Das

 

Bild

 

der 

 

Woche

 

2021

 

ab 13. April


West-Portal im Konstanzer Münster:

Epitaph für Weihbischof Georg Sigismund Miller (1615-86). Er weihte 1667 die Kapelle im Freulerpalast Näfels, 1679 das Kloster auf dem Burgstock ein. (Foto: David McLion, Schwanden)


Mittwoch, 5. Mai 2021

 

"Bahnhööfli"-Neueröffnung als GartenBISTRO

bei scheusslich nasskaltem, windigen Wetter

Wenig aamächälig war das Wetter, als am Mittwochmorgen die Tore öffneten.
Wenig aamächälig war das Wetter, als am Mittwochmorgen die Tore öffneten.

Das "Bahnhööfli" öffnete heute seine Tore, auf Vordermann gebracht, geschmackvoll eingerichtet, Blumengeschmückt, mit Kerzenlicht, Beigen von Gipfeli und Gebäck, neuen Gartentischchen und Stühlen, neuem Programm und... verflixt, nasskaltem, windigen Sauwetter.

Beim Spaziergang zum neu eröffneten GartenBISTRO kehrten Windböen den Schirm um, zerbrach die Aufspannstängelchen... Brigitte, Gertrud und Yvonne strahlten dennoch um die Wetter "Ds Wätter chaa-mä nüd änderä!" Guten Start, viel Erfolg!

 

 

Wo man in Näfels trotz Corona in Gartenrestaurants oder im Freien einkehren kann

 

Café Gabriel, Einkaufsmarkt Krumm, im Freien, täglich ausser Sonntag

Café Müller, Bahhofstrasse, Terrasse, täglich ausser Montag

Franziskas und Samiras Bistro, Dorf, täglich ausser Sonntag

Restaurant "Äschen", Oberseetal, im Freien, täglich ausser Mittwoch

Restaurant "Bahnhof", GartenBISTRO, Bahnhofstrasse

Restaurant "Jägerstübli",  im Freien, siehe Öffnungszeiten

Restaurant "National", Garten, a. Bahnhofstrasse, siehe Öffnungszeiten

Restaurnt "Obersee", Terrasse, Oberseetal, Mittwoch-Sonntag

Restaurant "Steinbock", Gerbi, im Freien, täglich

 

Öffnungszeiten ohne Gewähr.



Dienstag, 4. Mai 2021

 

Der emertierte Weihbischof Paul Vollmar ist verstorben

 

Am vergangenen Sonntag, 2. Mai 2021, starb der auch für Glarus zuständige Weihbischof Dr. Paul Vollmar in Zürich.

 

Der aussergewöhnliche, vorbildliche und sehr beliebte Priester weilte am 13. Januar 2002 (Hilariusfest) in Näfels, war Hauptzelebrant und Festprediger und nahm anschliessend auch am Hilariessen der FGN im "Schwert" teil. Dort fand im Anschluss die Buchvernissage  "Johann Friedrich Vollmar" statt. Der Autor Winfried Assfalg und der Verleger Josef Fink waren mit von der Partie. Die Kombination zwischen Weihbischofsbesuch und Buchvernissage hatte einen besonderen Hintergrund: Der Künstler Johann Friedrich Vollmar, zeitweise in Säckingen wohnhaft, hat die sehr schönen Heiligenstatuen Hilarius, Fridolin, Muttergottes, Dominikus, Katharina von Siena, Josef, Antonius von Padua und Niklaus von Flüh geschaffen und ist ein Vorfahre von Paul Vollmar. Eine Abbildung des Marienaltars der Hilariuskirche Näfels ist im Buch als besonderes Beispiel des Könnens enthalten.

 

 

Todesanzeige Bistum Chur

 

                                                                                     

Was Er euch sagt, das tut! I

 

 

In Dankbarkeit

empfehlen wir Gott, dem Allmächtigen

 

Dr. Paul Vollmar SM

Emeritierter Weihbischof von Chur

11. Oktober 1934 – 2. Mai 2021

 

11. Oktober 1934   geboren in Überlingen (Bodenseekreis, Deutsch-

                               land) 1959 ewige Profess bei der Gesellschaft Mariä

14. März 1964        Priesterweihe in Fribourg FR 31. Mai

1993                       Bischofsweihe in Einsiedeln SZ

1993 – 1998           Generalvikar für die Bistumsregion Graubünden,

                               Glarus und das Fürstentum Liechtenstein

1998 – 2003           Generalvikar für die Bistumsregion Urschweiz

2003 – 2009           Generalvikar für die Bistumsregion Zürich/Glarus

2010 – 2016           Pfarradministrator Pfarrei Heilig Geist Zürich-Höngg

seit 2016                priesterliche Dienste in der Pfarrei Heilig Geist in

                               Zürich-Höngg

2. Mai 2021            gestorben im Stadtspital Waid in Zürich

 

Gott schenke ihm die ewige Freude und vergelte ihm alles Gute, das er in seinem Leben gewirkt hat. Alle, die mit ihm verbunden waren, bitten wir um ihr Gebet für ihn und um ihr Gedenken in dankbarer Erinnerung.

 

Chur, 3. Mai 2021 S.E. Msgr. Joseph M. Bonnemain, Bischof von Chur

                              Luis Varandas, Generalvikar für die Bistumsregion

                              Zürich/Glarus

                              Br. Roland Gruber SM, Schweizer Marianisten,

                              Direktor S.E.

                              Msgr. Vitus Huonder, em. Bischof des Bistums Chur

                              S.E. Msgr. Peter Bürcher, em. Bischof von Reijkjavik

                              und em. Apostolischer Administrator Bistum Chur

                              S.E. Msgr. Marian Eleganti, em. Weihbischof Chur

                              S.E. Msgr. Peter Henrici, em. Weihbischof von Chur

                              Br. Peter Vollmar SM, Bruder

                              Frau Catherine Dirié, Schwester

  

 

Beerdigungsgottesdienst und Beisetzung: 

Mittwoch, 5. Mai 2021, um 14.30 Uhr, in der Kirche Sainte-Thérè-e, rg, anschliessend Beisetzung im engeren Kreis beim Grab der Marianistengemeinschaft auf dem Friedhof St. Léonard in Fribourg

 

Dreissigster: 

Samstag, 29. Mai 2021, um 13.00 Uhr, in der Pfarrkirche Heilig Geist, in Zürich-Höngg

 

Traueradresse:

Br. Peter Vollmar SM, Chemin de Pellier 10, 1950 Sion

 

Priester, die beim Gottesdienst am 29. Mai 2021 (Dreissigster) konzelebrieren möchten, sind gebeten, Albe und violette Stola mitzubringen und sich vorgängig beim Pfarramt Heilig Geist in Zürich-Höngg anzumelden

(Tel.: 043 311 30 30, E-Mail: info@kathhoengg.ch).

 


Sonntag, 2. Mai 2021

 

Kloster-Waschhaus in Begegnungsraum umgestaltet!

Gelungener Umbau

Spezielles Massivtischchen geschenkt

 

Dieses Tischchen in Massivholz stand bisher in der Zelle von Br. Federico Bieri OFM in Zürich. Es wurde als sehr passende Mobilie dem Franzikanerkloster Ma-riaburg in Näfels geschenkt. Das ehemalige Waschhaus (auch "Turmhaus" ge-nannt) ist umgestaltet worden in einen Begegnungsraum. Er wird bei einem pas-senden Zeitpunkt eingeweiht und der Öffentlichkeit vorgestellt.

(Foto: 2. Mai 2021)


Freitag, 30. April 2021

 

Trouvaille

 

Heimatschutzkarte Freulerpalast

 

 

 

Diese Strichzeichnung habe ich zufällig im Internet unter folgender Adresse gefunden.

Suchen | Suchen | Alte Ansichtskarten / Postkarten (ansichtskartenversand.com)

Stichwort: Näfels

 

Sie ist untertitelt mit "Wache vor dem Freulerpalast" Der Künstler oder die Künst-lerin  "V. Baumgartner". Die Jahrzahl 1908 zweifle ich an, es könnte sich um eine Seitenzahl handeln. Herausgeberin sind die SBB.


Mittwoch, 28. April 2021

 

Trouvaille

 

Hauser-Wappen

Diese Wappenscheibe in schwarz/weiss war ursprünglich im Haus Mirjam (Kas-par Hauser-Gyr, Giessenbrücke, 1893-1964) eingebaut (als Pendant zum Gyr-Wappen, seiner Ehegattin Maria Alberina, 1897-1984). Franz Landolt, Präsident der Genossenschaft Linth (Alterswohnungen), der heute im Haus Mirjam wohnt, hat diese Scheibe entdeckt und wird sie im Umbau der beiden Beugenhäuser, im südlichen, einstigen "Hauser-Haus" anbringen lassen. Auf seine Anfrage hin ver-suchte ich herauszufinden, was für ein Hauser mit der Jahrzahl 1488 eine Ver-bindung hat.

 

Mit grösster Wahrscheinlichkeit handelt es sich um

 

Fridolin von Arzathus von und in Näfels,

des Rudolf und der Margaretha Aebli No.1

* 14.. + 15..

verheiratet mit

 15.. Maria Hecklerin von ..., des ..., * 14.. + 15..

 

1513 ... KASPAR VIDE No.3

15..       HEINRICH VIDE No.4

 

1487 Sept.10. hat Fridolin von Arzathus Streit mit Rudi Hechinger.

 

1488 und 1502 Landvogt von Sargans. 1506-1508 Landammann.

 

Das oben gezeigte s/w Hauserwappen könnte auf die erste Amtszeit

von Fridolin Hauser geschaffen worden sein. (1488)

Weitere Ehefrauen laut Jahrzeitbuch Mollis:

2. Barbara Gallati,

3. Ita Hegner,

4. Margaretha Aebli,

5. Margreth Schindler

 

Weiterführende Quellen:

Vide EA 1490 Juni 20. Bd.III fol.352; 1491 Apr.28. Luzern Bd.III fol.380; 1491 Sept.20. Luzern Bd.III fol.392; 1493 März 23. Bd.III fol.435; 1495 Aug.25. Bd.III fol.491; 1496

März 23. Bd.III; 1497 Juli 2. Bd.III fol.542; 1498 Okt.1. Bd.III fol.584; 1499 März 1. Bd.III fol.595; 1500 Mai 4. Pfäfers Bd.III Abt.2 fol.90; 1500 Mai 14. Zürich Bd.III Abt.2 fol.47; 1500 Okt.30. Bd.III Abt.2 fol.73; 1501 Juni 3. Zürich Bd.III fol.378.

 

Vide Geschichte Land Glarus, Melchior Schuler fol.132.

 

Mit dem Einbau des Wappens lebt Fridolin Arzethauser, später Hauser, nach über 17 Generationen oder nach über 530 Jahren weiter. Eine schwarz-weisse Wappenscheibe ist ungewöhnlich, normalerweise sind Wappenscheiben farbig; es ist zu vermuten, dass der geschichts- und familienbewusste Kaspar Hauser-Gyr nach dem Original hat schwarz-weiss nachbilden lassen. Vielleicht lässt sich noch ergründen, wo sich das Original befindet.

 

Hier das farbige Hauserwappen:

 

Das Hauser-Wappen zeigt vor rotem Grund einen zunehmenden Mond, als Zeichen der Wirtschaftlichkeit.

Im Schloss Sargans verewigte sich der letzte Vogt Georg Anton Hauser (1730-1809) und hinterliess an die Wand gemalt ein Hauserwappen mit blauem Hintergrund und schrieb dazu

"Ich mache heiter, was finster ist."

Offensichtlich wich er vom traditionellen (roten) Wappen ab.

Diese BIld kam als "Fanpost" am 6. Mai 2012 angeflogen. Im Hintergrund das Wappen des letzten Sarganser Landvogtes Georg Anton Hauser (1730-1809), das im obigen Text er-wähnt ist und ein Hauser von heute. Ich wurde darauf hingewiesen, dass das Profil im wachsenden Mond und dem Hauser davor "ziemlich übereinstimmen". Dank für die Zu-tellung der Erinnerungsfoto von einer Geburtstagsfeier im Schloss Sargans anno 2014.

(Foto: Gaby Schwitter-Hauser)


Dienstag, 27. April 2021

 

Nichts ist beständiger als der Wechsel

 

Änderungen vorbehalten...

 

Im Internet zufällig gefunden, Künstler unbekannt,

von mir leicht abgeändert...

 

Änderungen


Wir ändern morgen und auch heut',
wir ändern wütend und erfreut,
wir ändern ohne zu verzagen,
an allen sieben Wochentagen.

Wir ändern teils aus purer Lust
mit Vorsatz oder unbewusst.
Wir ändern gut und auch bedingt,
weil ändern immer Arbeit bringt.

Wir ändern resigniert und still
wie Hinz und Kunz es haben will;
die Alten ändern und die Jungen,
wir ändern selbst die Änderungen.

Wir ändern, was man ändern kann
und stehen dabei unsern Mann.
Und Ist ein Plan auch gut gelungen,
bestimmt verträgt er Änderungen.

Wir ändern deshalb früh und spät
gar alles, was zu ändern geht.
Wir ändern heut und jeder Zeit,
zum Denken bleibt uns wenig Zeit.

Und wenn wir dann genug geändert,
dann haben wir uns auch verändert,
und wegen uns'rer Änderei
geht unser Leben schnell vorbei.

Und steh'n wir dann am Himmelstor,
der alte Petrus steht davor;
dann ist's soweit, jetzt bleibt's dabei
vorbei ist's mit der Änderei.


Freitag, 23. April 2021

 

Die Schreckensnachricht!

 

Pfarrer Kurt Vogt verlässt Näfels

 

Pfarradministrator Kurt Vogt hat sich entschieden, die befristete Ernennung vom 01.08.2020 - 31.07.2021 nicht zu verlängern und sich nicht als Pfarrer zur Wahl zu stellen. Er wird die Pfarrei Näfels und somit das Glarnerland im Sommer ver-lassen. (Quelle: kath.ch)

Nach nicht einmal neun Monaten hat Pfarrer Kurt Vogt genug. Er wird Mitte Jahr seine Näfelser Zeit beenden. Dabei hat er einen fulminanten Start hingelegt und deutliche Zeichen der Veränderung gesetzt. Was für den Entscheid von Pfarrer Kurt Vogt ausschlaggebend war, kann nur vermutet werden. Offenbar gab es Dif-ferenzen zwischen dem Kirchenrat und ihm, die ihn bewogen, sich nicht als Pfar-rer wählen zu lassen. Mit Spannung erwartet man dazu eine Erklärung des Kir-chenrates. Die nächste Kirchgemeindeversammlung ist auf Freitag, 29. Mai 2021 angesagt.

 

Die derzeitigen Mitglieder des röm.- kath Kirchenrates:

V.l.n.r.: Pfarrer Kurt Vogt, Martin Böni jun., Daniela Gallati-Landolt, Kirchenpräsidentin, Jo-sef Gallati, Beatrice Weitnauer, Daniel Landolt, Wolfgang Hauser, Kirchenvogt, Hans Hager. (Quelle: Kirchenräte: kathglarus.ch)

 

Vor dieser überraschenden Botschaft bekommt der Beitrag auf dem Blog von Pfr. Kurt Vogt eine ein besondere Bedeutung.

Am 13. April 2021 publizierte er folgenden Text:

Herzlich willkommen auf dem Blog von Pfarrer Kurt Vogt

 

Zurückgetreten?!

 

Kennen Sie dies?

Die öffentliche Person XY gibt ihre Demission und ihren Rücktritt bekannt. Gleichzeitig verspricht diese Person sich nicht in die Tätigkeit der in dieses Amt nachfolgenden Person einzumischen und zu schweigen. Dies erleben wir in Vereinen, im Berufsleben, in der Politik und in der Kirche.

 

Tatsächlich gibt es dann viele, die wirklich zurücktreten und schweigen. Sie äus-sern sich nicht mehr und helfen in dieser Art ihren nachfolgenden Amtsträgern - und sind diesen oftmals sogar Ratgeber/Informanten im Hintergrund, doch nicht mehr in der Öffentlichkeit. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist Kardinal Karl Josef Rauber, der nach seiner Demission - obwohl er anscheinend bei recht guter Ge-sundheit ist - sich öffentlich nicht mehr äussert und kaum auftritt.

 

Dann gibt es das Gegenstück: sie behalten für sich den bisherigen Titel und fü-gen einen Zusatz an (a. D., Ex-, Alt-, Emeritus, usw.). Sie tragen weiterhin die entsprechende Kleidung, erhalten weiterhin die Aufmerksamkeit und geben Stel-lungnahmen ab. Viele davon schreiben anschliessend sogar Bücher und Bro-schüren und formulieren, was man anders machen müsste und verstecken darin Ratschläge an ihre NachfolgerInnen. Meistens sind es dann Ratschläge für Handlungsweisen, die sie selbst nicht umsetzen wollten oder nicht konnten. Das beschämende dabei ist, dass diese oftmals nun hierfür gefeiert und gelobt wer-den. Und manchmal gibt es solche, die ihr Nicht-Handeln im Nachhinein irgend-wie rechtfertigen wollen.

 

Ach, Rücktritt heisst doch: Ich trete zurück.

Diese Funktion habe ich nicht mehr inne und damit dieses Amt nicht und diese Aufgabe. Ich schweige. Wie wäre es schön gewesen, wenn Papst Benedikt XVI als erst zweiter zurückgetretener Papst seinen Rücktritt auch klar sichtbar ge-macht hätte. Dazu gehört nicht nur das Wort beim Rücktritt und die Zerstörung seines päpstlichen Siegels. Diesen seinen historischen Schritt hätte er untermau-ern und festigen können mit: 

 

     - dem Schweigen - gesprochen und geschrieben

     - der Ablegung der weissen Soutane

     - der Ablegung seines päpstlichen Namens

 

Es ist schade, dass er dies nicht macht und regelmässig über ihn berichtet wird. Damit ist er Papst Franziskus keine Hilfe, sondern eine Belastung. Rücktritt heisst einen Schritt zurücktreten - in den Hintergrund und nicht in den Vorder-grund.

 

Für Pfarrer gibt/gab es übrigens mal ein unausgesprochenes Gesetz: wer als Pfarrer in einer Pfarrei demissioniert, verlässt diese Pfarrei als seine Wohnpfarrei um dem Nachfolger nicht Schwierigkeiten zu machen nur schon durch seine An-wesenheit.

 

(Quelle:  Zurückgetreten ?! | Pfarrer Kurt Vogt (kvogt.li)

 


Mittwoch, 21. April 2021

 

Fussweg an der Linth zum Tschachenwäldli

Ein herrliches Stück Natur in nächster Nähe erschliesst der Fussweg entlang der Linth. Hier in Richtung Netstal zum Tschachenwäldli mit Blick auf das Glärnischmassiv.


Sonntag, 18. April 2021

 

Hurra, ds Bahnhöfli gaht wider uuf!!

 

Äm 5. Mäi!

Das Logo des GartenBISTRO Näfels
Das Logo des GartenBISTRO Näfels

 

 " Bahnhööfli" wird GartenBISTRO Näfels

 

Die BesitzerInnen des Hotel-Restaurants Bahnhof Näfels kehren zurück!

Mit neuem Namen und neuen Ideen.

 

Die beiden Schwestern Brigitta Michel und Gertrud Rüst werden uns gemeinsam mit Yvonne Holzner überraschen.

"Bahnhöfli"- ein Traditionshaus in Näfels

 

Das Bahnhöfli wurde 1816 gebaut. Damals hiess die Wirtschaft „Schweizerhaus“ und – der Madonna wegen – auch „Mutter-Gottes-Haus“.

 

1884 bis 1901 lief das Restaurant unter dem Namen „Landolt“ und erst ab 1902  unter Gasthaus-Hotel „Bahnhof“.

Von 1903 bis 1905 wurde von Fridolin Hauser–Schwitter eine Fischzucht betrie-ben.

Didi Worni kaufte 1945 die Liegenschaft und betrieb sie bis zu ihrem Tode 1976.

 

Christian und Gertrud Joos-Scherer kauften 1976 die Liegenschaft.

 

Die Madonna im obersten Kreuzstock und ein Sgraffito an der östlichen Haus-wand.

Das Sgrafitto geht auf die legendäre Wirtin Didi Worni zurück. Sie war Modistin und Hutmacherin, welche zusammen mit ihrer Schwester in der Nähe des Hotels „Schwert“ ein Atelier betrieb, bevor sie auf den Wirteberuf wechselte. Sie liess von Florin Müller jun., einem Näfelser Künstler, der in Zürich lebte, die Haus-mauer schmücken (Vater Florin Müller sen. hatte sein Atelier beim "Schützenhof" Näfels). Ihre Nichte Doris Lampe-Worni erinnert sich an ihre verstorbene Schwe-ster, welche in der Glarner Tracht Modell stand. Der Bruder des Künstlers, Hans Müller vermutet, dass Hans Landolt–Zingg von der Gewürzmühle und Freund des Künstlers, Didi Worni den Tipp gegeben habe, die Hausmauer auf diese Art zu verschönern.

Die Madonna gehört dem Freulerpalast und ist eine unbeschränkte Leihgabe.

Die Madonna im obersten Kreuzstock.
Die Madonna im obersten Kreuzstock.
Etwas versteckt an der östlichen Hauswand das Sgrafitto von Florin Müller jun.
Etwas versteckt an der östlichen Hauswand das Sgrafitto von Florin Müller jun.

Montag, 13. April 2021

 

Spielplatz Chinderschloss für Dritte gesperrt

 

Das folgende Plakat steht am Eingang und eines in der Nähe des Idaheims.

Das Idaheim war Wohnsitz von General Niklaus Franz von Bachmann (1740 - 1831), der mit Maria Dorothea Müller (1738 - 1804) verheiratet war. Durch Erbschaft kam es an Ida von Müller (1835 - 1918), Urenkelin des Generals. Sie vermachte das Haus am 10. August 1918 dem Tagwen Näfels (Bürgergemeinde) für arme Kinder. 1939 wurde eine Stiftung gegründet.