Dienstag, 30. Juni 2020

 

 

Grüäzi sägä!

 

 

Bi üüs im Doorf isch halt nuch Modä,

 as mä nuch «Grüäzi» säit;

 doch immer meh tüänd-si nüd rodä,

 käs «Grüäzi» wiit und bräit.

 

Und hütt tuät, ‘s isch ä baari Schand,

 wer äim dä gad vrkunnt,

 kä Schnurä meh schiär abänand.

Sind diä daa nümmä gsunt!?

 

Si mached Grind we p Plattäwand,

 ä Lätsch, und gönd vrbii.

 «Hee, duu, mer sind im Glaarnerland!

Das gilt für Grooss und Chlii!»

 

-y. 

 


Sonntag, 28. Juni 2020

aus: Hauser Fridolin (alias Fridli Osterhazy alias -y.) Füüfäsächzgmaal "Frisch vum Fridli", Fridolin Verlag 2004 Seite 25
aus: Hauser Fridolin (alias Fridli Osterhazy alias -y.) Füüfäsächzgmaal "Frisch vum Fridli", Fridolin Verlag 2004 Seite 25

Donnerstag, 25. Juni 2020

 

 

Äs gitt Lüüt, de schtäärbed meh as äimaal*

 

Äs Grücht hätt mängmaal chuurzi Bäi,

‘so gschnäll, mä holt’s nüd ii.

Dr Vatter bringt’s vum Schtammtisch häi,

 mä mäinti ‘s chännt nüd sii.

 

Und p Muäter hätt’s im COOP vernuu,

und ä nuch uff dr Schtraass;

äs häig schinnt's äinä muäsä guh,

 und läbi nümmä raass.

 

‘so gkörsch we gschnäll as-d gschtoorbä bisch,

au wänn’s nuch gaar nüd schtimmt;

Wer schu ämaal vrschtoorbä-n-isch,

läbt lenger ganz bestimmt!

 

-y.

 

* nach dem Motto: "Totgesagte leben länger!"


 

Samstag, 20. Juni 2020

 

 

Loggerig vu dä Maasnahmä

 

Dr Bundesrat wiirt wider milder

 und chräbset ächlä zrugg,

 etz wäärded nämä d Lüüt gad wilder

 si schtrütted drii, rugg-zugg!

   

Uud g Chilchä sind etz wider offä

 und d Sitz sind nummeriärt,

 etz chaamä wider ächlä hoffä

 isch wider uugschiniärt.

   

Nu wäärdet wagger Lüüt entluu,

 viil Buudä mached zuä,

 wänn dä halt d Wällä zwäi will chuu

 isch wieder uus mit Ruäh.

  

 

-y.

 

 

 


Dienstag, 16. Juni 2020

 

 

 

Äs Grücht vu früäner isch hüt ä «feik njuus»

 

Vum Naachäsägä leernisch lüügä,

händ-s’ früäner öppä gsäit.

Hütt hä-p-mä-n-eh ä blöödi Güügä,

 wo Züüg i Umlauf träit.

  

Papiir nämm schiint’s ja alles aa;

und p Fottänä chaasch bschiissä;

 und ds Fäärnseh gitt-dr Chäibä-n-aa,

‘s isch tiggämaal zum Schüüssä!

   

Sitt’s Mändschä gitt, wiirt wagger glogä,

wer wäiss da nuch, was wahr isch?

 Mä isch dä daa fascht übrzogä,

 as jedä nu ä Naar isch.

  

-y.

   


Freitag, 12. Juni 2020

 

  

Gopf! Dr Mohrächopf!

 

 We guät isch doch ä Mohrächopf!

 We süäss drininnä p Füllig!

 Zäntummä bäägget-s’ wider, gopf!

 Uuralt isch de Enthüllig:

 

Politisch sig das nüd koräggt,

vrschtoost gäg p Mändschärächt,

diskriminiäri ganz diräggt,

und daas sig ebä schlächt.

  

Vrbottä siged alli «Neger»!

 Mä suächt ä nüüä Namä.

 Pralaagged nämä p Mändschäjeger.

Etz gopfridschutz und amä!

   

-y.

 


Donnerstag, 11. Juni 2020

  

Was isch ächt z Bäärnä-n-obä loos?

  

Ich will de Herä z Bärn nüd schtöörä,

 doch ninnt’s äim afed wunder,

 wänn chännt ämänt ächt äntli höörä

 der Bundes-Aawalt-Plunder?

  

Dr Lauber machi’s schiint’s nüg-guät,

 äm gschiidschtä sött’r guu;

 ‘s wäär afed Ziit, är nähm dr Huät,

 und eer will’s nüd vrschtuh.

  

Was gitt’s dä daa nuch z undersuächä?

 Für so-n-ä hööchä Poschtä,

 ‘so ghör-p-mä-ìmmer lüüter fluächä,

 chämm dernigs nüg-gnuäg choschtä!

 

-y.

  


Sonntag, 7. Juni 2020

 

Die eerschtä Chriäsi vum äigänä Bäumli

 

Vor Jahresfrist setzten meine Kids, Kidkids und alle, die dazugehören, in meinem Gärtchen aus Anlass meines 80. Geburtstags einen Chriäsibaum. Justament auf meinen Geburtstag trieben die ersten Kirschblüten und - wie das Timing spielt und heute, am Geburtstag meiner Mutter Maria (sie wäre heute 108-jährig), konnte ich die ersten Chriäsi "abnehmen" und probieren. Sie sind so süss und schmackhaft, dass man ins Delirium fallen könnte...!

Sind sie nicht herrlich, die ersten Kirschen des erst einjährigen Chriäsibäumli, das mir meine Kids, Kidkids und alle, die dazugehören, in meinem Gärtchen gepflanzt haben?!
Sind sie nicht herrlich, die ersten Kirschen des erst einjährigen Chriäsibäumli, das mir meine Kids, Kidkids und alle, die dazugehören, in meinem Gärtchen gepflanzt haben?!

      

 

Ds Chriäsinbäumli isch trääget…

 

und die eerschtä Chriäsi sind schu daa!

 

Färig as Gebuurtstaagsgschängg

zmitzt im chliinä Gaartä

 hanged as ä früntlis Ghängg

 Chriäsi – derä zaartä!

  

Und schu naachetämä Jahr

lached-si äim aa,

 rooti Chriäsi wunderbaar

sind äm Bäumli draa.

  

Bim Probiärä lauf-p-mer nämä,

 häi, we süäss sind diä!

 ds Wasser gad im Muul nuch zämä -

 und si sind vu hiä!

 

 -y.

 


Sonntag, 24. Mai 2020

 

Gang-mer äwääg!

 

Hee, Mäitli! Chumm-mer nüg-gad z naach

und heb ächlä Dischtanz!

g Coroona-Wiirä ligged braach

und tööded mängä ganz!

  

Hee. Püürschtli! Gang ächläi äwääg!

Dr Bundesraat hätt’s gsäit;

 sust bisch-dä nümmä-n-äso zwääg,

 häisst’s nämä wiit und bräit.

 

Hee, legged etz ä Masgä-n-aa!

Und hebed p Müüler zuä!

 Sust schteggäd’r-ech ja dä-n-aa!

 Geduld! Dä händ’r Ruäh!

   

-y.

 


Obersee-Staafel war die erste Alp. die 2020 bestossen wurde.
Obersee-Staafel war die erste Alp. die 2020 bestossen wurde.

 

Sonntag, 24. Mai 2020

 

Hüür sind de Sänntä nämä früä!

 

 Hüür sind de Sänntä nämä früä;

äs hätt ä waggers Gresli.

Und p Blanggä sind schu wagger grüä.

Dä nämmer gad äs Glesli!

 

Und härrgotts-früä bricht ds Sänntä-n-uuf,

 und schaurig schüü isch ds Glüüt;

dr Pläss, deer bället. passet uuf,

und p Puurä trääged Hüät.

 

Ds Veh schället wagger und prässiärt.

Juhu, äs gaht etz z Alp!

Dr Grind mit p Bluämä schüü vrziärt,

 mit Rindli Chuä und Chalb!

  

-y.

 

 

Die ersten Sennten zogen in der Nacht auf Donnerstag (21. Mai) obersee-talwärts zum Staafel (Obersee-Rauti).

 


 

Mittwoch, 20. Mai 2020

 

Ghörsch dr Vogel uffem Chämihuät?

  

Isch dä ds Wätter schüü und guät

 und dr Himel klaar,

pfiift dett uffem Chämihhuät

chäibä schüü ä Schtaar!

 

Schu äm Morgä-n-eeländ früäh

und nuch nachem Znacht

gitt’r si ä chogä Müäh!

 We daas Musig macht!

  

D Mändschä losed, Gross und Chlii,

 ä dem schüünä Gsang;

 hoffetli gaht p Melodii

nuch äs Wiili lang!

 

-y.

 


Samstag, 9. Mai 2020

 

Katatstrophe vorprogrammiert!

Das Klöntal lässt grüssen!

 

  

O herjee, Obersee!!!

 

Härrschaft hind’ra nuchämaal!

 Hätt daas, ehrumpfeer!

 Auto,Töff im Siitätaal

 und umäär Vrcheer!

 

Nüüischtens da hämmer au,

 we’s im Radio häisst,

merggli Oberseedtaalschtau,

alls dett ufä räist!

  

Schlangä bis i Blattärangg,

 diä, wo ufä wänd.

 wil-s’ und Närvä afed blangg

nümmä fürschi gkänd!

 

-y.

 

Die Nachfrage nach dem Oberseetal hat in diesem Frühjahr massiv zugenommen. Die warmen Frühlingstage lockten viel Volk ins idyllische, relativ unberührte Hochtal ob Näfels . Ob allerdings die Idylle noch besteht, wenn zum üblichen Verkehr der Oberessetaler und Schwänditaler, aber auch zu den landwirtschaftlichen Transportfahrzeugen ungezählte Autos, Motorräder, Vans, Homemobiles und Quads ins Oberseetal fahren, ist fraglich. Die enge Strasse wird zum Problem, wenn gleichzeitig eine Kolonne von Fahrzeugen hochfahren möchte, wenn ebenfalls eine Kolonne ins Tal fahren will. Die ganzen Manöver des Rückwärtsfahrens zu den wenigen Ausweichstellen bereiten Stress. Chaotisch wird es, wenn nach den einschlägigen Bestimmungen, die von oben kommenden Fahrzeuge bis zu einer Ausweichstelle zurückfahren müssen.

 

Es ist schön und gut, wenn man die Vorzüge dieses einmaligen Freizeitparadieses touristisch anpreist, aber nicht präventiv auch an die Begleitfolgen denkt und entsprechende Massnahmen vermissen lässt. Gemäss Beobachtungen fleissiger Freizeit-Oberseetaler ist ein Augenmerk auf die hinterlassenen Abfälle und unordentlich zurückgelassenen Feuerstellen dringend notwendig.

 

Ich fürchte, die negativen Folgen der grossen Nachfrage und Frequentierung dürften nicht wirksam vermieden werden, wenn die "Oberseetaler" nicht zur Selbsthilfe greifen und eine Interessengruppe "Pro Obersee" oder wie immer eine solche heissen mag, formieren und aktiv werden.

 

Lohnen sich Blechlawinen, wilde und chaotische Parkiereien, Abfallrückstände für die touristischen Vorteile?  Die diesbezüglichen Probleme im Klöntal sind hinlänglich bekannt. Wird jetzt das Oberseetal zur Ausweichalternative mit ähnlichen zu erwarteten Missständen?

 

 


Donnerstag, 30. April 2020

 

Haarlichäibä

 

Vu Züri undä bis uff Chuur

und ä nuch daa und dett,

händ-s' Soorgä hütt mit-dr Frisuur

au wä-mes nüg-gad wett.

 

Ja, d Haar schtönd uuf gad uffem Chragä,

und d Ohrä sind vrteggt,

p Bäärt langed abä bis zum Magä,

as's ander Lüüt vrschreggt.

 

Vum Määndig aa sig wider offä,

p Frisöörä siged zrugg;

mä kännt äim wider, wäm-mer hoffä,

drum mach vor Freud ä Jugg!


Freitag, 10. April 2020 (Karfreitag)

      

Tanggä für g Gebuurtstaagswündsch

 

Si ränned äim schiär d Huustüür ii

und chänd gu gratäliärä.

 Si wündsched-dr au wiiterhii,

 as-d’ alles magsch preschtiärä!

 

Si schigged Ii-Mäil, Briäf und Chaartä,

 und Ess-Emm-Ess und Wii,

 und Bluämäschtrüüss vum äig’nä Gaartä

 und vu dr Gäärtnerii.

  

Herjee, ihr Liäbä, löm-mi tanggä!

Und daas viil tuused Maal!

 ’s isch alles abä schiär we Anggä,

    hätt eeländ gfreut, im Faal!      

   


Samstag, 21. März 2020

 

g  Glosettpapiir-Hamschterer

 

  Gad iätz sind schiint’s d Regaal gad läär,

 ds Glosettpapiir gaht uus;

etz chämed Hamschterer derhäär

und nämed d Rollä druus.

 

Dr Grund sig nämä p Pandemii

 wo wältwiit etz grassiärt;

 drum chäm’s, as mä dä zletscht gag-glii

ds Papiiir nuch razioniärt.

  

Des Wichtigscht isch für gwüssnig Lüüt

 ä suubers Hindertäil!

Drum losed, wänn’s ech nüggad rüüt,

‘s sind We-Ce Rollä fäil!

Quelle: https://www.fmoser.at/Online-Shop/Werkstatt-Baustelle/Verbrauchsmaterial/WC-Papier-3-lagig.html
Quelle: https://www.fmoser.at/Online-Shop/Werkstatt-Baustelle/Verbrauchsmaterial/WC-Papier-3-lagig.html

Donnerstag, 19. März 2020

 

Josefstag

In der Kunstgeschichte wird Josef gern als Arbeiter (Zimmermann)  dargestellt. Hier auf dem Fresco: "Die heilige Familie im Haus von Nazareth" von Modesto Faustini in der Spanischen Kapelle in der Basilika der Santa Casa in Loreto-

Quelle: 

https://www.katholisch.de/artikel/17365-josef-der-arbeiter

 

Dr Seppätaag

 

Hütt fiired gwüssnigi Kantüü

vor allem g Katoliggä.

 dr Seppätaag und händ’s dä schüü

 und lönd si nämä bligggä.

 

Ziähvatter isch’r nämä gsii

vum liäbä Jeses-Chind,

will nuch als Bruut p Mariaa nih,

as-s’ ä Famili sind.

  

Dr Josef pruäfflich Zimmermaa,

 Aarbeiter-Schutzpatruu,

 Är isch vu allem Aafang aa

zu grossä-n-Ehrä chuu.

 

 

In der Ostkirche wurde Josef schon sehr früh verehrt, im Westen dagegen erst ab ca. 850.

In der barocken Ikonografie ist der Tod des heiligen Josef ein beliebtes Thema. So wurde er zum Schutzpatron der Sterbenden. Ausserdem gilt er auch als Schutzpatron der Ehe. Josef war seit 1679 Schutzpatron der Spanischen Niederlande und ist noch immer Schutzpatron Belgiens und der Kroaten. Papst Pius IX. erklärte den heiligen Josef 1870 zum Schutzpatron der katholischen Kirche.

In unseren Gegenden gilt er als Patron der Arbeiter.

In Näfels wurde der Josefstag zeitweilig durch Beschluss der Kirchgemeinde auf Antrag von Melchior Landolt, genannt Tschamper, zum Freitag (ohne Lohn) erklärt und gefeiert. Im Volksmund hiess der Joseftag in Näfels "Tschampersunntig".

 

Der Josefstag ist gesetzlicher Feiertag in bestimmten katholisch bevölkerten Kantonen.

Kantonsweit in Nidwalden, Schwyz, Tessin, Uri, Wallis. In einzelnen Gemeinden in: Graubünden, Luzern, Solothurn, Zug, auch Fürstentum Liechtenstein. 

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Zur Aufheiterung und alle Seppen zur Ehre: "Dr Seppel isch ä braavä Maa"

Schottisch mit Gesang und Gäuerlä mit Sity Domini

siehe https://www.youtube.com/watch?reload=9&v=ObcLymCecFE


Donnerstag, 12. März 2020

Virenfrei trinken mit dem Anti-Corona-Virus-Röhrli
Virenfrei trinken mit dem Anti-Corona-Virus-Röhrli

  

g Corona-Viirä gönd um d Wält

  

Mer sind hütt afed ganz global

und rund um d Wält vrnetzt;

nu isch-es ebä dä fataal,

und alls isch dä entsetzt,

 

wänn dä-n-äso-n-ä Viirus chunnt

 und macht ä Huuffä chrangg,

 dr Toggter nümmä naachägchunnt,

 und 's fählt äm rächtä Trangg!

  

Dä chunnt dä-n-alles z hinderfüür

 und ds Läbä schtaht schiär schtill,

dä schlüüsst-si dä gad mängi Tüür

 und mängä wiirt etz schtill.

 

   -y.


Quelle: Zuger Zeitung
Quelle: Zuger Zeitung

Mittwoch, 19. Februar 2020

 

Crypto-Crux – Gheimdiänscht

 

 Mä säit doch, d Schwiiz sig schiint’s nüütraal;

chaasch tänggä, o-herjee;

 mä gkört, und dernigs isch fataal,

 mä häig’s z Zuug ännä gseh.

 

Si häiged Apäräätli bschissä,

 zum chännä schpioniärä;

 etz gseh-p-ä hinder de Kulissä

 und chaa si etz blamiärä.

  

Schiint’s d Sii-Äi-Ei (CIA) und Be-En-Dee (BND)

 diä häiged gschpioniärt,

daas häigmä gwüsst und doch nüd gseh

 etz sim-mer all laggiärt.

 

 

Die SRF «Rundschau» brachte mit einer 100-minütigen Sendung die raben-schwarze Story und versuchte Licht ins Dunkel der der grössten Spionagestory aller Zeiten zu bringen. Nun wurden auch politische Kommissionen aktiv. Die eid-genössische Geschäftsprüfungskommission (NR Alfred Heer), die Aussenpoliti-sche Kommission (SR Damian Müller) und selbstverständlich die Parteien for-derten aktiv auf zur Aufklärung bis zum Einsatz einer PUK (Parlamentarische Untersuchungskommission). Sogar ehemalige Bundesräte wie FDP-Bundesrat Kaspar Villiger und CVP-Bundesrat Arnold Koller sind aufgerufen, Red und Ant-wort zu stehen.

Angeblich wurden Verschlüsselungsgeräte weltweit kostspielig verkauft (über 100 Staaten), die aber von der CIA und BND abgehört werden konnten.

 

Auf jeden Fall kann man sich auf einen «Dauerbrenner» in den Medien gefasst machen. Den Auftakt machte die erwähnte «Rundschau»-Sendung vom 11. Feb-ruar mit der Berichterstattung und Recherchen zur «Operation Rubikon».

 


Donnerstag, 13. Februar 2020

 

 

Nüüt isch mit ghüüratnä Pfärer

 

 

Wider isch der Schuss etz dussä

we schu etli Mal,

knaggt sind nämä gaar kä Nussä,

 isch daas nüd fataal.

 

Nüüt mit Frauä und mit Goofä

fürä Priäschterschtand;

 Frau wääred gschiider Zofä

 schtatt ä ds Pfarers Hand.

 

 Isch ächt ds Pfarhuus nüp-viil z grooss?

Nu gad für-nä Maa?

Ds Room isch nämä nüp-viil loos,

as-s’ chänd Hoochsig haa.

 

  

Gemäss Pressemeldung hat Papst Franziskus auf Antrag der  Bischofssynode von Amazonien vom Oktober 2019 den Vorstössen für die Ermöglichung der Heirat für Priester und Diakonweihe für Frauen abgelehnt. Die entsprechende Botschaft kann im Wortlaut in deutscher Übersetzung gelesen werden unter:

https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2020-02/exhortation-querida-amazonia-papst-franziskus-synode-wortlaut.html

Quelle: http://www.k-I-j.de/033_zoelibat.htm
Quelle: http://www.k-I-j.de/033_zoelibat.htm

Mittwoch, 12. Februar 2020

 

Tüütschland isch äs Rüggtrittsland

 

Tüütschland hätt äs Duränand

und ä Rüggtrittswällä;

nüüt isch meh mit mitänand,

gkör-p-mä p Mediä bällä!

 

Äinä laat-si gschpässig wehlä,

nu gad fürnä Taag,

CDU-Frau muäs si kweelä,

und si isch äm Haag.

 

Fuässballträäner sind entluu,

d Ziitigä sind voll;

 mängi Färnsehdiskussiuu...

Häsch au d Nasä voll?

 


Samstag, 8. Februar 2020

 

Ut unum sint

 

Pro und Contra Zölibat

 

 

Zwee Päpscht im Huus, das chaa nüd guh

 

 Zwee Pääpscht im Huus, daas chaa nüd guh,

vor allem nüd uff d Duur,

solang si äis sind, gaht daas schuu,

daas wäiss-mä sogaar z Chuur.

 

Wänn abr deer im Rueeschtand

nüg-gliicher Mäinig isch,

 dä chänd-si ebä hind’ränand

 äm Häil’gä Schtuäl und Tisch.

  

Drnaa isch dä dr Tüüfel loos

 anschtatt dr Hälig Gäischt;

 dä nützt dänn-au käs «Lib’ra noos!»

 Sust hilft ja daas dr mäischt.

 

 


Mittwoch, 5. Februar 2020

 

Weisse Weste ins Weisse Haus

Impeachment-Verfahren out!

 

Mittwoch, 5. Februar 2020

 

Impiitsch-Vrfarä

 

Trämp-Trämp-Trämp-Tärädii!

 Täätärättätää!

 Äntli isch daas Züüg verbi.

Gaht’r iätz dä? Nää!

  

Trämp-Trämp-Trämp-Tärädoo!

 Täätärättätää!

 Di äinä sind etz gottäfroh.

Und die and’rä? Nää!

 

Trämp-Trämp-Trämp-Tärädaa!

 Täätärättätää!

 Söttigs mömmer nümmä haa.

 Mäinded’r ächt? Nää!

  

Das Impeachmentverfahren ist heute definitiv mit einer Abstimmung abgeschlossen worden.

Nachdem das Repräsentantenhaus mit der Mehrheit der Demokraten mit klarer Mehrheit Amts- und Machtmissbrauch von Präsident Trump als erwiesen ansahen, entschied der Senat mit der Mehrheit der Republikaner für Entlastung Trumps.

In zwei Abstimmungen im Senat wurde Präsident Ronald Trump von Macht- und Amtsmissbrauch freigesprochen.

1. Abstimmung: 52 zu 48; 2. Abstimmung: 53 zu 42.

Wie die Presse berichtet, habe  unter den Republikanern ein Stimmberechtigter gegen Trump gestimmt, aus Gewissensgründen. 


 

Sonntag, 2. Februar 2020

 

Corona-Wiirä

 

Zum Schtäärbä gitt’s ä Huuffä Gründ,

au wä-mä daas beduuret;

 öb mit und odr uhni Sünd

 au wä-mä draa vrsuuret.

 

Vu Chiina chämed nämä Wiirä,

de siged chäibä gfährli;

dr Eermel chännt’s äim inäliirä,

 schtiirbsch odr bimä Häärli.

  

Und öppis isch da draa fataal,

 das ghör-p-mä nämä schimpfä,

 au Wiirä sind hütt halt globaal,

 ga-glii häisst’s: Wider impfä! 

 

Schutzmaske ist "in". Mund geschlossen, Flughäfen auch...
Schutzmaske ist "in". Mund geschlossen, Flughäfen auch...

Mittwoch, 29. Januar 2020

 

 

Isch ächt ä Baum ä nu ä Mändsch?

 

Mi’ Häärzbaum schtaht äm Obersee

 gad hinder-ämä Rangg,

ich heb-nä immer, wän-nä gseh,

 schu eebig, Gott säi Dangg!

 

Deer schtaht schu dett mängs hundert Jahr

 mit siinä Nachbersbäum,

 hätt äs Gedächtnis sunderbaar

und vilecht ä nuch Träum.

  

Isch mit dä-n-anderä vernetzt,

gschpüürt vilecht au dr Schmärz,

wachst langsam und isch  gar nüd ghetzt,

 hätt vilecht gar äs Häärz!

 

 

 

Bäume sind Lebewesen: sie sprechen miteinander, sie helfen einander und sie erziehen ihre Kinder. Das sagt Peter Wohlleben, Förster in einem 4000 Jahre alten Buchenwald in der Eifel. Der Autor hat einen Bestseller über die geheimnisvolle Welt des Waldes geschrieben. Bei seinen Beschreibungen beruft er sich nicht nur auf eigene Beobachtungen, sondern auch auf Forschungsarbeiten verschiedener Universitäten.

 

Dieser Text kommentiert den Dokumentarfilm von Phoenix. Michael Kron interviewt Peter Wohlleben mitten in einem Buchenwald. Wer die Musse und 35 Minuten Zeit hat, kann dieses Gespräch mitverfolgen unter:

https://www.youtube.com/watch?v=6YQmKuWZ3cc 


Dienstag, 21. Januar 2020

 

Ds WEF 2020 z Davoos

  

Ds Wätter isch doch etz z Davoos,

 Zäntrum vu dr Wält,

 schtrahlend schüü und au famoos,

 bringt und choschtet Gält.

 

‘s riglet etz nu vu Soldaatä

 und vu Polizii;

 Bresidäntä, Diplomaatä

 puschläwiis drbii !

  

‘s göng daamaal um Kliimafraagä,

 etz müäs öppis guh;

 und uff Fordrigä und Chlaagä

häisst’s, äs göng dä schuu.


 

Donnerstag, 8. Januar 2020

 

Planeetäwääg ä dr Linth

 

Mä müässt’s mit Pauggä und Trumpeetä

vrchündä luut un’-gägä Wind,

 as z Mullis d Sunnä-n-und Planeetä

äm Wääg derufä uufgschtellt sind.

 

Zeerscht d Sunnä, Merkuur, Veenus, d Äärdä,

 dr Mars, Jupiter ganz genau,

dr Saturn, und dä will’s nüd wäärdä,

 nuch Uranus und Neptuun au.

 

As munzigs Mändschli chaasch nu schtuunä,

 we wiit äwääg p Planeetä sind.

 Und witt ämaal ä guäti Luunä,

 gang au ämal mit Frau und Chind.

 

  

 

Heute wurde der Planetenweg offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt! Ein gute Sache!

siehe auch Rubrik "Dies und Das" vom 8. Januar 2020


Donnerstag, 2. Januar 2020 Naanüüjahr

 

Alt geht, Neu kommt

mit

Trommelklang

 

Seit Urgedenken ist es Brauch, dass am Silvestermorgen (31. Dezember) das alte Jahr

ausgeläutet wird. In aller Herrgottsfrühe ziehen Buben (heute sicher auch Mädchen) mit Schellen, Glocken, Plumpen, vereinzelt auch mit Hörnern, durch die Strassen und Gassen.

Der "Altjahrabend", so hiess der Silvestertag, war ein "Bettel- und Heischetag", denn die Ausschellner hielten bei Bäckereien, Metzgereien, Beizen und Privaten an und schellten so lange, bis jemand aus dem Bette aufstand und sie mit Krämen oder Wursträdchen, viel-leicht auch mit Tranksame versah. Bei grösster Kälte zogen diese Schellnergruppen durch

das Dorf bis der Morgen graute. Dieses "Silväschterschällnä" ist immer spärlicher geworden

und auf kleine Gruppen geschrumpft. Zwar versuchten die FGN (Freunde der Geschichte von Näfels) unter Präsident Albert Müller-Müller und Vizepräsident Werner Hauser-Felber

diesen alten Brauch zu unterstützen und boten im "Josefsheim" (alte Post) einen Imbiss an.

 

Seit einigen Jahren neu ist eine neue Gepflogenheit zu Stande gekommen. Der Glarner Tambourenverein lädt Gäste zu einem Nachtessen am Abend von Silvester ein und zieht anschliessend - wie das Bild zeigt - in besonderer Verkleidung trommelnd durch die Stras-sen der Dörfer. Dieses Austrommeln des alten Jahres und Eintrommeln des neuen ist be-reits zu Tradition geworden und bietet kultiviertes Trommelspiel.

(Foto: Altjahrabend- oder Silvestertrommler verbreitet auf Facebook durch den Leiter der Tambouren Philippe Haller, der die Foto von Stefan Hösli ins Netz gestellt hat)

 

Die Publikation hier sei ein herzliches Dankeschön an die wetter- und nachtgewohnten

jungen Tambouren.

 

 

Uustrummälätä und Iitrummälätä

 

Äm Altjahraabed i dr Nacht,

bi jedem Wind und Wätter,

wird nuchämal Tärämmtämm gmacht,

ja, mit Tambuurä-Gschmätter.

 

Si laufed stramm i  Gliid und Räih,

mä gkört-s' vu wiitem schuu;

ä groossi Trummälä-n-äm Bäi,

mä gseht-s' dä plötzli chuu.

 

Si schlönd uf alls, wo etz verbii,

äm letschtä Taag im Jahr;

und wegged dä des nüü gag-glii,

isch daas nüd wunderbar?