem Gericht in Rankweil (Vorarlberg). Als Ursus in diesem Zustand erschien, erschraken die Richter und auch der Bruder von Ursus. namens Landolf. Als Ursus  sagte: "Warum störst du mich in meiner Grabesruhe?" schämte sich Landolf und antwortete; :"Du, Fridolin, sollst auch meinen Teil erhalten." (Bildausschnitt Foto Ruth Meier-Fischli, aus Facebook)


Dienstag, 19. Mai 2026

 

Am Pfingst-Sonntag wird eine neuer Träger

 

des

 

"Goldigä Gärbihundes" erkoren

 

Das Dorffest naht, eine kompetentes OK hat eine dreitägige Überraschung parat,

die Sändlenwiese (beim Schlachtdenkmal) wird Durchführungsort eines Dreitages-Events: Samstag, Dorffest, Sonntag, Festgottesdienst und Dorffest, Montag, Schwingfest.

 

Am Pfingstonntag um 15 Uhr wird im Festzelt, umrahmt von den schmetternden Klängen der Brassband "blächzend", einer Formation der Harmoniemusik Näfels der Träger der "Goldigä Gärbihundes" erkoren. Gleichzeitig ist ein Pfingstwunder geplant, das in Näfels erstmalig und einmalig ist und sein wird. In einer Power-Point-Präsentation wird der zu Ehrende und sein Familienclan gewürdigt.


Sonntag, 17. Mai 2026

 

"Hotel Schwert" als *Restaurant zum Ritter" wieder offen

Die heraldische Lilie auf dem Prospekt oben und auf dem Kassabon unten sind Zufallstreffer, die passen. Vis-à-vis im Freulerpalast ist diese Lilie in der sala terrena ebenfalls abgebidet vom in Frankreich geadelten Gardeobersten Kaspar Freuer angebracht worden.

Die sala terrena ist im südöstlichen Teil im Parterre gelegen und dient als Empfangssaal für festliche Anlässe.

Kopie-Ausschnitt eines Kassabons. Man beachte die Lilie.

Die heraldische Lilie ist in der Heraldik eine gemeine Figur, bestehend aus drei sichtbaren Blütenblättern der Schwertlilie (Iris) (oder aber drei stilisierten Blättern), die von einem Band zusammengebunden werden. Das mittlere Blütenblatt ist oben und unten zugespitzt, die äusseren Blütenblätter hängen herab und sind oben nach aussen umgebogen. Das Zeichen ist eine stilisierte Schwertlilie (Iris, Fam. Iridaceae), die mit der Lilie (Lilium, Fam. Liliaceae) botanisch nur entfernt verwandt ist.

Das Unicodesymbol der heraldischen Lilie ist U+269C (9884) ⚜.

Wandel in der Symbolik

Seit Robert dem Frommen (996–1031) liessen sich die Kapetinger mit einer Lilie oder einem Zepter mit dekorativer Blume obenauf darstellen. Ab der Zeit Ludwigs VI. (1108–1137) erscheint die Lilie auf königlichen Münzen und wird mit Christus in Verbindung gebracht. Sie erschien prominent auf den Münzen von Ludwig VII. (1137–1180), begleitet von den Worten Christus vincit, Christus regnat, Christus imperat („Christus siegt, Christus herrscht, Christus befiehlt“). Aufgrund ihrer wessen Farbe und ihres Duftes wurde die Lilie ab dem 11. Jahrhundert auch besonders mit der Jungfrau Maria in Verbindung gebracht. Ab der Zeit Ludwigs VI. zeigten die Kapetinger eine besondere Verehrung für die Jungfrau, darge-stellt durch Lilien auf ihren Münzen. Damit folgten die Könige Frankreichs einfach dem Beispiel der Bischöfe der der Jungfrau Maria geweihten Kathedralen (Reims, Meaux und andere), die bereits Lilie und Kreuz zusammen auf ihren Münzen abgebildet hatten, genau wie Ludwig VI. und seine Nachfolger (die ebenfalls der Jungfrau Maria geweiht waren). Als sich ab den 1130er und 1140er Jahren der Gebrauch von Wappen unter dem Adel verbreitete, wählte auch Philippe-Auguste (1180–1223) die Lilie für sein Banner und seinen Schild. Das älteste Bei-spiel eines königlichen Wappens stammt aus dem Jahr 1211. Im 14. Jahrhundert geriet die Verbindung zwischen der heraldischen Verwendung von Lilien und der Hingabe an Christus und die Jungfrau Maria jedoch in Vergessenheit. Von dieser Zeit bis ins 17. Jahrhundert wurde der Ursprung der Lilie weithin einer göttlichen Geste zugeschrieben

Seit den 1330er Jahren verbreiteten sich verschiedene Legenden über die Ursprünge des mit Lilien geschmückten Schildes, wie etwa es sei von Saint Denis in Frankreich eingeführt worden, das konnte sich jedoch nicht durchsetzen. Mönche aus dem Kloster Joyenval verknüpften die Geschichte der Fleur-de-lis mit dem Legendenzyklus um Chlodwig, unter dem das gesamte französische Königreich im christlichen Glauben getauft wurde. Die neue Bedeutung der nun dreiteiligen Lilie als Symbol der Dreifaltigkeit etablierte sich während der Valois-Dynastie, deren Legitimität umstritten war. In der Zeit des Kampfes gegen die Engländer war es notwendig, die Feinde, die Unentschlossenen und sogar sich selbst von der Überlegenheit Frankreichs zu überzeugen, einer von Gott unter allen Nationen der Welt auserwählten Nation. Das Motto Domine elegisti lilium tibi („Herr, du hast dir eine Lilie erwählt“) wurde immer wieder verwendet und erschien erneut auf der Rückseite der goldenen Lilie, die Ludwig XIV. 1656 herausgab, und umrahmte den gekrönten Schild Frankreichs, flankiert von zwei Engeln. Diese göttliche Erwählung der französischen Monarchie weckte im französischen König sogar den Traum, das Oberhaupt der gesamten Christenheit, der anerkannte Verteidiger der Kirche und Anführer der Kreuzzüge zu werden.

Die Analyse der heraldischen Lilie spielte auch in den Argumenten der Anhänger der französischen Expansion in Europa und Asien eine wichtige Rolle. Um 1500 widmeten sich zwei italienische Abhandlungen solchen Exegesen: eine verfasst vom Franziskaner Giovanni-Angelo Terzone de Legonissa für Karl VIII., erinnerte an den göttlichen Ursprung der Lilie und untersuchte alle ihre möglichen Bedeutungen. Die zweite Abhandlung, die der Dominikaner Giovanni-Lodovico Vivaldi für Ludwig XII. verfasste, war „dem Ruhm und den Triumphen der drei Lilien gewidmet, die auf dem Schild des sehr christlichen Königs abgebildet sind.“[ 

Laut Vivaldi symbolisierten die drei Lilien Christus, die Jungfrau, und ihre Tugen-den (Vergebung, Barmherzigkeit usw.), die auch der König teilte. Im Jahr 1673 führte Scaevole de Sainte-Marthe, königlicher Geschichtsschreiber und Berater des Königs, Pasquiers Argumente ins seinem Traité historique des armes de France et de Navarre et de leur origine zu Ende, indem er die irrigen Behauptungen widerlegte und zeichnete die Geschichte der Fleur-de-lis anhand von Sie-gel- und Münzbeispielen bis in die Zeit Ludwigs VII. und Philipps Augusts nach. Danach wiederholte er lediglich ein Argument, das bereits von gewissen mittelalterlichen Heraldikern angeführt worden war, welche auf die besondere Stellung hingewiesen, die der Lilie in der religiösen und politischen Symbolik von Juden, Christen und Heiden zukam, sowie auf die grössere Bedeutung von Gold und Azur in der Hierarchie der heraldischen Farben.

Grundformen

Mit dem gewöhnlich dargestellten „Band“ um die Blütenblätter heisst die heraldische Lilie umgürtet; fehlt es, ist sie nicht umgürtet. Weitere Varianten der heraldischen Lilie haben eigenständige Namen erhalten. Fehlt der Lilie das Mittelblatt, wird sie als verstümmelt blasoniert; derselbe Begriff wird verwendet, wenn nur der untere Teil des Mittelblatts fehlt. Häufig wird das Mittelblatt auch durch andere Symbole wie ein Kreuz oder eine gestielte Blume ersetzt und muss beschrieben werden. Fehlen unterhalb des Gürtels die Außenblätter, so handelt es sich um eine arabische Lilie.

Sala terrena - im Parterre des Freulerpalastes. Über dem Eingangsportal befin-det sich die Bourbonenlinie auf blauem Hintergrund.