Dunschtig Füüfäzwänzgischtä Juni
Quelle: Wikipedia "Ambo"
D Läiäbredigä sind vrbottä
O, o, etz chlepft’s im Vatikaan,
etz fah‘-p-mä-n-aa erledigä
vu Room bis hinderä-n-uff Schaan,
mit denä Läiäbredigä.
Etz törffed nämli nu nuuch bredigä,
nüd äifach jedä Rambo,
wer gwäiht sig und die Ledigä
vu Chanzlänä und Ambo.
Halbbatzig Pfärer tuä‘-p-mä schtraafä,
‘so söll’s nüd wiiterguh
chaasch nu nuch schträng katolisch schlaaffä,
und nu äsoo i Himel chuu.
-y.
Ziischtig zwäiäzwäzgischtä Juni
Ä möörderischi Hitz
Etz hätt’s uff z‘ Maal halt mänäid gwaarmet,
ich mösst bimäid schiär lüügä,
äs isch ä Htz as’s Gott vrbaarmet,
d Lütt sind we lahmi Flüügä.
D Lüt schpeered p Balchä nämä zuä,
lönd ä nuch ds Wasser lauffä,
wänd dä-n-im Tunnglä iri Ruäh
tüänd vorhäär z Tringgä chauffä.
Verussä brännt dä d Sunnä glärig
Un-p-Bäch sind halbä läär.
Äs isch vereggter nuuch as färig,
ja-jaa, mä hätt’s halt schwäär.
-y.
Quelle: www.ratgebergesund.de/worauf-senioren-bei-sommerhitze-achten-sollten/
Driifaltigkäitssunntig
Die Dreifaltigkeit mit der Weltkugel – Gott Vater rechts, Jesus Christus links (Ikone von Elias Moskos oder Michail Damaskinos, 16. Jh.)
Driifaltigkeit
Drifaltigkäit isch, we-mä säit,
au wä-mes nüd vrschtaht,
und drüümal wagger übrläit,
halt öppis, wo nüg-gaht.
Nu glaubä chaa-mes, as’s sött guu,
au wä-mes gaar nüd wäiss
mit Vatter, Gäischt und mit-em Suu
sind drii Persuunä-n-äis.
Und würggli äis gitt’s nu mit driinä,
i alli Eebigkäit
und isch, tuät nüd nu schiinä,
daas isch Driifaltigkäit.
-y.
Quelle: https://www.reddit.com/r/Christianity/comments/1787fn3/the_trinity/?tl=de
Symbolische Vergleiche
Die Hilariuskirche Näfels hat als Oberbild auf dem Hauptaltar die Trinität abgebildet. Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Hilarius ist der Kirchlehrer und Denker, der die Trinität Gottes gegen den Arianismus (Jesus ist kein Gott, nur Mensch) verteidigt hat. Er wurde deswgen in Verbannung geschickt, verfasste sein Werk "De Trinitate". kehrte zurück und setzte sich durch.
Ich versuche eine Bild des Oberbildes aufzutreiben...
Friitig achtä Mäiä
Roosmarii
Äs gitt ä Huuffä Roosmarii,
bi üüs gitt’s halt nu äis;
und daas, wo’s aagaht, gmerggt’s gag-glii,
sust gitt’s bi üüs ä käis.
‘s hätt Zöpf, äs Gsichtli frisch und fii
mit Meerzäfläggä tüpflet,
äs hätt ä Lismätä derbii
und mängä Buäb schu gschtüpflet.
Äs isch ä Gschiids und passet uuf,
hätt d Uufzgi immer gmachet;
bim Säiligumpä bruucht’s viil Schnuuf;
‘s hätt ring und gäärä glachet.
-y.
ausgegraben aus:
"Füüfäsächzgmaal Frisch vum Fridli" Än Uuswahl us 650 publiziärtä Värs. Fridolin Verlag 2004, Seite 62.
Mittwuchä, füfzächätä Abril
Heb Soorg
ch) war ein Schweizer Radiomoderator und Autor.
(äs Gedicht vm Max Rüeger* uf Näflässertüütsch)
Heb soorg zu jedem Jahr, wo chunnt!
Äs lauft halt viecht nüg-gad rund,
tigg öppisch unnt dä weer derhäär,
und ds Lachä fallt-dr öppä schwäär.
Heb soorg!
Heb soorg zu jedem liäbä Mändsch,
wo diich guät gkännt und duu guät känndsch,
wo diich äsoo, we’bisch vrträit,
und was’r tänggt graad usäsätit.
Heb soorg!
Heb soorg zu jedem Woort, wo-d‘ säisch
Und säg nüd alles, wo-d‘ ä wäisch.
Hau gschiider, nu wänn-d‘ sicher bisch,
ämaal dä wagger uffä Tisch.
Heb soorg!
Heb soorg drgägä, daas wäär guät,
dä gliich zu allem ächlä Muät!
Pagg ä-n-Idee, chuum häsch’l gkaa,
au uhni Goldwaag äifach aa.
Heb sorg!
Heb soorg zu jedem Taag im Jahr!
Tängg nü ä Herbscht im Feberwaar!
Freud-d, wänn Freud chaasch wiitergii
Las.dr di äignä Träumnüd nih!
Heb soorg!
*Max Rüeger (* 29. April 1934 in Wädenswil; † 16. Mai 2009 in Züri
Werdegang
Max Rüeger wurde nach der Matura und einer Schauspielausbildung in den 1960er Jahren als Radiomoderator bekannt. Für das Schweizer Radio DRS moderierte er Sendungen wie «Autoradio Schweiz», «Espresso» und «Guete Morge». Er war auch Autor von Hörspielen, Unterhaltungssendungen (z. B. «Teleboy»), Kabarettstücken (etwa für das Cabaret Rotstift) und Liedtexten (besonders für das Trio Eugster; Neufassung des Librettos der Kleinen Niederdorfoper mit Werner Wollenberger). 1969 wurde er für das Musical «Holiday in Switzerland» mit der Goldene Rose von Montreux ausgezeichnet. Er war im Deutschen Fernsehen von Zeit zu Zeit in der Quizsendung «Was bin ich?» Mitglied des Rateteams und vertrat dabei seinen Schweizer Kollegen Guido Baumann. Von 1984 bis 1999 gehörte Rüeger der Redaktion der Schweizer Illustrierten an.[1] Für das im Jahr 2004 entstandene Buch Heb Sorg erhielt Rüeger den literarischen Anerkennungspreis des Kantons Zürich.[2][3][4]
Werke
Bücher
· Auto-Radio Schweiz. Heiterer Führer für Strassenbenützer. Mit Illustrationen von Scapa. Benteli, Bern 1968.
· Der Witz der Schweizer. Gesammelt und aufgezeichnet von Max Rüeger. Desch, München 1971; Herbig, München 1986.
· Irlands Pferde. Bildband (Text mit Hanspeter Meier). Hallwag, Bern 1975.
· Winterland Schweiz. Eine Winter-Fantasie. (mit Ernst Fretz). AT, Aarau 1979.
· Heb Sorg. Verse, Lieder, Chansons. Vorwort von Peter Zeindler. Altberg, Richterswil 2004, ISBN 3-9521782-3-3.
· Das wär’s. Die letzten Verse. Vorwort von Heinz Lüthi. Altberg, Richterswil 2009, ISBN 978-3-9521782-6-3.
Entnommen aus: Wikipedia
Max Rüeger (Wikipedia)
Ich habe Max Rüeger im Tessin in Vira (Gambarogno) anfangs der 2000-er Jahre in den Ferien kennengelernt. Er pflegte jeweils am Kiosk einen Stapel Zeitungen zu kaufen und las sie beim Morgenkaffee im Strassenbistro. Er hatte ein Ferien-haus in Vira. ER war ein blitzgescheiter, heiterer Gesprächspartner.
Sunntig, nüünzächätä Abrillä
Zwee Wuchä vrhandlä wäär besser
as än-n-äinzigä Taag Chriäg
De eeländ Gegeloornig uff dr Wält,
das gmergget nämä d Lüüt,
bringt Uuhäil und de choschtet eeländ Gält,
und nützt ämänt doch nüüt.
Si mached alles z hundläfätzä,
schlönd alles chuurz und chlii,
daas chaa ämänt ja nu nuuch lätzä,
un‘ bringt gliich nüüt drbii.
We wäär’s, wänn beedsiits äifach jedä,
schtatt Moord und Toodschlag schluu,
halt mitänand nu wuured redä,
zum anderscht usächuu?
y.
Friitig, zwäiäzwänzgischä Mäiä
Doorffäscht 2026
Mäischtets ä dr Pfingschtä
hä-p-mä-n-albig gsäit
göng’s bimäid äm ringschtä
und dä lang und bräit.
t’Tänggmalwisä pläpplet vollä,
Fäschzält und äsoo,
d Lüüt chänd fäschtä und au tollä,
gmüätli, fräch und froh.
Samstig, Sunntig und nuch Schwingä
gad äm Taag drnaa
Musig, tanzä und nuch singä
Ja,‚‘so sö-p-mes haa!
-y.
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"Agätäbroot und Füürälihäiss"
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Samstig, 18. Juli 2026 -
Wer so guäti Geen hett we duu, rüäft sofort nach Foortpflanzig.
Juli oder Heu-Munet
Sulzbodä Heuer mit em Tubaggpfiiffli