Freitag, 1. Februar 2019

 

 

Der Macron änzet übr d Schwiiz

 

Ds Wasser schtaht-em bis zum Hals,

will d Schwiiz gad nu vernüütä,

dr Macron well schinnt’s alläfalls,

d Demokratii vrbüütä.

 

 SI gänd nüd naa, di gälbä Jaggä,

und schträigged ja schu lang,

wänd irä Bresidänt gu paggä

für d Misschtänd in dem Land.

 

Im Franggäland, daas sig das Schlimmä,

chämm ds Volch halt äifach z chuurz!

Si weled halt we d Schwiizer stimmä.

Nach Macron isch’s ä Fuurz!

 

-y.

 

 

Die anhaltenden Proteste und Streiks der "gelben Jacken" setzen Macron und seiner Regierung zu. Revolutionäre Zustände herrschen... und nehmen kein Ende.

Die Streikenden fordern mehr Mitsprache bei Regierungsentscheidungen und vergleichen die Mitsprache des Schweizervolkes bei Referenden und Abstimmungen. Macron hat diese Forderung zurückgewiesen. "Die Franzosen sind ein gewalttätiges Volk." Das System der Schweiz sei nichts für Frankreich.

 

Offensichtlich hat zwar die Französische Revolution die Königshäuser entfernt,

aber der zentralistische Geist ist offenbar geblieben. "L'état c'est moi` steht zwar als Zitat des Franzosenkönigs Louis XIV. noch in den Geschichtsbüchern, aber offenbar auch noch in den Köpfen der derzeitigen Regierung.

                                


Quelle: SRF
Quelle: SRF

In über 20 Städten zogen Schüler demonstrierend durch die Strassen, um auf Klimaschutz-massnahmen hinzuweisen. Kritische Stimmen kritisierten, dass deshalb Schule geschwänzt werde. Auf einem Spruchband stand: "Warum Lernen ohne Zukunft?"

 

Goofäschträigg schtatt Schuäl

 

Dr Kliimawandel wiirt vrschläiggt

bi Politigger und Schtaatä;

und derfüür wiirt etz halt gschträiggt,

i dr Schulziit, und daas gaht-dä.

 

Chind wänd g Chärä ummäschränzä,

demonschtriäred uff dr Schtraass,

und si wänd dä d Schuäl halt schwänzä,

un’ mä fraaget: «Gaht dä daas?»

 

Schuälfach isch doch Schträiggä käis,

aber, bitte, lieber Schwaan,

mached wiiter wagger Mäis,

usserhalb vum Schtundäplaan.

 

-y.

 

 

 


Freitag, 25. Januar 2019

 

Ds Glaris obä hätt's gchlepft!

 

Ds Glaris vor-em Chräiselrangg

hätt's de Tääg gad gchnellt; 

p Folgä siged, Gott sei Dangg,

Bläch kabutt, wo zellt.

 

's sig  ä Frau mit irem Charä

näbet usä chuu,

und ä-n-äim a Charä gfarä,

söttigs chlepft dä schuu.

 

p Polizii hätt sofort gschpeert;

's gitt ä längä Schtau;

mängä hätt siis Auto gcheert,

d Auto sind zur Sau!

 

-y.

 

Mit steigenden Verkehrsfrequenzen auf den Hauptstrassen talein- und talaus-wärts steigt auch die Zahl von Kollisionen im Strassenverkehr. Das immer häu-figere nicht zu überhörende Heulen der Polizeisirenen kündet jeweils an, wenn die Kantonspolizei zu den Unglücksstellen rast, um helfend einzugreifen. Die Ver-kehrslage im Kanton Glarus ist aber so, dass es kaum Ausweichmöglichkeiten auf Nebenstrassen gibt, wenn Pannen passieren. Die Folgen sind meist auf bei-den Fahrrichtungen Stau, dies sich über mehrere Dörfer erstrecken können. Der relativ harmlose Fall einer Kollision dieser Tage nördlich des Kreisel auf der Glarner Höhe ergab glücklicherweise "nur"  Blechschaden. Die beteiligten Auto-fahrer kamen mit Prellungen und mit dem Schrecken davon. Dennoch entstand, für's Auge grässlich anzusehen, Materialschaden. Oft sind die Schäden der Lenk-geometrie so hoch, dass man von Totalschaden, also erheblichen finanziellen Verlusten, spricht.

Die Vorbeugung und Vermeidung von Unfällen sind anzustreben durch bewusst aufmerksames Lenken der Autos, gute Ausbildung zur Fahrtüchtigkeit, Einhalten genügender Abstände und Einschränkung der Geschwindigkeiten. Ein Parole der Fahrlehrer: Immer auch in die Fahrweise der anderen Fahrzeuglenker denken und vorausdenken, was passieren könnte, könnte helfend und vorbeugend wir-ken.  

Die starke Zunahme an neuen Verkehrsteilnehmern führt zu einer immer höheren

Verkehrsdichte, die Infrastrukturanpassung hinkt meist hinterher oder ist biswei-len oft nicht möglich. Die bereits jetzt mühsamen Stauerscheinungen bei den Hauptverkehrszeiten (Rush-Hour) werden sich künftig noch verschlimmern. Die angestrebten Lösungen für Umfahrungen kommen politisch so langsam voran, dass sie bei einer Fertigstellung bereits wieder überholt und nicht mehr aus-reichend sind. Der Fortschritt eilt dringenden Massnahmen oft voraus.

 

Wie schwierig Verkehrsmassnahmen sind, zeigen die vielen Diskussionen, die in reichem Masse auf behördliche Entscheide reagieren und zum Dauerthema ge-worden sind.

Bilder: Google "Unfälle"


Mittwuchä, 2 . Jäner 2019

 

Wiänacht grüä und Altjahraabed nass

 

Hüür hätt's nämä nüd rächt wellä:_

Wiänacht grüä und nass;

Altjahraabed bis zum Hellä

füllt's dä ds Wasserfass!

 

Wiänachtsmorgä - Sunnäschii!

D Schtraassä-n-abr trochä.

Chunnt ämänt dr Früälig glii?

D Schneepflüäg chaasch vrlochä!

 

Abr dä bim Zwölfischlag

chnortzgäred d Rageetä!

Freud für d Lüüt, für d Hünd ä Blaag!

we me's ja ä gseht-dä!

-y.

 

(Da am ersten August wegen Brandgefahr sämtliche Erstaugustfeuer und sämtliche Feuerwerke verboten wurden, ging nun in der Silvesternacht im Nachholverfahren ungezähltes Feuerwerk in die Luft.)

 

Bilder.

Oben: 

https://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/Weisse-Weihnachten-relativ-selten-Heuer-auch-gruen;art58,2061318

Unten:

https://pxhere.com/de/photo/1172386


Friitig, 4. Jäner 2019

 

Zeerscht d Russä, drna d Amerikaaner und etz g Chineesä...

Quelle: www.welt.de/wissenschaft/article122443637/In-Chinas-Mondfaehre-fliegt-die-Atomenergie-mit.html

 

 

g Chinesä siged hind’rem Muu

 

Im Nüünäfüfzgi landed d Russä

und bloss drüü Jahr drnaa

ä Sondä uffem Muu verussä

dä-n-ä nuch d Uu Ess Aa.

 

Im nüünäsächzgi chunnt dr Niil,

dr Armschtrong, und schtiigt uus;

und gumpet ja dä gad ä Wiil,

im Sand und gseht käs Huus.

 

g Chineesä sind etz ä nuch dett,

as dritti Naziuu,

wo Wältruumschtürmer wäärdä wett,

und zwar gad hind’rem Muu.

-y.

 

 

Quelle: www.google.com/search?q=Chinesen+auf+dem+Mond&tbm=isch&tbs=rimg:CYnAYjwSA5MFIjjhwwb_1OZCo6S5s-1OIWclNrs6ytkDvVTWPvd7qPD4w7zXkodyRjHIvEThNAJ9E9s50YGohWaHIgyoSCeHDBv85kKjpEbUfjdk1wOLYKhIJLmz7U4hZyU0R8YyGi119mp8qEgmuzrK2QO9VNRHGQ776BCiJuyoSCY-93uo8PjDvEUS-3AQXDGd9KhIJNeSh3JGMci8RFtFEEduMkQMqEgkROE0An0T2zhEfhjATgarC3ioSCXRgaiFZociDEUOSaP7JbvVE&tbo=u&sa=X&ved=2ahUKEwjPxbfe09TfAhUPZ1AKHfgtDVkQ9C96BAgBEBg&biw=1920&bih=969&dpr=1#imgdii=icBiPBIDkwVr-M:&imgrc=qZDWKFhp2QL_0M:

 

 

 

Meine Bemerkung: Klaarä Faal! Dr Muu isch ja schliässli gälb!

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